Verband der Islamischen Kulturzentren wünscht allen Muslimen ein gesegnetes Opferfest

 

(Köln, 30. August 2017) Am Freitag, den 1. September 2017, beginnt für Muslime weltweit das muslimische Opferfest (Id al-Adha, Kurban Bayramı). Das Opferfest ist eines der bedeutendsten Feste im Islam. Es wird auch als das große Fest bezeichnet und ist eng mit dem Hadsch (islamische Pilgerfahrt), einem der fünf Pflichten des Islam, verbunden. Das Opferfest wird im Anschluss an die Hadschverpflichtung begangen. Der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) wünscht allen Muslimen ein gesegnetes und friedliches Fest.

Während des Opferfestes gedenken Muslime des Opfers Abrahams (Friede sei mit Ihm). Als Abraham seinen Sohn Ismail (Friede sei mit Ihm) als Zeichen der Gottestreue opfern wollte, um so sein Versprechen einzuhalten, verschonte Allah Ismail. Anstatt dessen schickte Allah ihm mit dem Erzengel Dschabrail (a.s.) einen Widder, den er aus Freude über die Errettung seines Sohnes und mit Gottes Geheiß opferte.

Das Opferfest ist für Muslime auf der ganzen Welt ein Fest des Friedens, der Liebe, der Fürsorge, der Solidarität, der Versöhnung und der Unterstützung von Armen und Bedürftigen. Am ersten Tag des Festes besuchen Muslime die Moschee und begehen gemeinsam das Festtagsgebet. Anschließend erfolgt die rituelle Schlachtung eines Opfertieres. Das Fleisch wird insbesondere mit armen und bedürftigen Menschen, aber auch mit der Familie und den Freunden geteilt.

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbstständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.