{"id":578,"date":"2022-05-04T16:12:40","date_gmt":"2022-05-04T14:12:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/?page_id=578"},"modified":"2022-05-04T16:12:41","modified_gmt":"2022-05-04T14:12:41","slug":"unsere-art-des-lebens-findet-auf-dem-ruecken-anderer-statt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/unsere-art-des-lebens-findet-auf-dem-ruecken-anderer-statt\/","title":{"rendered":"Unsere Art des Lebens findet auf dem R\u00fccken anderer statt"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Unsere heute dominierende Form der Lebensmittelerzeugung ist Ursache f\u00fcr 70 Prozent des Verlustes an Biodiversit\u00e4t und ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen. An diesen Zahlen l\u00e4sst sich ablesen, dass die Menschen in Deutschland f\u00fcr einen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Abbau und Verbrauch von irdischen Ressourcen und die Entstehung der globalen Klimaver\u00e4nderungen eine hohe Mitverantwortung tragen. Der &#8222;German Overshoot Day&#8220; 2022 f\u00e4llt auf den 4. Mai: An diesem Tag hat Deutschland alle Ressourcen aufgebraucht, die dem Land nach dem Gebot der Nachhaltigkeit f\u00fcr das gesamte Jahr 2022 zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"415\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2022\/05\/NU-220504-misereor-Q.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-572\" title=\"Foto: Nata Uchava, Freiburg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>(Aachen, Heidelberg, Berlin, 4. Mai 2022)<\/strong> Zum heutigen Erd\u00fcberlastungstag in Deutschland (\u201eGerman Overshoot Day\u201c) \u00e4u\u00dfert sich Pirmin Spiegel, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Werks f\u00fcr Entwicklungszusammenarbeit Misereor:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAuf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner kommen in Deutschland 573 Pkw. Auf den Philippinen sind es 9,75, in Bangladesch 1,13. Vom Beginn der industriellen Revolution bis heute ist Deutschland f\u00fcr 5,56 Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Die Philippinen f\u00fcr 0,2 und Bangladesch f\u00fcr 0,09 Prozent. Blicken wir noch auf einen anderen Bereich: Unsere heute dominierende Form der Lebensmittelerzeugung ist Ursache f\u00fcr 70 Prozent des Verlustes an Biodiversit\u00e4t und ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen.<\/p>\n\n\n\n<p>An diesen Zahlen l\u00e4sst sich ablesen, dass die Menschen in Deutschland f\u00fcr einen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Abbau und Verbrauch von irdischen Ressourcen und die Entstehung der globalen Klimaver\u00e4nderungen eine hohe Mitverantwortung tragen. Ebenso, dass die uns von der Natur geschenkten G\u00fcter extrem ungleich verteilt sind. Der heutige Erd\u00fcberlastungstag in Deutschland, weltweit am 29. Juli, f\u00fchrt uns mahnend vor Augen, unsere Art des Lebens und Wirtschaftens umzusteuern hin zu einem Alltag, der nicht auf Kosten der Natur und anderer Menschen geht. Natur ist ein Teil von uns, und wir sind Teil der Natur, deren Reicht\u00fcmer wir nur innerhalb der planetaren Grenzen nutzen d\u00fcrfen. Es ist ein Gebot der Solidarit\u00e4t, durch unseren Verbrauch und Konsum die M\u00f6glichkeiten anderer Menschen, vor allem im globalen S\u00fcden, zu einem guten Leben in Gegenwart und Zukunft nicht einzuschr\u00e4nken. Statistisch gesehen erfordert unsere Lebensweise 2,9 Erden. Auch in der gegenw\u00e4rtigen Krisensituation ist es von existenzieller Bedeutung, die sozial-\u00f6kologische Transformation unserer Gesellschaften ambitioniert fortzuf\u00fchren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was k\u00f6nnen wir tun?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Institut f\u00fcr Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH (ifeu) fordert zum \u201eGerman Overshoot Day\u201c am 4. Mai einen schnellen Schwenk Richtung Nachhaltigkeit und zeigt, was Einzelne hier und jetzt gegen den Raubbau an Ressourcen und Energie tun k\u00f6nnen. Denn gemessen am \u201eErd\u00fcberlastungstag\u201c sei der \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck in den letzten Jahren nicht kleiner geworden. Schon nach einem Drittel des Jahres habe Deutschland alle Ressourcen aufgebraucht, die dem Land nach dem Gebot der Nachhaltigkeit f\u00fcr das gesamte Jahr 2022 zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnsere Industriegesellschaft leistet sich trotz des hohen Umweltbewusstseins einen im Weltma\u00dfstab rekordverd\u00e4chtig hohen Umweltverbrauch\u201c, sagt Dr. Guido Reinhardt, Vorstandsmitglied des Instituts f\u00fcr Energie- und Umweltforschung (ifeu). Nach den Berechnungen der Organisation \u201eGlobal Footprint Network\u201c (<a href=\"https:\/\/www.overshootday.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">overshootday.org<\/a>) liegt Deutschland beim Umweltverzehr zwischen Saudi-Arabien und Frankreich, gleichauf mit Israel. Die Staaten geh\u00f6ren zu den rund 20 Nationen mit dem h\u00f6chsten Umweltverbrauch pro Kopf. Wenn alle Menschen weltweit in diesem Ma\u00dfe Energie und Ressourcen konsumieren w\u00fcrden, br\u00e4uchten wir drei Erden, um diesen Verbrauch zu decken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Reichtum verdirbt die \u00d6kobilanz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eL\u00e4nder mit hohem Lebensstandard schaffen es bis heute nicht, nachhaltig zu wirtschaften\u201c, sagt Reinhardt. Dabei ist das Wissen um Ressourcenverbrauch und Klimawandel gerade in den hoch gebildeten, reichen L\u00e4ndern gro\u00df. Doch im Moment der konkreten Einkaufsentscheidung fallen ein g\u00fcnstigerer Preis oder ein gr\u00f6\u00dferes Konsumversprechen oft schwerer ins Gewicht als Umwelt-\u00dcberzeugung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAuch wenn ver\u00e4ndertes Denken nicht sofort zu einem neuen Handeln f\u00fchrt, liegt der Schl\u00fcssel zur Nachhaltigkeit weiter in der Umweltbildung und einem immer weiter steigenden Umweltbewusstsein\u201c, sagt Reinhardt. \u201eMit der Zeit ver\u00e4ndern die Menschen ihr Verhalten im Alltag \u2013 etwas indem sie weniger Fleisch essen oder weniger fliegen. Und sie sorgen daf\u00fcr, dass Parteien und Regierungen ihre politische Agenda \u00e4ndern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachhaltigkeit bedeutet keinen Verlust an Lebensqualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf Umwelttechniken wie Kl\u00e4ranlagen oder Recycling als Teil einer Kreislaufwirtschaft will trotz der Kosten bei ihrer Einf\u00fchrung heute niemand mehr verzichten. Sie stellen sicher, dass wir uns in einer gesunden Umwelt bewegen und nicht immer mehr Ressourcen aus der Erde kratzen. Auch die Investitionen in den Umstieg von Atom und Kohle auf erneuerbare Energie hat sich gelohnt. \u201eF\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher macht das keinen Unterschied, welcher Strom aus der Steckdose kommt. Und heute ist die Entwicklung so weit, dass Second-Hand-Rohstoffe und Energie aus Erneuerbaren oft einen Kostenvorteil haben\u201c, so Reinhardt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig pl\u00e4diert Reinhardt f\u00fcr einen sparsameren und bewussteren Umgang mit Ressourcen: \u201eDie Gl\u00fccksforschung zeigt, dass Lebensqualit\u00e4t sich nicht daran bemisst, wie viel Geld man beim Shoppen ausgeben kann oder wie viele Flugmeilen auf dem Konto stehen. Immer mehr Menschen finden f\u00fcr sich heraus, dass ein Weniger oder ein Anders ein Mehr an Lebensqualit\u00e4t bedeuten kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zehn Tipps zum n\u00e4chsten \u201eGermany Overshoot Day\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Damit jede und jeder Einzelne ab sofort im Alltag etwas zur Ressourcenschonung beitragen kann, r\u00e4t das ifeu:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Reduzieren Sie den Verbrauch von Fleisch und Milchprodukten<\/li><li>Kaufen Sie regional, saisonal und m\u00f6glichst bio ein und vermeiden Sie Lebensmittelabf\u00e4lle<\/li><li>Kaufen Sie langlebige Textilien statt Fast Fashion<\/li><li>Vermeiden Sie Retouren im Online-Handel, vor allem bei Kleidung und Elektroger\u00e4ten. Denn diese Retouren werden meist entsorgt<\/li><li>Kaufen Sie langlebige Konsumg\u00fcter und kaufen Sie secondhand<\/li><li>Nutzen Sie erneuerbare Energien: Etwa mit einer \u00d6ko-Heizung, einer Solaranlage oder einer Beteiligung an einer regenerativen B\u00fcrgeranlage<\/li><li>Fliegen Sie so wenig wie m\u00f6glich<\/li><li>Reduzieren Sie ihren Spritverbrauch durch Umstieg auf Fahrrad und Elektro-Mobilit\u00e4t oder ein kleineres Auto<\/li><li>Achten Sie auf Energiesparen \u2013 vor allem beim Heizen<\/li><li>Engagieren Sie sich in Politik und \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr Klima- und Umweltschutz<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\u201eDamit der German Overshoot Day eines Tages auf den 31. Dezember f\u00e4llt, brauchen wir das \u00f6kologische Verhalten der Einzelnen im Alltag und eine entschiedene Nachhaltigkeitspolitik f\u00fcr Klimaneutralit\u00e4t und geschlossene Kreisl\u00e4ufe\u201c, so Reinhardt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.misereor.de\/ueber-uns\/geschaeftsfuehrung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"431\" height=\"504\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2022\/05\/Spiegel_Pirmin-von-Olaf-Rohl-MISEREOR-T.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-573\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.misereor.de\/ueber-uns\/geschaeftsfuehrung\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pirmin Spiegel<\/a> ist Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des <a href=\"https:\/\/www.misereor.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Werks f\u00fcr Entwicklungszusammenarbeit Misereor<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.misereor.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2022\/05\/MISEREOR-LOGO_RGB-1024x262.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-574\" width=\"436\" height=\"111\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.ifeu.de\/team\/detail\/guido-reinhardt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"370\" height=\"370\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2022\/05\/Guido-Reinhardt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-575\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.ifeu.de\/team\/detail\/guido-reinhardt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dr. Guido Reinhardt<\/a> ist Vorstandsmitglied des <a href=\"https:\/\/www.ifeu.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Instituts f\u00fcr Energie- und Umweltforschung (ifeu)<\/a> in Heidelberg. Das ifeu wurde 1978 von wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universit\u00e4t Heidelberg gegr\u00fcndet mit dem Ziel, unabh\u00e4ngige Forschungsarbeiten zu umweltrelevanten Themen zu erm\u00f6glichen. Es war eines der ersten selbstverwalteten und selbstbestimmten Forschungsinstitute in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.ifeu.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"149\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2022\/05\/ifeu_logo_retina-Kopie.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-576\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere heute dominierende Form der Lebensmittelerzeugung ist Ursache f\u00fcr 70 Prozent des Verlustes an Biodiversit\u00e4t und ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen. An diesen Zahlen l\u00e4sst sich ablesen, dass die Menschen in Deutschland f\u00fcr einen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Abbau und Verbrauch von irdischen Ressourcen und die Entstehung der globalen Klimaver\u00e4nderungen eine hohe Mitverantwortung tragen. 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