{"id":591,"date":"2022-05-11T13:27:20","date_gmt":"2022-05-11T11:27:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/?page_id=591"},"modified":"2022-05-11T19:15:54","modified_gmt":"2022-05-11T17:15:54","slug":"foodwatch-fordert-strenge-regulierung-der-agrarspekulation-teufelskreis-aus-angst-und-gier-treibt-weizenpreise","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/foodwatch-fordert-strenge-regulierung-der-agrarspekulation-teufelskreis-aus-angst-und-gier-treibt-weizenpreise\/","title":{"rendered":"foodwatch fordert strenge Regulierung der Agrarspekulation \u2013 Teufelskreis aus Angst und Gier treibt Weizenpreise"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Im Zuge gesamtwirtschaftlicher Turbulenzen werden Warenterminkontrakte mit Agrarprodukten h\u00e4ufig zu einer beliebten Anlageklasse bei Finanzinstituten. So befeuern Finanzspekulanten die ohnehin stark steigenden Agrar-Rohstoffpreise zus\u00e4tzlich: Sie wetten auf steigende Preise und hoffen auf rasche Gewinne. Die Lebensmittelpreise sind in den letzten Wochen weltweit massiv gestiegen, laut den Vereinten Nationen liegen sie um 34 Prozent h\u00f6her als vor einem Jahr und haben den h\u00f6chsten Stand seit 1990 erreicht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"413\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2022\/05\/NU-220511-foodwatch.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-581\" title=\"Foto: Nata Uchava, Freiburg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>(Berlin, 9. Mai 2022)<\/strong> foodwatch hat die exzessive Spekulation mit Agrar-Rohstoffen scharf kritisiert. Die Finanzwetten an den Rohstoffb\u00f6rsen w\u00fcrden die aktuellen Preisanstiege etwa f\u00fcr Getreide zus\u00e4tzlich befeuern. Spekulationsexzesse m\u00fcssten daher endlich verhindert werden, forderte die Verbraucherorganisation. Daf\u00fcr m\u00fcsse die EU wirksame Handelsschranken, sogenannte Positionslimits, festlegen. Das sei jedoch bisher am Einfluss der Finanzlobby gescheitert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAngesichts drohender Hungerkrisen ist die Zockerei auf Agrar-Rohstoffpreise unertr\u00e4glich. Die Preise steigen, weil Unternehmen und Regierungen bef\u00fcrchten, nicht mehr ausreichend Weizen, Sonnenblumen\u00f6l oder andere Grundnahrungsmittel kaufen zu k\u00f6nnen. Finanzspekulanten befeuern die stark steigenden Agrar-Rohstoffpreise zus\u00e4tzlich: Sie wetten auf steigende Preise und hoffen auf rasche Gewinne. Es braucht Transparenz dar\u00fcber, wer \u00fcber welche Getreidereserven verf\u00fcgt \u2013 nur so kann der Angst vor Knappheit begegnet werden. Und die EU muss dringend Spekulationslimits festlegen und so die Wetten auf steigende Preise beenden\u201c fordert Matthias Wolfschmidt, Strategiedirektor von foodwatch International. \u201eAus der Krise 2008 wurde offenbar nichts gelernt, was fatale Folgen f\u00fcr Millionen armer Menschen weltweit hat, die von Hunger bedroht sind. Die Finanzindustrie ist schon jetzt ein Gewinner des russischen Angriffskrieges.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Lebensmittelpreise sind in den letzten Wochen weltweit massiv gestiegen. Laut den Vereinten Nationen liegen die Preise um 34 Prozent h\u00f6her als vor einem Jahr und haben den h\u00f6chsten Stand seit 1990 erreicht. Die Preise steigen aus zwei Gr\u00fcnden: Zum einen f\u00fcrchten Unternehmen und H\u00e4ndler aufgrund des v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands ein verknapptes Angebot von Weizen, Pflanzen\u00f6len und Phosphat-D\u00fcnger aus der Schwarzmeer-Region sowie von Erd\u00f6l und Erdgas aus Russland. Zum anderen befeuerten Finanzwetten auf steigende Rohstoffpreise die Preise zus\u00e4tzlich, kritisierte foodwatch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Preissteigerungen an den Rohstoffb\u00f6rsen in Paris und Chicago seien laut foodwatch nicht zuletzt erheblichen Vers\u00e4umnissen der EU-Kommission und der US-Regierung geschuldet. EU und USA h\u00e4tten die ihnen unterstellten Finanzmarkt-Aufsichtsbeh\u00f6rden seit Jahren nicht zur Durchsetzung wirksamer Spekulations-Begrenzungsinstrumente gedr\u00e4ngt und im Jahr 2020 sogar Deregulierungen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eThe Hunger Profiteers\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Rechercheverbund <a href=\"https:\/\/www.lighthousereports.nl\/investigation\/the-hunger-profiteers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lighthouse Reports ver\u00f6ffentlichte am 6. Mai 2022 den ausf\u00fchrlichen Bericht \u201eThe Hunger Profiteers\u201c zur Spekulation an den Rohstoffb\u00f6rsen<\/a>. Auch die Vereinten Nationen warnen aktuell vor den Folgen der Finanzwetten. Das \u201eWorld Food Programme\u201c der UN ben\u00f6tigt zum Beispiel nach eigenen Angaben etwa 50 Prozent mehr Mittel als 2019.<\/p>\n\n\n\n<p>Lighthouse Reports hat f\u00fcr den Report die Geldfl\u00fcsse in einige der gr\u00f6\u00dften b\u00f6rsennotierten Landwirtschaftsfonds nachverfolgt, die mit Weizen handeln, sowie Daten \u00fcber die H\u00f6he der spekulativen Investitionen auf den Agrarterminm\u00e4rkten analysiert. nachdem der Anteil der Spekulanten an den Weizenm\u00e4rkten in Folge der russischen Invasion in der Ukraine stark zugenommen hat. Dar\u00fcberhinaus sprachen die Rechercheure mit Experten und Whistleblowern. Lighthouse Reports hat auch untersucht, wie die International Swaps and Derivative Association (ISDA), zu deren Mitgliedern unter anderem Goldman Sachs, BNP Paribas, Blackrock und Citibank geh\u00f6ren, \u00fcber Jahre erfolgreich Lobbyarbeit bei der EU-Regulierungsbeh\u00f6rde, der Europ\u00e4ischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbeh\u00f6rde (ESMA), betrieben hat, um Positionslimits f\u00fcr den spekulativen Warenhandel abzuschw\u00e4chen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Zuge gesamtwirtschaftlicher Turbulenzen werden Warenterminkontrakte mit Agrarprodukten zu einer beliebten Anlageklasse bei Finanzinstituten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Zentrum f\u00fcr Entwicklungsforschung der Universit\u00e4t Bonn hat in einem <a href=\"https:\/\/www.zef.de\/fileadmin\/webfiles\/downloads\/zef_policybrief\/ZEF_Policy_Brief_38_dt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Policybrief vom M\u00e4rz 2022<\/a> grunds\u00e4tzlich dargestellt: \u201eDie internationale Handelsverflechtung bei Nahrungsmitteln hat sowohl negative als auch positive Auswirkungen auf die Ern\u00e4hrungssicherheit. Zum einen reduziert sie die Abh\u00e4ngigkeit von lokalen Wetterbegebenheiten und tr\u00e4gt einen gro\u00dfen Anteil an der Verbesserung der weltweiten Ern\u00e4hrungssicherheit. Allerdings f\u00fchren die Verflechtungen auch dazu, dass viele Akteure weltweit, die auf Nahrungsmittelm\u00e4rkten aktiv sind, durch ihre Handels- und Vermarktungsentscheidungen die Nahrungsmittelpreisbildung beeinflussen, wodurch neue Vulnerabilit\u00e4ten entstehen.\u201c Und stellt fest: \u201eIm Zuge gesamtwirtschaftlicher Turbulenzen, wie etwa der Finanzkrise um den Jahrtausendwechsel, werden Warenterminkontrakte mit Agrarprodukten h\u00e4ufig zu einer beliebten Anlageklasse bei Finanzinstituten. Infolge der Finanzkrise stiegen die Spekulationsaktivit\u00e4ten drastisch an und trugen w\u00e4hrend der Nahrungsmittelpreiskrisen der 2000er Jahre zu Preisspitzen bei. In den darauffolgenden Jahren wurden die Warenterminm\u00e4rkte st\u00e4rker reguliert. Diese Regulierung wurde jedoch in den USA zur\u00fcckgenommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/en\/about-us\/our-team\/matthias-wolfschmidt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2019\/09\/Matthias-Wolfschmidt-1x1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-153\" width=\"267\" height=\"267\" title=\"Foto: foodwatch\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/en\/about-us\/our-team\/matthias-wolfschmidt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Matthias Wolfschmidt<\/a> ist Strategiedirektor von foodwatch International.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/en\/foodwatch-international\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2019\/09\/foodwatch-logo.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-154\" width=\"264\" height=\"138\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/05\/AnotherPerfectStorm-FINAL.pdf?utm_source=POLITICO.EU&amp;utm_campaign=e57086a8d2-EMAIL_CAMPAIGN_2022_05_06_05_00&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_10959edeb5-e57086a8d2-190960046\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"616\" height=\"796\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2022\/05\/AnotherPerfectStorm-FINAL-T.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-582\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Der IPES-Report zur Agrarspekulation, &#8222;Another Perfect Storm?&#8220;, steht <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/05\/AnotherPerfectStorm-FINAL.pdf?utm_source=POLITICO.EU&amp;utm_campaign=e57086a8d2-EMAIL_CAMPAIGN_2022_05_06_05_00&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_10959edeb5-e57086a8d2-190960046\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF<\/a> bereit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/news.un.org\/pages\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/UN-GCRG-Brief-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"612\" height=\"792\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2022\/05\/UN-GCRG-Brief-1-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-584\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Der UN-Bericht &#8222;Global Impact of war in Ukraine on food, energy and finance systems&#8220; steht <a href=\"https:\/\/news.un.org\/pages\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/UN-GCRG-Brief-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF<\/a> bereit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.zef.de\/fileadmin\/webfiles\/downloads\/zef_policybrief\/ZEF_Policy_Brief_38_dt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"616\" height=\"796\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2022\/05\/ZEF_Policy_Brief_38_dt-T.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-586\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Der Policybrief vom M\u00e4rz 2022 des Zentrum f\u00fcr Entwicklungsforschung der Universit\u00e4t Bonn steht <a href=\"https:\/\/www.zef.de\/fileadmin\/webfiles\/downloads\/zef_policybrief\/ZEF_Policy_Brief_38_dt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF<\/a> bereit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/uploads\/media\/foodwatch-Report_Die_Hungermacher_Okt-2011_ger_02.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"599\" height=\"840\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2022\/05\/foodwatch-Report_Die_Hungermacher_Okt-2011_ger_02-1-rotated.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-588\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>foodwatch hatte in dem Report &#8222;Die Hungermacher&#8220; bereits 2011 ausgiebige Recherchen zur Agrarspekulation ver\u00f6ffentlicht und eine wirksame Regulierung der Gesch\u00e4fte gefordert. Entscheidend ist insbesondere, dass die absolute Zahl der zu Spekulationszwecken geschlossenen Warenterminvertr\u00e4ge begrenzt wird. Daf\u00fcr m\u00fcssen &#8222;Positionslimits&#8220; definiert werden. Der Report steht <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/uploads\/media\/foodwatch-Report_Die_Hungermacher_Okt-2011_ger_02.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00fcber diesen Lin<\/a>k zum Download als PDF bereit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Zuge gesamtwirtschaftlicher Turbulenzen werden Warenterminkontrakte mit Agrarprodukten h\u00e4ufig zu einer beliebten Anlageklasse bei Finanzinstituten. So befeuern Finanzspekulanten die ohnehin stark steigenden Agrar-Rohstoffpreise zus\u00e4tzlich: Sie wetten auf steigende Preise und hoffen auf rasche Gewinne. Die Lebensmittelpreise sind in den letzten Wochen weltweit massiv gestiegen, laut den Vereinten Nationen liegen sie um 34 Prozent h\u00f6her als &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/foodwatch-fordert-strenge-regulierung-der-agrarspekulation-teufelskreis-aus-angst-und-gier-treibt-weizenpreise\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201efoodwatch fordert strenge Regulierung der Agrarspekulation \u2013 Teufelskreis aus Angst und Gier treibt Weizenpreise\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":29,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-591","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=591"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/591\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":595,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/591\/revisions\/595"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/agrar\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}