{"id":444,"date":"2020-07-24T15:02:43","date_gmt":"2020-07-24T13:02:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/buerger\/?page_id=444"},"modified":"2020-09-09T18:41:38","modified_gmt":"2020-09-09T16:41:38","slug":"sinus-jugendstudie-2020-die-hedonistische-mentalitaet-ist-auf-dem-rueckzug","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/buerger\/sinus-jugendstudie-2020-die-hedonistische-mentalitaet-ist-auf-dem-rueckzug\/","title":{"rendered":"SINUS-Jugendstudie 2020: Die hedonistische Mentalit\u00e4t ist auf dem R\u00fcckzug"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Aus Jugendsicht dominieren in erster Linie \u201calte wei\u00dfe M\u00e4nner\u201d die Politik, die wichtige Themen wie die Klimakrise nicht ernst nehmen, m\u00f6gliche Probleml\u00f6sungen verschleppen oder sogar hintertreiben. Der jugendliche Zeitgeist im Jahr 2020 ist gr\u00fcn und bewahrend, also konservativ im urspr\u00fcnglichen Sinne. Viele Jugendliche beklagen eine \u201cJeder-f\u00fcr-sich\u201d-Mentalit\u00e4t und den fehlenden Zusammenhalt in der Gesellschaft; gute, abgesicherte Lebensverh\u00e4ltnisse sind heute in der Mehrzahl der jugendlichen Lebenswelten wichtiger als Status, Erfolg und Aufstieg.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr>\n<img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-313\" title=\"Grafik: Nata Uchava, Michael Wildberger.\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/buerger\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2020\/07\/NU-200724-SINUS-Jugend-2020.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\">\n<hr>\n&nbsp;\n\n\n\n<p><strong>(Berlin, 23. Juli 2929)<\/strong> Die junge Generation ist ernster geworden \u2013 ernsthafter einerseits, besorgter andererseits. Das betrifft den Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie und mehr noch die f\u00fcr sie offensichtliche Bedrohung durch die globale Klimakrise. Bei beiden Themen und im Allgemeinen f\u00fchlt sich die junge Generation nicht ernst genommen und repr\u00e4sentiert. Der Zukunftsoptimismus der Jugendlichen ist ged\u00e4mpft, insbesondere in den bildungsfernen Lebenswelten. Das geht aus der <a aria-label=\"SINUS-Jugendstudie 2020 \u201eWie ticken Jugendliche?\u201c (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/buecher\/einzelpublikationen\/311857\/sinus-jugendstudie-2020-wie-ticken-jugendliche\" target=\"_blank\" class=\"rank-math-link\">SINUS-Jugendstudie 2020 \u201eWie ticken Jugendliche?\u201c<\/a> hervor.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/buecher\/einzelpublikationen\/311857\/sinus-jugendstudie-2020-wie-ticken-jugendliche\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/buerger\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2020\/07\/SINUS-Jugend-2020-T.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-441\" width=\"320\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Seit 2008 untersucht das Heidelberger SINUS-Institut die Lebenswelten 14- bis 17-j\u00e4hriger Teenager in Deutschland und legt alle vier Jahre mit der Studienreihe \u201eWie ticken Jugendliche?\u201c eine empirische Bestandsaufnahme der soziokulturellen Verfassung der jungen Generation vor. Die Fragestellungen der Studie im Jahr 2020 waren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Welche Themen sind der Jugendgeneration wichtig?<\/li><li>Wie blicken die jungen Menschen in die Zukunft? Und nicht zuletzt:<\/li><li>Wie kommen die Jugendlichen in der Ausnahmesituation der Corona-Krise zurecht?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Zu wenig politische Repr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele Teenager f\u00fchlen sich von der Politik weder geh\u00f6rt noch ernst genommen. Sie beklagen die fehlende Teilhabe der jungen Generation an politischen Entscheidungsprozessen und die mangelnde Repr\u00e4sentation im politischen Raum. Aus Jugendsicht wird Politik in erster Linie von \u201ealten wei\u00dfen M\u00e4nnern\u201c dominiert und gepr\u00e4gt. Pauschales Politikerbashing ist dennoch selten. Politische Akteure und Institutionen werden differenziert beurteilt. Viele Jugendliche zeigen Verst\u00e4ndnis und Empathie f\u00fcr Politiker*innen, die einen \u201eharten, stressigen Job\u201c machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die L\u00f6sung der Klimakrise als zentrale Frage der Generationengerechtigkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gef\u00fchl von Macht- und Einflusslosigkeit, wenig Wissen und geringe Zeitbudgets sind Barrieren f\u00fcr globales Engagement Jugendlicher. Die gro\u00dfe Beteiligung der Teenager an den Fridays-for-Future-Demonstrationen macht jedoch Hoffnung, dass junge Menschen sich st\u00e4rker f\u00fcr globales Engagement \u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00e4ngst haben Jugendliche die L\u00f6sung der Klimakrise als zentrale Frage der Generationengerechtigkeit f\u00fcr sich identifiziert und bringen in den Demonstrationen ihre Ohnmacht und Emp\u00f6rung (\u201eWir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!\u201c) zum Ausdruck. Der jugendliche Zeitgeist ist gr\u00fcn und bewahrend (das hei\u00dft konservativ im urspr\u00fcnglichen Sinne). Die Klimakrise wird aus jugendlicher Perspektive von den Verantwortlichen (Politik, Wirtschaft, \u00e4ltere Generation) nicht ernst genommen; m\u00f6gliche Probleml\u00f6sungen werden verschleppt oder sogar hintertrieben:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eKlimawandel und Krieg versus Frieden sind die politischen Megathemen der Befragten \u2013 beides globale Probleme. Dann aber auch Themen (meist ungel\u00f6ste Probleme), die eher der Innenpolitik zuzuordnen sind: Migration, Armut, Meinungsfreiheit, Transparenz und Gleichstellung. Nicht zuletzt besch\u00e4ftigt die M\u00e4dchen und Jungen die defizit\u00e4re politische Teilhabe der jungen Generation. Ein Sonderthema, mit dem sich viele Jugendliche im Erhebungszeitraum (M\u00e4rz bis Ende Mai 2019) befasst haben, war der Artikel 13 Urheberrechtsreform, der \u2013 so die einhellige Meinung \u2013 die Freiheit im Internet beschr\u00e4nkt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Thema \u201eKlimawandel\/Umweltschutz\u201c beunruhigt in hohem Ma\u00dfe nahezu alle Befragten. Die zunehmende Zerst\u00f6rung der Lebensgrundlagen auf der Erde wird von den Jugendlichen als entscheidend f\u00fcr ihre eigene und die Zukunft ihrer Kinder empfunden. Dieses Problem ist aus Sicht der Jugendlichen zu einer zentralen Frage der Generationengerechtigkeit geworden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Verbreitet ist die Einsch\u00e4tzung, dass die Klimakrise von den Verantwortlichen (Politik\/Regierung sowie Wirtschaft) nicht ernst genommen wird und m\u00f6gliche Probleml\u00f6sungen verschleppt oder sogar hintertrieben werden. Die Teenager fordern, verbindliche Klimaziele zu setzen und diese auch durchzusetzen, den Kohleabbau zu stoppen und regenerative Energien zu f\u00f6rdern. Insgesamt, so die \u00fcbereinstimmende Meinung, muss das existenzielle Thema \u201eKlima und Umwelt\u201c noch sehr viel h\u00f6here politische Priorit\u00e4t bekommen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bdkj.de\/der-bdkj\/bundesvorstand\/\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" title=\"Foto: BDKJ.\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/buerger\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2020\/07\/Portrait_Lisi_Maier__2_1.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">Lisi Maier ist Vorsitzende des <a href=\"https:\/\/www.bdkj.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)<\/a>. Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverb\u00e4nden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><a href=\"https:\/\/www.bdkj.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-313\" title=\" \" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/buerger\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2019\/08\/bdkj_logo.jpg\" alt=\"\" width=\"180\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Grundanmutung von Politik ist d\u00fcster<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4sthetik und Politik sind f\u00fcr Jugendliche getrennte Welten. Wenn es etwas Sch\u00f6nes an Politik gibt, so die Ansicht der meisten Befragten, ist es nicht das \u00c4u\u00dfere beziehungsweise die Form, sondern der Inhalt: Es gilt als sch\u00f6n, den Menschen zu helfen und sich f\u00fcr andere einzusetzen. Sch\u00f6n ist, wenn sich Menschen zu-sammenschlie\u00dfen und etwas f\u00fcr die Gemeinschaft tun. Sch\u00f6n sind Solidarit\u00e4t, Fairness und Gerechtigkeit, Demokratie und Meinungsfreiheit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jugend in der Corona-Krise: genervt von den Einschr\u00e4nkungen, zugleich mitf\u00fchlend und verantwortungsbewusst<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Solidarit\u00e4t mit anderen spielt auch in der Corona-Krise eine zentrale Rolle. Denn die befragten Jugendlichen haben zwar wenig Angst davor, sich selbst mit dem Virus zu infizieren, bef\u00fcrchten aber, andere Menschen anzustecken (\u00c4ltere, Gro\u00dfeltern und so weiter). Die meisten sehen es als ihre soziale und gesundheitliche Verantwortung, die Krise ernst zu nehmen und sich um ihre Mitmenschen zu sorgen. Die Einschr\u00e4nkungen der pers\u00f6nlichen Freiheit und das reduzierte Freizeitangebot nerven zwar viele Jugendliche, sie erkennen jedoch die Notwendigkeit, sich damit zu arrangieren. Die subjektive Betroffenheit der Jugendlichen von der Corona-Krise h\u00e4lt sich in Grenzen. Die meisten sch\u00e4tzen die Auswirkungen der Pandemie auf ihr pers\u00f6nliches Leben bisher als nicht sonderlich schwerwiegend ein. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die sozial benachteiligten Lebenswelten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Politik stellen die Jugendlichen in der Krise ein gutes Zeugnis aus. Sie vertrauen den Akteuren und sehen die veranlassten Ma\u00dfnahmen als nachvollziehbar und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig an. Kritisiert wird allerdings die nach Meinung der Jugendlichen verfr\u00fchte Wiederer\u00f6ffnung der Schulen und dass die Chance verpasst wurde, in dieser Debatte das Vertrauen der Jugend zu gewinnen, in dem man sie h\u00e4tte zu Wort kommen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die \u201eb\u00fcrgerliche Normalbiografie\u201c ist das Leitmotiv vieler Teenager<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele Befragte beklagen eine \u201eJeder-f\u00fcr-sich\u201c-Mentalit\u00e4t und den fehlenden Zusammenhalt in der Gesellschaft. Sie haben Angst vor zunehmender Polarisierung, Hass und Aggression \u2013 die insbesondere bildungsferne Jugendliche in ihren Lebenswelten oft erleben. In der Mehrzahl der jugendlichen Lebenswelten sind heute gute, abgesicherte Lebensverh\u00e4ltnisse wichtiger als Status, Erfolg und Aufstieg. Ein dominanter Zukunftswunsch vieler Jugendlicher ist es, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen, materielle W\u00fcnsche und Ziele werden relativiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Chancen f\u00fcr den Sport<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Un\u00fcbersichtlichkeit der Verh\u00e4ltnisse in der Welt verst\u00e4rkt den gesellschaftlichen Megatrend \u201eRegrounding\u201c \u2013 die Sehnsucht nach Zugeh\u00f6rigkeit, Halt und Orientierung. Hier liegt eine Chance f\u00fcr den Sport, denn f\u00fcr die Jugendlichen z\u00e4hlen neben Spa\u00df und sich auspowern Anschluss und Gemeinschaft zu den wichtigen Sportmotiven. Die Teenager betonen insbesondere die integrative Kraft des Fu\u00dfballs.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jugendliche finden die Schule \u201eganz okay\u201c, sehen aber kaum Chancen zur Mitgestaltung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Schule ist f\u00fcr die Befragten kein Ort, den sie am liebsten meiden m\u00f6chten; ein Wohlf\u00fchlort ist die Schule aber auch nicht. Im Allgemeinen wird deutlich, dass sich Jugendliche in der Schule vor allem dann wohlf\u00fchlen, wenn sie sozial gut eingebunden sind, gute Beziehungen zu den Lehrkr\u00e4ften haben und sich am Unterricht aktiv beteiligen k\u00f6nnen. Unwohl f\u00fchlen sich Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in erster Linie dann, wenn sie Fehler machen oder der Leistungsdruck steigt. In Sachen Mitbestimmung stellen die Jugendlichen ihren Schulen ein schlechtes Zeugnis aus. M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Mitbestimmung in der Schule werden kaum gesehen. Schule wird als statisches und kaum gestaltbares System erlebt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge Menschen suchen nach einem positiven Arbeitsumfeld<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Berufsw\u00fcnsche der befragten Jugendlichen sind eher bodenst\u00e4ndig und realistisch. Freude an der Arbeit, Selbstverwirklichung, ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag sowie ein positives Arbeitsumfeld haben bei jungen Menschen hohe Priorit\u00e4t. Sie streben nach einer guten Work-Life-Balance mit ausreichend Zeit f\u00fcr ihren Freundeskreis und ihre Familie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die hedonistische Mentalit\u00e4t ist auf dem R\u00fcckzug<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die ehemals so jugendtypische hedonistische Mentalit\u00e4t nimmt weiter ab: Feiern gehen, Fun und Action verlieren an Bedeutung. Die \u00c4ra generationspr\u00e4gender Jugend(sub)kulturen scheint endg\u00fcltig vorbei \u2013 wenngleich es immer noch Nischenszenen gibt. Die Werte Leistung und Selbstverantwortung stehen bei den Jugendlichen hoch im Kurs, auch wenn gleichzeitig die Skepsis gegen\u00fcber dem neoliberalen Wettbewerbsparadigma zugenommen hat. Die Folge ist, dass Zeit f\u00fcr sich selbst haben oder \u201echillen\u201c, wie es Jugendliche bezeichnen, immer wichtiger werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/buecher\/einzelpublikationen\/311857\/sinus-jugendstudie-2020-wie-ticken-jugendliche\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\" \" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/buerger\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2020\/07\/SINUS-Jugend-2020-T.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">\u201eWie ticken Jugendliche?\u201c ist eine im Auftrag von der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung, der Arbeitsstelle f\u00fcr Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, der BARMER, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dem Deutschen Fu\u00dfball-Bund, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, der Deutschen Sportjugend und der DFL Stiftung durchgef\u00fchrte Studie des SINUS-Instituts, Heidelberg\/Berlin. Die SINUS-Jugendstudie 2020 \u201eWie ticken Jugendliche?\u201c ist als gedrucktes Buch in der Schriftenreihe (Band-Nr. 10531, Bereitstellungspauschale 4,50 Euro) der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung\/bpb erschienen. Sie steht <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/buecher\/einzelpublikationen\/311857\/sinus-jugendstudie-2020-wie-ticken-jugendliche\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00fcber diesen Link auch als ePub und im Format PDF<\/a> kostenfrei zum Download bereit.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Studiendesign<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die vorliegende Studie ist eine qualitativ-empirische Bestandsaufnahme der soziokulturellen Verfassung der jungen Generation. Unterschiedlichste Aspekte der jugendlichen Alltags- und Lebenswirklichkeit (Schule, Berufswahl, Gesundheit, Sport, Politik und so weiter) werden in der Publikation nicht nur beschrieben, sondern mittels einer Vielzahl pers\u00f6nlicher Zeugnisse der Jugendlichen illustriert. Wie in den Vorg\u00e4ngerstudien greift das SINUS-Institut hierbei auf ein breites methodisches Spektrum zur\u00fcck: Neben Auswertung und Interpretation der explorativen Interviews sind im Forschungsbericht zahlreiche Bilddokumente wie Skizzen, Fotos und Collagen und ebenfalls eine Vielzahl von O-T\u00f6nen der befragten Jugendlichen zu finden \u2013 authentische Einblicke quer durch alle jungen Lebenswelten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auftraggeber und Partner:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie ticken Jugendliche?\u201c ist eine im Auftrag von der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung, der Arbeitsstelle f\u00fcr Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, der BARMER, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dem Deutschen Fu\u00dfball-Bund, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, der Deutschen Sportjugend und der DFL Stiftung durchgef\u00fchrte Studie des SINUS-Instituts, Heidelberg\/Berlin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Jugendsicht dominieren in erster Linie \u201calte wei\u00dfe M\u00e4nner\u201d die Politik, die wichtige Themen wie die Klimakrise nicht ernst nehmen, m\u00f6gliche Probleml\u00f6sungen verschleppen oder sogar hintertreiben. 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