{"id":285,"date":"2020-04-09T14:30:14","date_gmt":"2020-04-09T12:30:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/?page_id=285"},"modified":"2020-09-05T16:11:25","modified_gmt":"2020-09-05T14:11:25","slug":"auch-entwicklungsprojekte-benoetigen-in-der-corona-krise-einen-schutzschirm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/auch-entwicklungsprojekte-benoetigen-in-der-corona-krise-einen-schutzschirm\/","title":{"rendered":"Entwicklungsprojekte stehen in der Corona-Krise vor ungeahnten Problemen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>MISEREOR und Diakonie Katastrophenhilfe fordern Bundesregierung zu raschen, unb\u00fcrokratischen L\u00f6sungen auf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Weltweite humanit\u00e4re Krisen, die schon vor der Corona-Pandemie Millionen Menschen bedroht haben, sind nicht einfach verschwunden, sondern k\u00f6nnen sich in den kommenden Monaten teilweise massiv zuspitzen. Entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen stehen daher vor nie dagewesenen Herausforderungen. Reiseeinschr\u00e4nkungen, Kontaktsperren und Ausgehverbote behindern Partner vor Ort massiv in der Durchf\u00fchrung vorgesehener Aktivit\u00e4ten, europ\u00e4ische Fachkr\u00e4fte k\u00f6nnen auf unbestimmte Zeit ihren Dienst nicht antreten oder m\u00fcssen ihre Eins\u00e4tze abbrechen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr>\n<img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-313\" title=\"Grafik: Nata Uchava, Michael Wildberger.\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2020\/04\/NU-020409-MISEREOR-Diakonie.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\">\n<hr>\n&nbsp;\n\n\n\n<p><strong>(Aachen, April 2020)<\/strong> Durch die Corona-Krise wird sich die Situation der Menschen in Krisenregionen weiter verschlechtern. Sie werden die Krankheit selbst, aber auch wirtschaftliche, soziale und politische Auswirkungen der globalen Krise massiv zu sp\u00fcren bekommen. Die Diakonie Katastrophenhilfe warnt davor, die Lage zu untersch\u00e4tzen. Gesundheitssysteme in vielen \u00e4rmeren L\u00e4ndern sind nicht dazu in der Lage, mit einer gro\u00dfen Zahl von Corona-Patienten umzugehen. \u201eBesonders zuspitzen wird sich die Lage in L\u00e4ndern wie Syrien, wo die Kriegsparteien in den vergangenen Jahren gezielt die medizinische Infrastruktur zerst\u00f6rt haben\u201c, sagt Cornelia F\u00fcllkrug-Weitzel, Pr\u00e4sidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. \u201eF\u00fcr unsere Arbeit in Krisengebieten brauchen wir gerade jetzt finanzielle Unterst\u00fctzung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gesundheitssysteme in Syrien, aber auch im Jemen oder in Venezuela, sind schon ohne die Gefahr durch Corona kaum existent oder nicht leistungsf\u00e4hig. Selbst verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gut zu behandelnde Krankheiten verlaufen h\u00e4ufig t\u00f6dlich. \u201eWenn die ohnehin wenigen und \u00fcberlasteten Krankenh\u00e4user nun mit vielen Corona-F\u00e4llen konfrontiert sind, k\u00f6nnen andere Krankheiten gar nicht mehr behandelt und Geburtshilfe nicht mehr geleistet werden\u201c, sagt F\u00fcllkrug-Weitzel. \u201eUnd wir bef\u00fcrchten, dass viele Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten nicht nur an COVID-19, sondern auch an den indirekten Folgen durch die Bewegungseinschr\u00e4nkungen leiden m\u00fcssen.\u201c Hierzu z\u00e4hlt etwa Hunger, weil Einkommensm\u00f6glichkeiten wegbrechen und Felder wegen Ausgangssperren brachliegen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Politik ist jetzt gefordert und muss zus\u00e4tzliche Mittel f\u00fcr Hilfsorganisationen bereitstellen. Die humanit\u00e4ren Krisen, die schon vor der Corona-Pandemie Millionen Menschen bedroht haben, sind nicht einfach verschwunden, sondern k\u00f6nnen sich in den kommenden Monaten teilweise massiv zuspitzen. Daher reicht es nicht aus, wenn Gelder einfach umgeschichtet werden\u201c, fordert F\u00fcllkrug-Weitzel. Gerade jetzt sei es wichtig, internationale Solidarit\u00e4t zu leben. \u201eWir bitten auch die Menschen hierzulande, all jene nicht zu vergessen, die schon vor der Corona-Krise in gro\u00dfer Not waren und rufen zu Spenden f\u00fcr unsere Arbeit auf.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.diakonie-katastrophenhilfe.de\/ueber-uns\/cornelia-fuellkrug-weitzel\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" title=\"Foto: Brot f\u00fcr die Welt.\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2018\/08\/CorneliaFW2018Augustquer.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">Cornelia F\u00fcllkrug-Weitzel ist Pr\u00e4sidentin der <a href=\"https:\/\/www.diakonie-katastrophenhilfe.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diakonie Katastrophenhilfe<\/a>.<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><a href=\"https:\/\/www.diakonie-katastrophenhilfe.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-313\" title=\" \" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2020\/04\/Diakonie-Katastrophenhilfe.png\" alt=\"\" width=\"180\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Herausforderungen durch administrative Probleme<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>MISEREOR steht durch die Corona-Pandemie derzeit gleich mehrfach vor gro\u00dfen Herausforderungen. T\u00e4glich erreichen das Werk f\u00fcr Entwicklungszusammenarbeit aus zahlreichen L\u00e4ndern des S\u00fcdens Bitten um Unterst\u00fctzung bei der Bew\u00e4ltigung der Virus-Krise. Gleichzeitig hat die Organisation mit Sitz in Aachen auch administrativ komplizierte Probleme zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir m\u00fcssen aktuell eine ganze Menge unkonventionelle und flexible L\u00f6sungen finden, um mit den uns anvertrauten Projektgeldern aus \u00f6ffentlichen Mitteln und Spenden auf die ver\u00e4nderte Lage reagieren zu k\u00f6nnen\u201c, gibt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Martin Br\u00f6ckelmann-Simon zu bedenken, der bei MISEREOR als Vorstand f\u00fcr die internationale Zusammenarbeit des Werkes zust\u00e4ndig ist. Wie MISEREOR sprechen auch andere europ\u00e4ische Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit von dem Rechtsbegriff der \u201eh\u00f6heren Gewalt\u201c, die dazu zwinge, anzuerkennen, dass von \u00fcblichen F\u00f6rderrichtlinien unter Umst\u00e4nden abgewichen werden m\u00fcsse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Reiseeinschr\u00e4nkungen und Kontaktsperren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr liegen auf der Hand: \u201eReiseeinschr\u00e4nkungen, Kontaktsperren und Ausgehverbote behindern unsere Partner massiv in der Durchf\u00fchrung vorgesehener Aktivit\u00e4ten\u201c, erl\u00e4utert Br\u00f6ckelmann-Simon. \u201eFachkr\u00e4fte k\u00f6nnen auf unbestimmte Zeit ihren Dienst nicht antreten oder m\u00fcssen ihre Eins\u00e4tze abbrechen. In Indien mussten Partner ihre Berufsschulen auf Fernunterricht umstellen, Mitarbeiter von l\u00e4ndlichen Beratungsdiensten in Sri Lanka n\u00e4hen nun Mundschutze, statt aufs Land hinauszufahren, st\u00e4dtische Beratungsorganisationen in den Slums von Sao Paulo werden durch die staatlichen Notverordnungen ausgesperrt, Stra\u00dfenkinder-Projekte in Kenia konzentrieren sich jetzt auf Desinfektionsma\u00dfnahmen und Corona-Pr\u00e4vention.\u201c Gleichzeitig sei das Ausma\u00df m\u00f6glicher Notlagen durch die Corona-Pandemie in vielen Weltregionen noch gar nicht absehbar, die Entwicklungszusammenarbeit der kommenden Monate damit nur schwer zu planen. Ebenso w\u00fcrden derzeit auch Pr\u00fcf- und Auswertungsaufgaben nur noch auf Distanz m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.misereor.de\/ueber-uns\/geschaeftsfuehrung\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" title=\"Foto: MISEREOR.\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2020\/04\/Martin-Br\u00f6ckelmann-Simon-II.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">Martin Br\u00f6ckelmann-Simon ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des <a href=\"https:\/\/www.misereor.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bisch\u00f6flichen Hilfswerkes MISEREOR<\/a>.<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><a href=\"https:\/\/www.misereor.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-313\" title=\" \" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2018\/05\/misereor_logo.png\" alt=\"\" width=\"180\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>MISEREOR-Appell ans Ministerium<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>MISEREOR wird aus diesem Grund auch bei den mit \u00f6ffentlichen Mitteln finanzierten Projekten in begr\u00fcndeten F\u00e4llen vorerst mit Ausnahmeregelungen arbeiten m\u00fcssen. Aktuell sei es vielfach nicht mehr m\u00f6glich, alle vereinbarten Projektziele ohne Verz\u00f6gerung und in gewohntem Umfang einzuhalten. Auch die n\u00f6tigen Planungen f\u00fcr Folgeprojekte des kommenden Jahres w\u00fcrden darunter leiden. Zugleich werde man jetzt in laufenden Projekten verf\u00fcgbare Finanzmittel sehr kurzfristig umwidmen m\u00fcssen, \u201eum rasch auch Ma\u00dfnahmen der Corona-Pr\u00e4vention und -Bek\u00e4mpfung f\u00fcr die Zielgruppen und das lokale Personal m\u00f6glich zu machen\u201c, erl\u00e4utert Br\u00f6ckelmann-Simon. \u201eWir brauchen auch f\u00fcr Entwicklungsprojekte einen Schutzschirm und kreative L\u00f6sungen mit Blick auf Haushaltsordnung und F\u00f6rderrichtlinien, sonst brechen uns vor Ort in vielen L\u00e4ndern gerade diejenigen Partnerstrukturen weg, die f\u00fcr die \u00c4rmsten von besonderer Bedeutung sind. Ich hoffe sehr, dass in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten da von den Ministerien und dem Parlament gute unb\u00fcrokratische L\u00f6sungen auch im Entwicklungsbereich im Hinblick auf die \u00dcbertragbarkeit von Haushaltsmitteln gefunden werden. Die Corona-Krise hat langfristige Auswirkungen bis weit in das kommende Jahr 2021 hinein.\u201c Die gro\u00dfe Schnelligkeit und Flexibilit\u00e4t, die in Deutschland derzeit innenpolitisch bei Ma\u00dfnahmen zur Abfederung der Corona-Folgen an den Tag gelegt wird, m\u00fcsse auch f\u00fcr die entwicklungspolitischen F\u00f6rderungen gelten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anpassungen vor Ort bei der Diakonie Katastrophenhilfe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im intensiven Austausch mit ihren lokalen Partnerorganisationen hat die Diakonie Katastrophenhilfe bereits Hilfsprojekte an die aktuelle Situation angepasst und wird dies in den kommenden Tagen weiter vorantreiben. \u201eGerade in Zeiten von Reisebeschr\u00e4nkungen, die auch Hilfsorganisationen treffen, zeigt sich, dass humanit\u00e4re Hilfe ohne unsere lokalen Partner undenkbar ist\u201c, sagt Martin Ke\u00dfler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. \u201eDarauf m\u00fcssen auch die staatlichen Geber reagieren und den lokalen Helfern einen besseren Zugang zu finanziellen Ressourcen erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In den vergangenen Tagen wurden bereits Aufkl\u00e4rungskampagnen in verschiedenen L\u00e4ndern gestartet, beispielsweise in Indien, Indonesien und Guatemala. In dem s\u00fcdamerikanischen Land schaltet der lokale Partner der Diakonie Katastrophenhilfe Radiospots, um die Menschen auf die Gefahr durch Corona und n\u00f6tige Pr\u00e4vention hinzuweisen. Hygieneprojekte in der DR Kongo, die bis vor kurzem die Bev\u00f6lkerung vor Ebola sch\u00fctzen sollten, werden nun gegen eine Ausbreitung des Corona-Virus eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Situation in Europa<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>MISEREOR und Diakonie Katastrophenhilfe stehen in dieser Situation nicht alleine da. Auch der europ\u00e4ische Dachverband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen CONCORD hat in einem Brief an zwei Fachabteilungen der EU-Kommission wegen der Corona-Krise in \u00e4hnlicher Weise um situationsbedingte Ausnahmen von den \u00fcblichen F\u00f6rderrichtlinien gebeten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MISEREOR und Diakonie Katastrophenhilfe fordern Bundesregierung zu raschen, unb\u00fcrokratischen L\u00f6sungen auf Weltweite humanit\u00e4re Krisen, die schon vor der Corona-Pandemie Millionen Menschen bedroht haben, sind nicht einfach verschwunden, sondern k\u00f6nnen sich in den kommenden Monaten teilweise massiv zuspitzen. Entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen stehen daher vor nie dagewesenen Herausforderungen. Reiseeinschr\u00e4nkungen, Kontaktsperren und Ausgehverbote behindern Partner vor Ort massiv in <a href='https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/auch-entwicklungsprojekte-benoetigen-in-der-corona-krise-einen-schutzschirm\/' class='excerpt-more'>[&#8230;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":23,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-285","page","type-page","status-publish","hentry","post-seq-1","post-parity-odd","meta-position-left-pullout","fix"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/285","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=285"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/285\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":338,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/285\/revisions\/338"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=285"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}