{"id":467,"date":"2021-05-20T15:04:22","date_gmt":"2021-05-20T13:04:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/?page_id=467"},"modified":"2021-05-20T15:08:39","modified_gmt":"2021-05-20T13:08:39","slug":"atlas-der-zivilgesellschaft-2021-freiheitsrechte-weltweit-unter-druck","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/atlas-der-zivilgesellschaft-2021-freiheitsrechte-weltweit-unter-druck\/","title":{"rendered":"&#8222;Atlas der Zivilgesellschaft 2021&#8220;: Freiheitsrechte weltweit unter Druck"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Repressive Regierungen haben weltweit die Corona-Pandemie als Gelegenheit genutzt, um unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes Kritiker mundtot zu machen, so die Erhebungen von CIVICUS, einem weltweiten Netzwerk f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliches Engagement, und die Auswertung verschiedener Quellen und Indizes, beispielweise zur Rede- oder Versammlungsfreiheit. Lediglich 42 Staaten erm\u00f6glichen und sichern allen Menschen zivilgesellschaftliche Freiheiten, sodass ihnen ohne rechtliche oder praktische H\u00fcrden m\u00f6glich ist, Vereinigungen zu bilden, im \u00f6ffentlichen Raum Demonstrationen abzuhalten und Informationen zu erhalten und zu verbreiten. Dazu z\u00e4hlen unter anderem Deutschland, Kanada, Taiwan und Uruguay &#8211; Frankreich, Ungarn und die USA hingegen z\u00e4hlen nicht zu diesen Staaten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr>\n<img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-313\" title=\"Foto: Nata Uchava, Freiburg.\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2021\/05\/NU-210520-Atlas.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\">\n<hr>\n&nbsp;\n\n\n\n<p><strong>(Berlin, 4. Mai 2021)<\/strong> \u201eF\u00fcr die Zivilgesellschaft war 2020 kein gutes Jahr. Die Entwicklung der Freiheitsrechte zeigt seit Jahren vor allem nach unten \u2011 und das vergangene Jahr markiert einen neuen Tiefpunkt\u201c, sagt Dagmar Pruin, Pr\u00e4sidentin von Brot f\u00fcr die Welt, bei der Vorstellung des \u201eAtlas der Zivilgesellschaft 2021\u201c. Das Entwicklungswerk hat heute den Bericht zum vierten Mal gemeinsam mit dem Netzwerk CIVICUS in Berlin vorgestellt. Fast 90 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung leben demnach in Staaten mit beschr\u00e4nkter, unterdr\u00fcckter oder geschlossener Zivilgesellschaft. L\u00e4nder in diesen drei unteren Kategorien sind etwa Ungarn, \u00c4gypten und Indien. Auch die USA sind im letzten Jahr der Amtszeit von Donald Trump aus der zweiten (\u201ebeeintr\u00e4chtigt\u201c) in die dritte Kategorie (\u201ebeschr\u00e4nkt\u201c) abgerutscht. Jeder vierte Mensch \u2011 zwei Milliarden weltweit \u2013 lebt in einem Staat, der gesellschaftspolitisches Engagement vollst\u00e4ndig unterbindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Atlas der Zivilgesellschaft geht auf Daten-Erhebungen im Jahr 2020 zur\u00fcck und erfasst damit auch die dramatische Zuspitzung der Lage w\u00e4hrend der Corona-Pandemie. \u201eMillionen Menschen auf der ganzen Welt gerieten durch Corona in Existenznot. Sie protestierten f\u00fcr Gerechtigkeit, Zugang zu Pandemie-Nothilfe und ein Ende von Korruption und Veruntreuung\u201c, sagt Pruin. \u201eDoch als Antwort darauf bek\u00e4mpften Regierungen in vielen L\u00e4ndern nicht die Ursachen f\u00fcr den Protest, sondern den Protest selbst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Atlas belegt, dass Grundrechts-Einschr\u00e4nkungen in vielen L\u00e4ndern wichtige Prinzipien wie Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit oder Notwendigkeit missachteten. \u201eRepressive Regierungen haben die Pandemie als Gelegenheit genutzt, um unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes Kritiker mundtot zu machen\u201c, sagt Pruin. \u201eDabei ist der Zusammenhang eindeutig: Repression verhindert Entwicklung. Gerade 2020 hat gezeigt, dass Zivilgesellschaft eine wichtige Rolle f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung von Krisen spielt \u2011 etwa dabei, Bed\u00fcrftige zu versorgen oder marginalisierten Gruppen eine Stimme zu geben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zahlen zeigen jedoch eindeutig, dass die dokumentierten Grundrechtsverletzungen im Vergleich zu 2019 beinahe in allen Bereichen gestiegen sind: Es wurden mehr Aktivistinnen verhaftet, mehr Journalisten angegriffen und mehr restriktive Gesetze erlassen. Auch F\u00e4lle \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Gewalt staatlicher Sicherheitskr\u00e4fte haben deutlich zugenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Atlas der Zivilgesellschaft geht im ersten Teil auf den aktuellen Stand weltweiter zivilgesellschaftlicher Freiheiten ein und zeigt an vielen Beispielen die negativen Auswirkungen der Pandemie auf gesellschaftspolitische Teilhabe. Ein Doppel-Interview mit der Juristin Lea Beckmann und dem th\u00fcringischen Ministerpr\u00e4sidenten Bodo Ramelow beleuchtet die Situation in Deutschland und die schwierige Abw\u00e4gung zwischen Gesundheitsschutz auf der einen und elementaren Grundrechten wie Versammlungsfreiheit auf der anderen Seite.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Teil nimmt die Situation in einzelnen L\u00e4ndern ausf\u00fchrlich unter die Lupe und analysiert, durch welche konkreten Gesetze und Ereignisse die gesellschaftliche Freiheit beschnitten wurde. Die L\u00e4nder im Fokus sind in diesem Jahr Kolumbien, Kambodscha, Georgien, Simbabwe, die Philippinen und El Salvador. Kurz-Interviews mit Partnerorganisationen von Brot f\u00fcr die Welt zeigen, welchen Schwierigkeiten zivilgesellschaftliche Organisationen in den unterschiedlichen Bereichen ausgesetzt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frauenrechtlerin Morena Herrera aus El Salvador etwa beschreibt, dass die Gewalt gegen Frauen in El Salvador w\u00e4hrend der Pandemie weiter zunahm. Das Verh\u00e4ltnis zwischen Zivilgesellschaft und Sicherheitsbeh\u00f6rden beschreibt sie so: \u201eMeine Organisation hat fr\u00fcher sehr viele Polizisten geschult, etwa in den Themen Frauen- und Menschenrechte oder Gleichberechtigung. Heute aber haben wir keinerlei Vertrauensverh\u00e4ltnis mehr zur Polizei. Sie hat jedes Gef\u00fchl f\u00fcr die Gesellschaft und auch f\u00fcr ihre zivile Rolle verloren. Das ist schlimm.\u201c Auf den Philippinen hat Pr\u00e4sident Duterte die Methoden seines \u201eWar on drugs\u201c auf die Bek\u00e4mpfung der Pandemie \u00fcbertragen. Mehr als 100.000 Menschen wurden allein zwischen M\u00e4rz und September verhaftet, weil sie sich \u2013 so der Vorwurf \u2013 nicht an die Pandemie-Regeln hielten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Daten f\u00fcr den Atlas der Zivilgesellschaft basieren auf Erhebungen von CIVICUS, einem weltweiten Netzwerk f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliches Engagement, und der Auswertung verschiedener Quellen und Indizes, beispielweise zur Rede- oder Versammlungsfreiheit.<\/p>\n\n\n\n<p>CIVICUS unterteilt die Freiheitsgrade einer Gesellschaft in f\u00fcnf Kategorien: offen, beeintr\u00e4chtigt, beschr\u00e4nkt, unterdr\u00fcckt und geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Daten belegen, dass der Handlungsraum der Zivilgesellschaft nur in 42 Staaten \u201eoffen\u201c ist. Costa Rica und Slowenien sind im Vergleich zum Vorjahr aus dieser Kategorie abgerutscht, \u00d6sterreich ist hinzugekommen.<\/li><li>In 40 Staaten (Atlas 2020: 42) ist der Handlungsraum \u201ebeeintr\u00e4chtigt\u201c, darunter EU-Staaten wie Italien, Frankreich und Polen.<\/li><li>47 Staaten (2020: 49) \u201ebeschr\u00e4nken\u201c den Handlungsraum der Zivilgesellschaft, auch die USA und Ungarn.<\/li><li>Die Zivilgesellschaft wird in 44 Staaten \u201eunterdr\u00fcckt\u201c (2020: 38), neu in dieser Kategorie sind etwa die Philippinen und Togo.<\/li><li>Als \u201egeschlossen\u201c gilt der Raum f\u00fcr zivilgesellschaftliche Akteure in 23 Staaten (2020: 24), darunter \u00c4gypten, Aserbaidschan, Irak und China.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Einzelne Kategorien des CIVICUS-Monitor<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Kategorie \u201eoffen\u201c definiert der CIVICUS-Monitor:<\/em> \u201eDer Staat erm\u00f6glicht und sichert allen Menschen zivilgesellschaftliche Freiheiten. Es ist ihnen ohne rechtliche oder praktische H\u00fcrden m\u00f6glich, Vereinigungen zu bilden, im \u00f6ffentlichen Raum Demonstrationen abzuhalten und Informationen zu erhalten und zu verbreiten. Autorit\u00e4ten sind offen f\u00fcr Kritik von zivilgesellschaftlichen Organisationen und bieten Plattformen f\u00fcr intensiven und konstruktiven Dialog mit B\u00fcrgern und B\u00fcrgerinnen. Demonstrierende werden von der Polizei grunds\u00e4tzlich gesch\u00fctzt und Gesetze zur Regelung des Versammlungsrechts entsprechen internationalen Standards. Es gibt freie Medien, Internet-Inhalte werden nicht zensiert und Regierungsinformationen sind leicht zug\u00e4nglich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zu dieser Kategorie z\u00e4hlen unter anderem Deutschland, Kanada, Taiwan und Uruguay.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Kategorie \u201ebeeintr\u00e4chtigt\u201c definiert der CIVICUS-Monitor:<\/em> \u201eEinzelpersonen und zivilgesellschaftlichen Organisationen ist es \u00fcberwiegend gestattet, ihre Rechte zur Vereinigungs-, Versammlungs- und Meinungsfreiheit auszu\u00fcben. Trotzdem kommen Verletzungen dieser Rechte vor. Menschen k\u00f6nnen Vereinigungen zur Verfolgung einer ganzen Bandbreite von Interessen bilden. Es gibt aber F\u00e4lle, in denen als regierungskritisch geltende Vereinigungen juristisch verfolgt oder anderweitig schikaniert werden. Demonstrationen verlaufen weitgehend ungest\u00f6rt, werden von den Beh\u00f6rden aber teilweise unter Verweis auf Sicherheitsbedenken verboten. Es kommt auch vor, dass unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Gewalt wie Tr\u00e4nengas oder Gummigeschosse gegen friedliche Demonstrierende eingesetzt wird. Die Medien haben die Freiheit, ein breites Spektrum von Informationen zu verbreiten. Eine v\u00f6llig freie Entfaltung der Presse wird aber entweder durch strikte Regulierung oder Aus\u00fcbung von politischem Druck auf Medienschaffende verhindert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zu dieser Kategorie z\u00e4hlen unter anderem Australien, Frankreich, Japan und S\u00fcdafrika.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Kategorie \u201ebeschr\u00e4nkt\u201c definiert der CIVICUS-Monitor:<\/em> \u201eDie Regierenden beschr\u00e4nken eine freie Grundrechtsentfaltung durch eine Kombination aus rechtlichen und praktischen Einschr\u00e4nkungen. Zivilgesellschaftliche Organisationen existieren zwar, doch staatliche Stellen versuchen sie zu zersetzen, unter anderem durch \u00dcberwachung, b\u00fcrokratische Schikane und \u00f6ffentliche Dem\u00fctigung. B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger k\u00f6nnen sich friedlich versammeln, werden aber h\u00e4ufig von Polizeikr\u00e4ften unter Einsatz exzessiver Gewalt auseinandergetrieben, etwa mit Gummigeschossen, Tr\u00e4nengas und Schlagst\u00f6cken. Es gibt Raum f\u00fcr nichtstaatliche Medien und redaktionelle Unabh\u00e4ngigkeit, aber Journalistinnen und Journalisten sind von k\u00f6rperlichen \u00dcbergriffen und Verleumdungsklagen betroffen. Sie sehen sich daher zur Selbstzensur gen\u00f6tigt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zu dieser Kategorie z\u00e4hlen unter anderem Brasilien, Kasachstan, Ungarn und die USA.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Kategorie \u201eunterdr\u00fcckt\u201c definiert der CIVICUS-Monitor:<\/em> \u201eDer zivilgesellschaftliche Raum ist stark eingeschr\u00e4nkt. Aktivisten und Aktivistinnen, die diejenigen an der Macht kritisieren, riskieren es, \u00fcberwacht, drangsaliert, eingesch\u00fcchtert, inhaftiert, verletzt oder sogar get\u00f6tet zu werden. Obwohl es einige zivilgesellschaftliche Organisationen gibt, wird deren Advocacy-Arbeit regelm\u00e4\u00dfig verhindert, und sie sind von De-Registrierungen und Schlie\u00dfungen betroffen. Menschen, die friedliche Demonstrationen organisieren oder daran teilnehmen, werden h\u00e4ufig zum Ziel exzessiver Gewaltanwendung seitens der Beh\u00f6rden, darunter fallen der Einsatz von scharfer Munition, Massenverhaftungen und Gewahrsam. Die Medien geben typischerweise die Sicht des Staates wieder, und unabh\u00e4ngige Stimmen werden routinem\u00e4\u00dfig durch Razzien, k\u00f6rperliche \u00dcbergriffe oder langwierige Strafverfahren verfolgt. Kritische Webseiten und soziale Medien sind blockiert, und die Internetnutzung wird stark \u00fcberwacht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zu dieser Kategorie z\u00e4hlen unter anderem Afghanistan, Russland, Thailand und Venezuela.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Kategorie \u201egeschlossen\u201c definiert der CIVICUS-Monitor:<\/em> \u201eDer zivilgesellschaftliche Raum ist \u2013 in rechtlicher und praktischer Hinsicht \u2013 komplett geschlossen. Es herrscht eine Atmosph\u00e4re der Furcht, in der staatliche und m\u00e4chtige nicht-staatliche Akteure ungestraft davonkommen, wenn sie Menschen f\u00fcr die Wahrnehmung ihrer Vereinigungs-, Versammlungs- und Meinungsfreiheiten inhaftieren, k\u00f6rperlich misshandeln oder t\u00f6ten. Jegliche Kritik am herrschenden Regime wird schwer bestraft. Es gibt keine Medienfreiheit. Das Internet ist stark zensiert und die meisten Webseiten sind geblockt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zu dieser Kategorie z\u00e4hlen unter anderem China, Nordkorea, Saudi-Arabien und Vietnam.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.brot-fuer-die-welt.de\/ueber-uns\/personen\/dagmar-pruin\/\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" title=\"Foto: Brot f\u00fcr die Welt.\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2021\/05\/Dagmar-Pruin-A.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">Dagmar Pruin leitet seit M\u00e4rz 2021 das evangelische Hilfswerk <a href=\"https:\/\/www.brot-fuer-die-welt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Brot f\u00fcr die Welt<\/a>.<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><a href=\"https:\/\/www.brot-fuer-die-welt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-313\" title=\" \" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2018\/05\/BrotFuerDieWeltLogo.gif\" alt=\"\" width=\"150\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a href=\"https:\/\/www.oekom.de\/buch\/atlas-der-zivilgesellschaft-freiheitsrechte-unter-druck-9783962383053\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" title=\" \" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/entwicklung\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2021\/05\/Atlas_der_Zivilgesellschaft_2021-T.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">Der Atlas der Zivilgesellschaft erscheint im Oekom-Verlag M\u00fcnchen: <a href=\"https:\/\/www.oekom.de\/buch\/atlas-der-zivilgesellschaft-freiheitsrechte-unter-druck-9783962383053\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Brot f\u00fcr die Welt, Evangelisches Werk f\u00fcr Diakonie und Entwicklung e.V. (Hrsg.): &#8222;Atlas der Zivilgesellschaft. Report zur weltweiten Lage&#8220; 100 Seiten ISBN 978-3-96238-305-3.<\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Repressive Regierungen haben weltweit die Corona-Pandemie als Gelegenheit genutzt, um unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes Kritiker mundtot zu machen, so die Erhebungen von CIVICUS, einem weltweiten Netzwerk f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliches Engagement, und die Auswertung verschiedener Quellen und Indizes, beispielweise zur Rede- oder Versammlungsfreiheit. 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