{"id":1026,"date":"2022-08-17T14:17:29","date_gmt":"2022-08-17T12:17:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/?page_id=1026"},"modified":"2022-08-17T14:18:35","modified_gmt":"2022-08-17T12:18:35","slug":"uebergewinnsteuer-bis-zu-100-milliarden-euro-an-einnahmen-moeglich","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/uebergewinnsteuer-bis-zu-100-milliarden-euro-an-einnahmen-moeglich\/","title":{"rendered":"\u00dcbergewinnsteuer: Bis zu 100 Milliarden Euro an Einnahmen m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Wir erleben enorme Extraprofite von Mineral\u00f6l- und Stromkonzernen bei zugleich wachsender sozialer Not vieler Menschen; gleichzeitig steigt der Finanzbedarf der \u00f6ffentlichen Hand, um in der Energie- und Klimakrise gegenzusteuern. Italien, Griechenland, Gro\u00dfbritannien, Rum\u00e4nien, Spanien und Ungarn haben aufgrund der aktuellen Kriegs- und Krisensituation \u00dcbergewinnsteuern eingef\u00fchrt. Die Autoren der Studie &#8222;Kriegsgewinne besteuern. Ein Beitrag zur Debatte um \u00dcbergewinnsteuern&#8220; vergleichen die in verschiedenen L\u00e4ndern bereits eingef\u00fchrten \u00dcbergewinnsteuern unter anderem hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und stellen fest, dass eine \u00dcbergewinnsteuer in Deutschland verfassungsrechtlich m\u00f6glich und technisch umsetzbar ist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"413\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2022\/08\/NU-220817-Uebergewinnsteuer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1021\" title=\"Foto: Nata Uchava, Freiburg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>(Berlin, 16. August 2022)<\/strong> Eine \u00dcbergewinnsteuer k\u00f6nnte \u2011 je nach konkreter Ausgestaltung und Steuersatz \u2011 dem deutschen Fiskus zwischen 30 und 100 Milliarden Euro j\u00e4hrlich einbringen, zeigt eine neue Studie des Netzwerk Steuergerechtigkeit im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Grundlage der Berechnung sind die erwarteten \u00dcbergewinne der Konzerne aus der Gas-, \u00d6l- und Strombranche, die sich in Deutschland nach ersten Sch\u00e4tzungen der Autoren Christoph Trautvetter und David Kern-Fehrenbach auf ein Jahr berechnet auf rund 110 Milliarden Euro belaufen. Aktuell hatte zu Wochenbeginn der gr\u00f6\u00dfte Mineral\u00f6lkonzern der Welt \u2011 der saudi-arabische Staatskonzern Saudi Aramco \u2011 vermeldet, seinen Gewinn im ersten Halbjahr 2022 um exorbitante 40,7 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie gestiegenen Preise f\u00fcr \u00d6l, Gas und Strom bescheren einigen Energieunternehmen Rekordgewinne, die wenig mit der eigenen Leistungsf\u00e4higkeit und Innovationskraft zu tun haben. Eine \u00dcbergewinnsteuer hat das Potential, die Profiteure vom Krieg in der Ukraine an den Krisenkosten, die wir alle tragen m\u00fcssen, zu beteiligen\u201c, sagt Christoph Trautvetter vom Netzwerk Steuergerechtigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Karl-Martin Hentschel, Vertreter von Attac im Koordinierungskreis des Netzwerk Steuergerechtigkeit erg\u00e4nzt: \u201eDie Kritiker einer \u00dcbergewinnsteuer begreifen nicht, dass Milliarden ungerechtfertigter zus\u00e4tzlicher Gewinne von Konzernen, die vom Krieg in der Ukraine profitieren, das Vertrauen in die Politik der Regierung und in die Gerechtigkeit unseres demokratischen Staates untergraben. Zugleich f\u00fchrt das dazu, dass die soziale Spaltung weiter vorangetrieben wird. Das k\u00f6nnen wir uns gerade in Krisenzeiten nicht leisten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEine \u00dcbergewinnsteuer ist \u00fcberf\u00e4llig. Die Studie gibt Zahlen und Argumente f\u00fcr ihre Einf\u00fchrung an die Hand. Wir erleben enorme Extraprofite von Mineral\u00f6l- und Stromkonzernen bei zugleich wachsender sozialer Not vieler Menschen. Gleichzeitig steigt der Finanzbedarf der \u00f6ffentlichen Hand, um in der Energie- und Klimakrise gegenzusteuern. Jetzt gilt es, den politischen Druck f\u00fcr eine \u00dcbergewinnsteuer zu erh\u00f6hen\u201c, so Daniela Trochowski, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Rosa-Luxemburg-Stiftung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVon London bis Athen, von Madrid bis Bukarest \u2011 \u00fcberall in Europa machen es unsere Nachbarn vor. Auch die Bundesregierung in Berlin muss endlich eine \u00dcbergewinnsteuer umsetzten. Das Gebot der Stunde ist es, Kriegsgewinne umzuverteilen\u201c, kommentierte Martin Schirdewan die neue Studie. Schirdewan setzt sich als Abgeordneter der LINKEN im Europaparlament zugleich f\u00fcr eine gemeinsame EU-\u00dcbergewinnsteuer f\u00fcr multinationale Energiekonzerne ein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEine \u00dcbergewinnsteuer ist verfassungsrechtlich m\u00f6glich und technisch umsetzbar. Es existieren unterschiedliche wissenschaftliche und praktische Ans\u00e4tze zur Ermittlung und Besteuerung von \u00dcbergewinnen. Deutschland sollte sich ein Beispiel an anderen Staaten nehmen und durch die kurzfristige Einf\u00fchrung einer nationalen Steuer dringend ben\u00f6tige Einnahmen generieren. Das w\u00fcrde zu mehr Steuergerechtigkeit f\u00fchren und den Druck f\u00fcr eine internationale L\u00f6sung erh\u00f6hen&#8220;\u201c, betonte Christoph Trautvetter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Autoren der Studie \u201eKriegsgewinne besteuern. Ein Beitrag zur Debatte um \u00dcbergewinnsteuern&#8220;\u201c vergleichen die in verschiedenen L\u00e4ndern bereits eingef\u00fchrten \u00dcbergewinnsteuern unter anderem hinsichtlich ihrer Wirksamkeit. Sie schlagen vor, dass Deutschland kurzfristig eine \u00dcbergewinnsteuer f\u00fcr Mineral\u00f6lkonzerne und Stromproduzenten einf\u00fchrt. Die Steuer k\u00f6nnte nach Vorbild nationaler Digitalsteuern anderer L\u00e4nder gestaltet werden. Dabei w\u00fcrden die hier zu versteuernden Gewinne anhand des Umsatzes, der in Deutschland anf\u00e4llt, ermittelt. Bisher versteuern die internationalen Mineral\u00f6lkonzerne einen gro\u00dfen Teil ihrer Gewinne, die sie hierzulande erwirtschaften, nicht in Deutschland, sondern verbuchen sie in Steueroasen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittelfristig sollte die Bundesregierung auf eine allgemeing\u00fcltige, international abgestimmte \u00dcbergewinnsteuer hinwirken. Daf\u00fcr k\u00f6nnten die Reformvorschl\u00e4ge der OECD f\u00fcr die globale Unternehmensbesteuerung erweitert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zahlen und Fakten aus der Studie:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die sechs analysierten Mineral\u00f6lkonzerne (SaudiAramco, BP, Total, Shell, ExxonMobile und Wintershall Dea) haben ihre Gewinne im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 60 Milliarden US-Dollar erh\u00f6ht. Auf den gesamten Mineral\u00f6lmarkt hochgerechnet ergibt sich ein \u00dcbergewinn von rund 430 Milliarden US-Dollar; f\u00fcr das ganze Jahr w\u00e4ren es sogar 1.160 Milliarden US-Dollar (Kapitel 2).<\/li><li>\u00d6l: Vergleicht man den Preis f\u00fcr Roh\u00f6l seit der Ukraine-Invasion (110 US-Dollar pro Fass) mit dem \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume betrachteten \u201enormalen\u201c Preis (60 US-Dollar) und setzt diese Preissteigerung in Bezug zum deutschen Verbrauch aus dem Jahr 2019 (107 Millionen Tonnen), erg\u00e4be sich bei gleichbleibend hohen Preisen f\u00fcr das in Deutschland verkaufte \u00d6l auf ein Jahr gerechnet ein \u00dcbergewinn von 38 Milliarden Euro. Gas: Die Verdoppelung des Gaspreises auf aktuell etwa 16 Euro\/mmBTU im Vergleich zu 2021 entspr\u00e4che bei einem aktuellen Jahresverbrauch von 90 Milliarden Kubikmetern einem \u00dcbergewinn im Gasgesch\u00e4ft von weiteren 25 Milliarden Euro. Strom: Bei den Produzenten von Strom aus Kernkraft und erneuerbaren Energien entstehen aus dem aktuellen Preisanstieg um 140 Euro (= Differenz zwischen dem aktuellen Strompreis von etwa 180 Euro\/MWh und dem mittleren Preis der letzten 15 Jahre, etwa 40 Euro\/MWh) bei einem j\u00e4hrlichen Stromverbrauch von etwa 600 TWh zus\u00e4tzliche \u00dcbergewinne von etwa 50 Milliarden Euro \u2013 ein gro\u00dfer Teil davon bei den vier gro\u00dfen Stromkonzernen (Kapitel 2).<\/li><li>F\u00fcr ihre Berechnung potentieller Ertr\u00e4ge aus einer \u00dcbergewinnsteuer gehen die Autoren beispielhaft von einem Steuersatz von 25, 50 oder 90 Prozent auf 113 Milliarden Euro \u00dcbergewinn aus. Das ergibt Steuermehreinnahmen von 28,3 beziehungsweise 56,5 beziehungsweise 101,7 Milliarden Euro (Kapitel 4).<\/li><li>Italien, Griechenland, Gro\u00dfbritannien, Rum\u00e4nien, Spanien und Ungarn haben aufgrund der aktuellen Kriegs- und Krisensituation \u00dcbergewinnsteuern eingef\u00fchrt. Sie unterscheiden sich teilweise im Anwendungsbereich, der Berechnungsmethode und der Bemessungsgrundlage. Die erwarteten Mehreinnahmen belaufen sich von 300 bis 400 Millionen Euro und 0,2 Prozent des BIP (Griechenland) auf bis zu elf Milliarden Euro und 0,6 Prozent des BIP (Italien). Auf das deutsche BIP \u00fcbertragen und auf ein Jahr gerechnet w\u00e4ren dies Mehreinnahmen von elf (Griechenland) bis 40 Milliarden Euro (Italien).<\/li><li>Bisher werden in keinem Land die internationalen Mineral\u00f6lkonzerne angemessen besteuert. Denn die Konzerne verschieben die Gewinne von umsatzstarken L\u00e4ndern mit h\u00f6heren Steuers\u00e4tzen in L\u00e4nder mit niedrigeren Steuers\u00e4tzen oder in Steueroasen wie etwa die Schweiz und Singapur (Kapitel 2).<\/li><li>Daf\u00fcr gibt es L\u00f6sungsans\u00e4tze: Eine kurzfristig umsetzbare \u00dcbergewinnsteuer f\u00fcr Deutschland k\u00f6nnte nach Vorbild nationaler Digitalsteuern anderer L\u00e4nder gestaltet werden. Eine nationale Steuer w\u00fcrde den Druck f\u00fcr eine internationale L\u00f6sung im Rahmen der OECD erh\u00f6hen.<\/li><li>Auf dem Strommarkt verteilen sich die Extraprofite \u2011 je nach Gesch\u00e4ftsmodell und Strommix \u2011 sehr unterschiedlich. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des \u00d6kostroms in Deutschland wird mit Abstand von den Branchenriesen des Energiemarktes produziert, die auch auf fossile Energietr\u00e4ger setzen. Will man eine \u00dcbergewinnsteuer f\u00fcr Stromproduzenten gerecht und klimapolitisch sinnvoll ausgestalten, k\u00f6nnte man etwa reine \u00d6kostromproduzenten von der Steuer ausnehmen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/netzwerk\/koordinierungkreis-und-team\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"274\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2022\/08\/Christoph-Trautvetter-K.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1022\" title=\"Foto: Netzwerk Steuergerechtigkeit\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Christoph Trautvetter ist Wissenschaftlicher Referent beim <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"330\" height=\"73\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2018\/05\/NetzwerkSteuergerechtigkeit.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/11\/Daniela-Trochowski-by-MdF-JBergmann.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-887\" title=\"Foto: Rosa Luxemburg Stiftung\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Daniela Trochowski ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrendes Vorstandsmitglied der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/11\/RLS_Export-Logo_de.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-888\" width=\"250\" height=\"177\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/rls_uploads\/pdfs\/Studien\/220816_NSG-RLS_Studie_Kriegsgewinne-besteuern.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"599\" height=\"846\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2022\/08\/220816_NSG-RLS_Studie_Kriegsgewinne-besteuern-T.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1023\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Die Studie &#8222;Kriegsgewinne besteuern. Ein Beitrag zur Debatte um \u00dcbergewinnsteuern&#8220; steht <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/rls_uploads\/pdfs\/Studien\/220816_NSG-RLS_Studie_Kriegsgewinne-besteuern.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF<\/a> bereit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir erleben enorme Extraprofite von Mineral\u00f6l- und Stromkonzernen bei zugleich wachsender sozialer Not vieler Menschen; gleichzeitig steigt der Finanzbedarf der \u00f6ffentlichen Hand, um in der Energie- und Klimakrise gegenzusteuern. Italien, Griechenland, Gro\u00dfbritannien, Rum\u00e4nien, Spanien und Ungarn haben aufgrund der aktuellen Kriegs- und Krisensituation \u00dcbergewinnsteuern eingef\u00fchrt. Die Autoren der Studie &#8222;Kriegsgewinne besteuern. 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