{"id":1110,"date":"2022-11-24T16:55:08","date_gmt":"2022-11-24T15:55:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/?page_id=1110"},"modified":"2022-11-24T16:56:19","modified_gmt":"2022-11-24T15:56:19","slug":"die-expansion-fossiler-brennstoffe-in-afrika","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/die-expansion-fossiler-brennstoffe-in-afrika\/","title":{"rendered":"Daten zur Expansion fossiler Brennstoffe in Afrika"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Derzeit \u00fcberschwemmen 200 Kohle-, \u00d6l- und Gasunternehmen den afrikanischen Kontinent mit Energieprojekten, die den Pariser Klimazielen und dem 1,5-Grad-Limit zuwider laufen. W\u00e4hrend die Delegierten auf dem UN-Klimagipfel in Sharm el-Sheikh verhandelten, waren allein in \u00c4gypten 55 Unternehmen damit besch\u00e4ftigt, nach neuen \u00d6l- und Gasfeldern zu suchen; von den 45 afrikanischen L\u00e4ndern, in denen die \u00d6l- und Gasindustrie derzeit nach neuen Ressourcen sucht, sind 18 sogenannte &#8222;Frontier-Countries&#8220;, das hei\u00dft L\u00e4nder wie Namibia, Uganda oder Somalia, in denen es bisher keine oder nur eine geringe \u00d6l- oder Gasproduktion gegeben hat. Mit Stand Juli 2022 hielten mehr als 5.000 internationale institutionelle Investoren Aktien und Anleihen im Gesamtwert von 109 Milliarden US-Dollar an Unternehmen, die neue fossile Projekte in Afrika vorantreiben; auf die 23 gr\u00f6\u00dften Investoren entfallen 50 Prozent dieser Summe \u2013 14 von ihnen haben ihren Hauptsitz in den USA und sechs in Europa.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"413\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2022\/11\/NU-221124-urgewald.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1105\" title=\"Foto: Nata Uchava, Freiburg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>(Berlin\/ Sharm El Sheikh, 15. November 2022)<\/strong> Anl\u00e4sslich des UN-Klimagipfels COP27 vom 6. bis 18. November 2022 haben urgewald, Stop EACOP, Oilwatch Africa, Africa Coal Network und 33 weitere afrikanische NGOs den Bericht \u201eWho is Financing Fossil Fuel Expansion in Africa?\u201c ver\u00f6ffentlicht. Der Bericht identifiziert 200 Unternehmen, die in Afrika nach neuen fossilen Ressourcen suchen, diese bereits erschlie\u00dfen oder neue fossile Infrastruktur wie Fl\u00fcssigerdgas (LNG)-Terminals, Pipelines oder Gas- und Kohlekraftwerke entwickeln. \u201eFossile Brennstoffe sind die Hauptursache f\u00fcr die Klimakrise und Afrika ist hiervon st\u00e4rker betroffen als jeder andere Kontinent. Dennoch \u00fcberschwemmen 200 Kohle-, \u00d6l- und Gasunternehmen den Kontinent mit schmutzigen Energieprojekten, die mit den Pariser Klimazielen und dem 1,5-Grad-Limit v\u00f6llig unvereinbar sind\u201c, sagt Omar Elmawi, Koordinator der Stop EACOP-Kampagne und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Muslims for Human Rights. Dem neuen NGO-Bericht zufolge verfolgen diese 200 Unternehmen in 48 von insgesamt 55 afrikanischen L\u00e4ndern Projekte zum Ausbau fossiler Energien.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6l- und Gasexpansion beginnt mit der Exploration:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>W\u00e4hrend die Delegierten auf dem UN-Klimagipfel in Sharm el-Sheikh verhandeln, sind allein in \u00c4gypten 55 Unternehmen damit besch\u00e4ftigt, nach neuen \u00d6l- und Gasfeldern zu suchen, darunter auch die deutsche Wintershall Dea.<\/li><li>Seit 2017 wurden in Afrika 886.000 Quadratkilometer f\u00fcr neue \u00d6l- und Gasexplorationen genehmigt \u2013 eine Fl\u00e4che gr\u00f6\u00dfer als Frankreich und Italien zusammen.<\/li><li>Von den 45 afrikanischen L\u00e4ndern, in denen die \u00d6l- und Gasindustrie derzeit nach neuen Ressourcen sucht, sind 18 sogenannte \u201eFrontier-Countries\u201c, das hei\u00dft L\u00e4nder wie Namibia, Uganda oder Somalia, in denen es bisher keine oder nur eine geringe \u00d6l- oder Gasproduktion gegeben hat.<\/li><li>Basierend auf einer Analyse von Daten von Rystad Energy zeigt der neue Bericht, dass die Gesamtausgaben (CAPEX) f\u00fcr \u00d6l- und Gasexploration in Afrika von 3,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 auf 5,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 steigen werden. Auf afrikanische Unternehmen entf\u00e4llt weniger als ein Drittel dieser Summe f\u00fcr 2022. Der Gro\u00dfteil der Exploration neuer \u00d6l- und Gasvorkommen in Afrika wird von ausl\u00e4ndischen Unternehmen durchgef\u00fchrt und finanziert. \u201eJeder Dollar, der f\u00fcr die Erschlie\u00dfung neuer \u00d6l- und Gasvorkommen ausgegeben wird, steht im Widerspruch zum 1,5\u00b0C-Pfad, den die Internationale Energieagentur 2021 vorgestellt hat\u201c, sagt Heffa Sch\u00fccking, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von urgewald.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Welche Unternehmen f\u00fchren die \u00d6l- und Gas-Expansion in Afrika an?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der neue Bericht nutzt Daten der Global Oil and Gas Exit List (GOGEL) von urgewald, um zu beurteilen, welche Unternehmen vor 2030 die gr\u00f6\u00dfte Menge an neuen \u00d6l- und Gasressourcen in Produktion bringen wollen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Mit Blick auf den afrikanischen Kontinent ist TotalEnergies hierbei f\u00fchrend. Der franz\u00f6sische \u00d6lmulti f\u00f6rdert bereits 25 Prozent seiner Gesamtproduktion in Afrika und plant, sein afrikanisches Produktionsportfolio um 2,27 Milliarden Barrel \u00d6l\u00e4quivalent (boe) zu erweitern. Die F\u00f6rderung und Verbrennung dieser neuen Ressourcen entspr\u00e4chen dem Dreifachen der j\u00e4hrlichen CO2-Emissionen Frankreichs.<\/li><li>Die zweit- und drittgr\u00f6\u00dften Upstream-Entwickler in Afrika sind die staatliche algerische \u00d6l- und Gasgesellschaft Sonatrach (1,75 Milliarden boe) und der italienische \u00d6lkonzern Eni (1,32 Milliarden boe).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Insgesamt planen die fast 200 im Bericht identifizierten \u00d6l- und Gasunternehmen, neue Ressourcen von mindestesn 15,8 Milliarden boe bis 2030 in Produktion zu bringen. Diese \u00d6l- und Gasressourcen zu f\u00f6rdern und zu verbrennen w\u00fcrde 8 Gigatonnen CO2e in die Atmosph\u00e4re freisetzen \u2011 mehr als das Doppelte der j\u00e4hrlichen CO2-Emissionen der EU.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Afrika wird mit neuer fossiler Infrastruktur \u00fcberflutet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fossile Infrastruktur wie Pipelines und LNG-Terminals sind teuer im Bau und ihre geplante Betriebsdauer erstreckt sich \u00fcber Jahrzehnte.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die East African Crude Oil Pipeline (EACOP) von TotalEnergies und CNOOC wird \u00fcber 5 Milliarden US-Dollar kosten und soll mindestens 20 Jahre lang betrieben werden.<\/li><li>Das Rovuma LNG-Projekt von ExxonMobil und Eni in Mosambik und das LNG-Projekt von Equinor in Tansania werden jeweils auf 30 Milliarden US-Dollar gesch\u00e4tzt und sollen mehr als 30 Jahre lang betrieben werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Diese Projekte werden die fossilen Emissionen \u00fcber Jahrzehnte hinweg festschreiben und den Gastl\u00e4ndern die M\u00f6glichkeit nehmen, sich auf eine erneuerbare Zukunft zu konzentrieren. <a href=\"https:\/\/www.iea.org\/reports\/africa-energy-outlook-2022\/key-findings\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nach Angaben der Internationalen Energieagentur w\u00fcrde das Erreichen eines vollst\u00e4ndigen Zugangs zu moderner Energie in Afrika bis 2030 Investitionen in H\u00f6he von 25 Milliarden US-Dollar pro Jahr erfordern \u2011 eine Summe, die mit den Kosten eines einzigen gro\u00dfen LNG-Projektes vergleichbar ist<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>In Afrika entwickeln \u00d6l- und Gasunternehmen neue LNG-Terminals mit einer Gesamtkapazit\u00e4t von \u00fcber 87 Millionen Tonnen pro Jahr. Diese Projekte werden die bestehende LNG-Terminalkapazit\u00e4t in Afrika um 116 Prozent erh\u00f6hen. Zudem: \u00dcber 89 Prozent der neuen LNG-Infrastruktur wird f\u00fcr den Export gebaut, haupts\u00e4chlich nach Europa und Asien. \u201eDie Abh\u00e4ngigkeit Europas von fossilen Brennstoffen ist ein wichtiger Treiber f\u00fcr neue LNG-Projekte in Afrika. Der Ansturm auf Afrikas \u00d6l und Gas hat nichts mit der Verbesserung des Energiezugangs f\u00fcr Afrikaner*innen zu tun\u201c, sagt Anabela Lemos, Direktorin von Justi\u00e7a Ambiental (Friends of the Earth Mozambique).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kohle: weder \u201ephase-out\u201c noch \u201ephase-down\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn die Anzahl der geplanten Kohlekraftwerke in Afrika in den letzten vier Jahren geschrumpft ist, expandiert die Kohleindustrie weiter auf dem Kontinent:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>In elf afrikanischen L\u00e4ndern sind neue Kohlekraftwerke, Kohlebergwerke oder der Bau von Kohletransportinfrastruktur geplant beziehungsweise aktuell in Entwicklung.<\/li><li>Insgesamt befinden sich \u00fcber 10 Gigawatt neuer Kohlekraftwerkskapazit\u00e4t in der Pipeline. Mehr als die H\u00e4lfte hiervon ist in Simbabwe geplant, wird aber gr\u00f6\u00dftenteils die Bergbauindustrie mit Strom versorgen anstatt die 47 Prozent der Bev\u00f6lkerung, die noch immer keinen Zugang zu Strom haben.<\/li><li>Derzeit werden in neun afrikanischen L\u00e4ndern 70 neue Kohleminen erschlossen oder bestehende erweitert. Die L\u00e4nder mit den meisten Kohlebergbauprojekten sind S\u00fcdafrika (49), Simbabwe (6), Botsuana (5) und Mosambik (4).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Wer finanziert den Ausbau fossiler Brennstoffe in Afrika?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAfrika verf\u00fcgt \u00fcber 39 Prozent des weltweiten Potenzials f\u00fcr erneuerbare Energien. Doch ausl\u00e4ndische Investoren unterst\u00fctzen weiterhin eine fossile Zukunft f\u00fcr unseren Kontinent\u201c, sagt Bobby Peek von der Life After Coal Campaign in S\u00fcdafrika:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Mit Stand Juli 2022 hielten mehr als 5.000 institutionelle Investoren Aktien und Anleihen im Gesamtwert von 109 Milliarden US-Dollar an Unternehmen, die neue fossile Projekte in Afrika vorantreiben.<\/li><li>Auf die 23 gr\u00f6\u00dften Investoren entfallen 50 Prozent dieser Summe \u2013 14 von ihnen haben ihren Hauptsitz in den USA und sechs in Europa. Darunter sind auch die Deutsche Bank mit der DWS und die Allianz mit den T\u00f6chtern AGI und Pimco.<\/li><li>Der gr\u00f6\u00dfte institutionelle Investor im Bereich der fossilen Expansion in Afrika ist der US-amerikanische Investmentgigant BlackRock mit einem investierten Verm\u00f6gen von \u00fcber 12 Milliarden US-Dollar. Es folgen Vanguard (8,4 Milliarden USD) und der Norwegische Pensionsfonds (3,7 Milliarden USD).<\/li><li>Die Deutsche Bank mit ihrer Tochter DWS ist mit 1,2 Milliarden US-Dollar auf Platz 17 im internationalen Vergleich der Investoren und auf Platz 4 im europ\u00e4ischen. Hierbei sticht das Volumen der Investitionen in TotalEnergies hervor, dem gr\u00f6\u00dften Treiber fossiler Expansion auf dem afrikanischen Kontinent. Deutsche Bank ist international der achtgr\u00f6\u00dfte und im europ\u00e4ischen Vergleich sogar der drittgr\u00f6\u00dfte Investor in TotalEnergies in der Untersuchung.<\/li><li>Die Allianz (mit AGI und Pimco) ist mit 938 Millionen US-Dollar auf Platz 21 im internationalen und Platz 6 im europ\u00e4ischen Vergleich. Die Allianz-Gruppe ist zudem europaweit der zweitgr\u00f6\u00dfte Investor in Kohleexpansion in Afrika.<\/li><li>Gesch\u00e4ftsbanken haben zwischen Januar 2019 und Juli 2022 \u00fcber 98 Milliarden US-Dollar in Form von Konsortialkrediten und Underwriting an Unternehmen zur Verf\u00fcgung gestellt, die neue fossile Projekte in Afrika entwickeln. Davon wurden 44 Milliarden US-Dollar in Form von Krediten und 54 Milliarden US-Dollar im Rahmen von Underwriting bereitgestellt. Die Nummer eins unter den Banken, die fossile Expansion in Afrika unterst\u00fctzen, ist die Citigroup (5,6 Milliarden USD), gefolgt von JPMorgan Chase (5,1 Milliarden USD) und BNP Paribas (4,6 Milliarden USD).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Im internationalen Vergleich liegt die Deutsche Bank auf Platz 18 mit insgesamt 1,7 Milliarden US-Dollar an Krediten und Underwriting (europ\u00e4ischer Vergleich: Platz 9). Die Commerzbank kommt auf Platz 35 (europ\u00e4ischer Vergleich: Platz 15).<\/p>\n\n\n\n<p>Beide deutschen Institute sind im europ\u00e4ischen Vergleich unter den Top 10 der Finanzierer von Kohleexpansion in Afrika: Deutsche Bank belegt Platz 3 und Commerzbank Platz 10. Die Deutsche Bank ist die gr\u00f6\u00dfte Finanziererin weltweit von Glencore in der Untersuchung.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei den \u00d6lmultis sind Deutsche Bank und Commerzbank gern gesehene Adressen: Bei ExxonMobil liegt die Deutsche Bank auf Rang 8 international, bei TotalEnergies auf Rang 9, bei BP auf Rang 10 und bei Shell auf Rang 12. \u00dcberraschend zeigt sich aber auch die Commerzbank als Finanzierer von BP in der Untersuchung: Platz 9 im internationalen Vergleich, also noch vor Deutsche Bank. Dabei ist BP unter anderem der Hauptinvestor und Projektbetreiber des umstrittenen Gasfeldes Grand Tortue Ahmedija vor der K\u00fcste Senegals und Mauretaniens, von dem 2023 Gas exportiert werden soll, unter anderem nach Wunsch von Bundeskanzler Olaf Scholz, nach Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitglieder der \u201eNet Zero Banking Alliance\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dem neuen Bericht zufolge sind 72 Prozent der Gesch\u00e4ftsbanken, die fossile Expansion in Afrika unterst\u00fctzen, Mitglieder der \u201eNet Zero Banking Alliance\u201c. \u201eNetto-Null-Versprechen f\u00fcr morgen sind bedeutungslos, wenn man heute Milliarden von Dollar f\u00fcr den Ausbau fossiler Brennstoffe ausgibt. Finanzinstitute, die behaupten, sich f\u00fcr 1,5 Grad Celsius einzusetzen, m\u00fcssen aufh\u00f6ren, Kunden zu unterst\u00fctzen, die uns in Richtung 2,8 Grad Celsius treiben. Die Richtlinien von Banken und Investoren zu fossilen Energien m\u00fcssen dringend versch\u00e4rft werden. Das gilt auch f\u00fcr deutsche Institute, allen voran die Deutsche Bank mit ihrer Tochter DWS. Sie tragen einen Nachhaltigkeitsanspruch vor sich her, dem sie in keiner Weise gerecht werden, wenn sie weiterhin Unternehmen wie Total &amp; Co. unterst\u00fctzen\u201c, sagt Heffa Sch\u00fccking.<\/p>\n\n\n\n<p>Omar Elmawi sagt im Bericht im Namen der 36 afrikanischen Mitherausgeber: \u201eEs ist an der Zeit, dass sich Finanzinstitute von den Unternehmen zur\u00fcckziehen, die das verbleibende weltweite CO2-Budget verpulvern und Afrika an die schmutzigen Energiequellen der Vergangenheit ketten. Zivilgesellschaftliche Organisationen in ganz Afrika fordern eine gr\u00fcne, erneuerbare Energiezukunft, die allen Menschen Zugang zu Energie verschafft.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/team\/heffa-schuecking\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"462\" height=\"308\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2022\/11\/Heffa-Schuecking.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1108\" title=\"Foto: urgewald\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/team\/heffa-schuecking\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heffa Sch\u00fccking<\/a> ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von <a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">urgewald<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"280\" height=\"144\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2022\/11\/urgewaldLogo.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1109\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/en\/shop\/who-financing-fossil-fuel-expansion-africa\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"599\" height=\"846\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2022\/11\/WhoisFinancingFossilFuelAfrica_Doppelseiten_LR-T.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1106\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Der Bericht &#8222;Who is Financing Fossil Fuel Expansion in Africa?&#8220; steht <a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/en\/shop\/who-financing-fossil-fuel-expansion-africa\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF<\/a> bereit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Derzeit \u00fcberschwemmen 200 Kohle-, \u00d6l- und Gasunternehmen den afrikanischen Kontinent mit Energieprojekten, die den Pariser Klimazielen und dem 1,5-Grad-Limit zuwider laufen. 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