{"id":1129,"date":"2023-01-17T17:05:26","date_gmt":"2023-01-17T16:05:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/?page_id=1129"},"modified":"2023-01-17T17:07:06","modified_gmt":"2023-01-17T16:07:06","slug":"oxfam-bericht-2023-zur-sozialen-ungleichheit-konzerne-und-superreiche-profitieren-weltweit-von-den-krisen-waehrend-armut-und-hunger-rasant-steigen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/oxfam-bericht-2023-zur-sozialen-ungleichheit-konzerne-und-superreiche-profitieren-weltweit-von-den-krisen-waehrend-armut-und-hunger-rasant-steigen\/","title":{"rendered":"Oxfam-Bericht 2023 zur sozialen Ungleichheit: Konzerne und Superreiche profitieren weltweit von den Krisen, w\u00e4hrend Armut und Hunger rasant steigen"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Seit 2020 gingen 63 Prozent des gesamten neu erwirtschafteten Verm\u00f6gens an das reichste Prozent der Weltbev\u00f6lkerung, 37 Prozent davon an die restlichen 99 Prozent. Jahrzehntelange Steuersenkungen f\u00fcr die Reichsten und Unternehmen auf Kosten der Allgemeinheit haben die Ungleichheit versch\u00e4rft und dazu gef\u00fchrt, dass die \u00c4rmsten in vielen L\u00e4ndern h\u00f6here Steuers\u00e4tze zahlen als Milliard\u00e4r*innen. Oxfam legt den Bericht 2023 zur sozialen Ungleichheit mit dem Titel &#8222;Survival of the Richest&#8220; vor und fordert von der Bundesregierung eine systematische und weitreichende Besteuerung von Krisengewinnen sowie eine h\u00f6here Besteuerung reicher Menschen, um mit den Einnahmen Armut und Ungleichheit weltweit zu bek\u00e4mpfen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"413\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/01\/NU-oxfam-230117.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1121\" title=\"Foto: Nata Uchava, Freiburg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>(Davos\/Berlin, 16. Januar 2023)<\/strong> Seit Beginn der Corona-Pandemie hat das reichste Prozent der Weltbev\u00f6lkerung rund zwei Drittel des weltweiten Verm\u00f6genszuwachses kassiert. Gleichzeitig leben 1,7 Milliarden Arbeitnehmer*innen in L\u00e4ndern, in denen die Lohnentwicklung die Inflation nicht ausgleicht. 828 Millionen Menschen \u2013 etwa jede*r zehnte auf der Erde \u2013 hungern. Erstmals seit 25 Jahren haben extremer Reichtum und extreme Armut gleichzeitig zugenommen. Das geht aus dem Bericht \u201cSurvival of the Richest\u201d hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anl\u00e4sslich des Weltwirtschaftsforums vom 16. bis 18. Januar 2023 in Davos vorlegt. Oxfam fordert die Regierungen auf, diesem Trend mit Steuern auf exzessive \u00dcbergewinne und hohe Verm\u00f6gen entgegenzutreten und mit den Einnahmen in den Ausbau von sozialer Sicherung, Bildung und Gesundheit zu investieren, um Ungleichheit und Armut zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bericht zeigt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Seit 2020 gingen 26 Billionen US-Dollar (63 Prozent) des gesamten neuen Verm\u00f6gens an das reichste Prozent, w\u00e4hrend 16 Billionen US-Dollar (37 Prozent) an die restlichen 99 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung gingen.<\/li>\n\n\n\n<li>In Deutschland sahnen die Reichsten besonders ab: Oxfam hat berechnet, dass von dem gesamten Verm\u00f6genszuwachs, der zwischen 2020 und 2021 in Deutschland erwirtschaftet wurde, 81 Prozent an das reichste Prozent gingen, w\u00e4hrend die restlichen 99 Prozent der Bev\u00f6lkerung nur 19 Prozent des Verm\u00f6genszuwachses erhielten.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Milliard\u00e4r*innen dieser Welt haben ihren Reichtum in den Jahren der Pandemie- und Lebenshaltungskostenkrise deutlich gesteigert. Der Reichtum der Milliard\u00e4r*innen ist im Durchschnitt t\u00e4glich um 2,7 Milliarden US-Dollar gestiegen.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Reichtum der Milliard\u00e4r*innen ist im Jahr 2022 auch durch den rasanten Anstieg der Gewinne im Lebensmittel- und Energiebereich sprunghaft angestiegen. Der Bericht zeigt, dass 95 Lebensmittel- und Energiekonzerne ihre Gewinne im Jahr 2022 mehr als verdoppelt haben. Sie erzielten 306 Milliarden US-Dollar an \u00dcbergewinnen und sch\u00fctteten 257 Milliarden US-Dollar (84 Prozent) davon an Aktion\u00e4r*innen aus.<\/li>\n\n\n\n<li>Gleichzeitig leben heute mindestens 1,7 Milliarden Arbeitnehmer*innen in L\u00e4ndern, in denen die Inflation die Lohnentwicklung \u00fcbersteigt, und rund 828 Millionen Menschen \u2013 also etwa jeder zehnte Mensch auf der Erde \u2013 hungern. Frauen und M\u00e4dchen machen fast 60 Prozent der hungernden Weltbev\u00f6lkerung aus. Nach Angaben der Weltbank erleben wir die wohl gr\u00f6\u00dfte Zunahme der weltweiten Ungleichheit und Armut seit dem Zweiten Weltkrieg.<\/li>\n\n\n\n<li>Die einkommensschw\u00e4chsten L\u00e4nder geben inzwischen viermal mehr f\u00fcr die R\u00fcckzahlung von Schulden aus als f\u00fcr die Gesundheitsversorgung. Drei Viertel der Regierungen der Welt planen, ihre Ausgaben im \u00f6ffentlichen Sektor, etwa im Bildungs- und Gesundheitswesen, zu k\u00fcrzen \u2013 um insgesamt 7,8 Billionen US-Dollar in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren.<\/li>\n\n\n\n<li>Weltweit stammen nur noch vier Prozent der Steuereinnahmen aus Steuern auf Verm\u00f6gen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Manuel Schmitt, Referent f\u00fcr soziale Ungleichheit bei Oxfam Deutschland, kommentiert: \u201eW\u00e4hrend Millionen Menschen nicht wissen, wie sie Lebensmittel und Energie bezahlen sollen, bringen die Krisen unserer Zeit gigantische Verm\u00f6genszuw\u00e4chse f\u00fcr Milliard\u00e4r*innen. Jahrzehntelange Steuersenkungen f\u00fcr die Reichsten und Unternehmen auf Kosten der Allgemeinheit haben die Ungleichheit versch\u00e4rft und dazu gef\u00fchrt, dass die \u00c4rmsten in vielen L\u00e4ndern h\u00f6here Steuers\u00e4tze zahlen als Milliard\u00e4r*innen. Unser Bericht zeigt erneut: Dass von Steuersenkung f\u00fcr die Reichsten alle profitieren, ist ein Mythos. Konzerne und ihre superreichen Haupteigent\u00fcmer*innen m\u00fcssen endlich ihren fairen Beitrag zum Gemeinwohl leisten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wege aus der Ungleichheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Oxfam fordert von der Bundesregierung eine systematische und weitreichende Besteuerung von Krisengewinnen und eine h\u00f6here Besteuerung reicher Menschen, um mit den Einnahmen Armut und Ungleichheit weltweit zu bek\u00e4mpfen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Durch eine \u00dcbergewinnsteuer exzessive Krisengewinne von Konzernen absch\u00f6pfen:<\/strong><br>Die sich aus der derzeitigen Krisenlage ergebenden \u00dcbergewinne vieler Konzerne m\u00fcssen mit hohen Steuers\u00e4tzen von mindestens 50 Prozent besteuert werden. Die bisherigen Planungen f\u00fcr eine Abgabe auf Zufallsgewinne greifen zu kurz.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Mit einer Verm\u00f6genssteuer reiche Bev\u00f6lkerung in die Verantwortung nehmen:<\/strong><br>Die Verm\u00f6genssteuer muss wieder eingef\u00fchrt werden und es braucht angesichts der aktuellen Krisensituation eine einmalige Abgabe auf sehr hohe Verm\u00f6gen. In Deutschland wird Verm\u00f6gen im internationalen Vergleich bislang unterdurchschnittlich besteuert.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>In Bildung, Gesundheit, soziale Sicherung und Geschlechtergerechtigkeit investieren:<\/strong><br>Es gilt mehr Mittel in den Ausbau von Bildungs-, Gesundheits- und sozialen Sicherungssystemen und die St\u00e4rkung von Frauenrechten zu investieren. In der Entwicklungszusammenarbeit m\u00fcssen die entsprechenden Mittel erh\u00f6ht werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>\u201eDie multiplen Krisen unserer Zeit haben verheerende Konsequenzen f\u00fcr die Mehrheit der Menschheit\u201c, stellt der Bericht fest und erl\u00e4utert weiter: \u201eHunderte Millionen Menschen sehen sich mit einem dramatischen Anstieg der Kosten f\u00fcr G\u00fcter des t\u00e4glichen Bedarfs konfrontiert und sind von Armut und Hunger bedroht. Und w\u00e4hrend die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen noch immer viel Leid verursachen, zerst\u00f6rt die Klimakrise die Lebensgrundlagen von immer mehr Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>[\u2026] Soziale Ungleichheit ist eine existenzielle Bedrohung f\u00fcr unsere Gesellschaften. Sie verst\u00e4rkt die Armut, untergr\u00e4bt die Demokratie, vertieft geschlechtsspezifische und rassistische Benachteiligungen und tr\u00e4gt ma\u00dfgeblich dazu bei, dass die Klimakrise sich zurKlimakatastrophe ausweitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die tieferen Ursachen dieser sich versch\u00e4rfenden Ungleichheit liegen in unserem Wirtschaftssystem, dessen handlungsleitendes Prinzip es ist, Profite f\u00fcr Konzerne und ihre Eigent\u00fcmer*innen vor die konsequente Einhaltung der Menschenrechte und den Schutz der Erde zu stellen. Die multiplen Krisen verst\u00e4rken dieses Prinzip tendenziell und die meisten Regierungen ergreifen seit Langem und auch jetzt keine wirkungsvollen Ma\u00dfnahmen, um mit ihm zu brechen. Viele Regierungsentscheidungen haben eine Versch\u00e4rfung der Ungleichheit sogar beg\u00fcnstigt. So wurden beispielsweise Steuern f\u00fcr reiche Privatpersonen und Unternehmen immer weiter gesenkt oder zugelassen, dass die Billionensummen, die zur Krisenbew\u00e4ltigung in die Volkswirtschaften gepumpt wurden, zu einem gro\u00dfen Teil den Reichsten zugutekamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Regierungen sind in der Verantwortung, die extreme Ungleichheit zu beseitigen und die Weichen hin zu einem Wirtschaftssystem zu stellen, in dem das Gemeinwohl aller \u00fcber dem Profit einiger Weniger steht. Wie Oxfam in fr\u00fcheren Ver\u00f6ffentlichungen dargelegt hat, ist hierf\u00fcr ein breites Spektrum an politischen Ma\u00dfnahmen erforderlich. Ein zentraler Baustein ist die Besteuerung der reichsten Bev\u00f6lkerungsteile, insbesondere des reichsten Prozents, das 45,6 Prozent des weltweiten Verm\u00f6gens besitzt. Sie ist ein entscheidender Schritt, um extreme Ungleichheit in den Griff zu bekommen und Regierungen den finanziellen Spielraum zu geben, um f\u00fcr alle Menschen zug\u00e4ngliche Gesundheits-, Bildungs- und soziale Sicherungssysteme zu schaffen und in Geschlechtergerechtigkeit und antirassistisches Handeln zu investieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/blog\/autor_innen\/manuel-schmitt\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"455\" height=\"606\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2022\/01\/Manuel-Schmitt-oxfam-K.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-941\" title=\"Foto: oxfam\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/blog\/autor_innen\/manuel-schmitt\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Manuel Schmitt<\/a> ist Referent f\u00fcr soziale Ungleichheit bei <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Oxfam Deutschland<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2018\/05\/OXFAM.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-79\" width=\"285\" height=\"105\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/survival_of_the_richest_oxfam_en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"599\" height=\"846\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/01\/survival_of_the_richest_oxfam_en-T.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1122\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Der Bericht 2023 zur sozialen Ungleichheit mit dem Titel &#8222;Survival of the Richest&#8220; steht <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/survival_of_the_richest_oxfam_en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF<\/a> bereit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/oxfam_factsheet_davos-2023_umsteuern.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"595\" height=\"842\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/01\/oxfam_factsheet_davos-2023_umsteuern-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1124\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Eine Zusammenfassung des Berichts in deutscher Sprache mit dem Titel &#8222;Umsteuern f\u00fcr soziele Gerechtigkeit&#8220; steht <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/oxfam_factsheet_davos-2023_umsteuern.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF<\/a> bereit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/methodology_note_survival_of_the_richest_oxfam.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"599\" height=\"846\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/01\/methodology_note_survival_of_the_richest_oxfam-T.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1126\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Methodische Erl\u00e4uterungen zum Bericht stehen in englischer Sprache <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/methodology_note_survival_of_the_richest_oxfam.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF<\/a> bereit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2020 gingen 63 Prozent des gesamten neu erwirtschafteten Verm\u00f6gens an das reichste Prozent der Weltbev\u00f6lkerung, 37 Prozent davon an die restlichen 99 Prozent. Jahrzehntelange Steuersenkungen f\u00fcr die Reichsten und Unternehmen auf Kosten der Allgemeinheit haben die Ungleichheit versch\u00e4rft und dazu gef\u00fchrt, dass die \u00c4rmsten in vielen L\u00e4ndern h\u00f6here Steuers\u00e4tze zahlen als Milliard\u00e4r*innen. 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