{"id":1369,"date":"2024-05-03T16:20:06","date_gmt":"2024-05-03T14:20:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/?page_id=1369"},"modified":"2024-05-03T16:20:07","modified_gmt":"2024-05-03T14:20:07","slug":"geschaeftsbanken-stecken-tief-in-der-kohlefinanzierung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/geschaeftsbanken-stecken-tief-in-der-kohlefinanzierung\/","title":{"rendered":"Gesch\u00e4ftsbanken stecken tief in der Kohlefinanzierung"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Im Jahr 2023 haben Gesch\u00e4ftsbanken die Kohleindustrie mit fast 136 Milliarden US-Dollar unterst\u00fctzt, einem Wert nur 20 Prozent unter dem f\u00fcr das Jahr 2016 \u2013 dem Jahr, in dem das Klimaabkommen von Paris in Kraft trat. Von 1.433 Kohleunternehmen weltweit, deren Finanzierung die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald untersucht hat, planen 40 Prozent immer noch die Entwicklung neuer Projekte und 95 Prozent weigern sich, einen Termin f\u00fcr die Stilllegung ihrer Kohleanlagen festzulegen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"413\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2024\/05\/240503-NU-urgewald.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1364\" title=\"Foto: Nata Uchava, Freiburg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>(Berlin\/Frankfurt, 2. Mai 2024)<\/strong> Gesch\u00e4ftsbanken unterst\u00fctzen acht Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen weltweit die klimasch\u00e4dliche Kohleindustrie durch erhebliche Kreditvergaben sowie Underwriting-Gesch\u00e4fte (also Hilfen bei der Platzierung von Wertpapieren) im energetischen Kohlesektor. Das zeigt <a href=\"https:\/\/stillbankingoncoal.org\/\" target=\"_blank\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/stillbankingoncoal.org\/\" rel=\"noreferrer noopener\">eine Studie der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald<\/a>, die sie heute zusammen mit internationalen Partnerorganisationen und zivilgesellschaftlichen Netzwerken herausgegeben hat. Aus den Daten geht hervor, dass globale Banken zwischen Januar 2021 und Dezember 2023 insgesamt 470 Milliarden US-Dollar an Unternehmen der Kohleindustrie vergeben haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Erinnerung: Die Internationale Energieagentur (IEA) hat im Jahr 2021 ihr Szenario \u201eNetto-Null bis 2050\u201c ver\u00f6ffentlicht und damit klargestellt, dass Energieerzeuger rasch aus Kohle aussteigen m\u00fcssen. Im gleichen Jahr wurde auf der UN-Klimakonferenz in Glasgow der beschleunigte Ausstieg aus Kohle beschlossen und Gesch\u00e4ftsbanken riefen die Net Zero Banking Alliance ins Leben. Katrin Ganswindt, Leiterin der Finanzrecherche bei urgewald, kommentiert: \u201eDas Jahr 2021 h\u00e4tte ein Wendepunkt sein m\u00fcssen. Doch unsere Daten zeigen, dass die Banken seitdem Hunderte Milliarden Dollar in die Kohleindustrie gesteckt haben. Als h\u00e4tte es Glasgow nie gegeben, n\u00e4hren sie weiter den gr\u00f6\u00dften Feind unseres Klimas.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mehrere deutsche Banken tauchen in der Studie als Kohlefinanzierer auf:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Deutsche Bank hat im Zeitraum von 2021 bis 2023 unter den deutschen Finanzinstituten am meisten Geld f\u00fcr den Kohlesektor vergeben, insgesamt 1,563 Milliarden US- Dollar \u00fcber Kredite und Underwriting.<\/li>\n\n\n\n<li>Es folgen die Commerzbank mit 608 Millionen US-Dollar,<\/li>\n\n\n\n<li>die Landesbank LBBW (455 Millionen US-Dollar),<\/li>\n\n\n\n<li>die Landesbank Hessen-Th\u00fcringen (306 Millionen US-Dollar)<\/li>\n\n\n\n<li>und die DZ Bank (264 Millionen US-Dollar).\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu franz\u00f6sischen Banken wie beispielsweise Cr\u00e9dit Mutuel oder Credit Agricole ist das dringend erforderliche klare Zur\u00fcckfahren der Kohlefinanzierung bei den deutschen Banken nicht zu erkennen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Deutsche Bank vergab im Jahr 2022 (knapp 400 Millionen US-Dollar) weniger Gelder als 2021 (knapp 500 Millionen US-Dollar), dann allerdings im Jahr 2023 \u2013 trotz ihrer nachgebesserten Kohlerichtlinie \u2013 wieder mehr Geld (664 Millionen US-Dollar).<\/li>\n\n\n\n<li>Alle anderen vier Institute haben im Jahr 2022 mehr Geld f\u00fcr Kohle vergeben als 2021; im Jahr 2023 lag ihre Finanzierung dann wieder teils deutlich niedriger.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der hohe Anteil der Deutschen Bank im Jahr 2023 liegt an einem gro\u00dfen Kredit f\u00fcr das s\u00fcdafrikanische Energieunternehmen Eskom. Insgesamt flossen von 2021 bis 2023 557,1 Millionen US-Dollar an Eskom. Eskom ist laut den urgewald-Recherchen ein Unternehmen mit 90 Prozent Kohleanteil an der Stromproduktion, es generiert \u00fcber 80 Prozent seiner Eink\u00fcnfte aus dem Gesch\u00e4ft mit Kohle und plant, nach wie vor weitere Kohlekraftwerke zu bauen. Laut der erweiterten Kohlerichtlinie der Deutschen Bank liegt Eskom damit weit \u00fcber allen Schwellenwerten, sodass keine Gesch\u00e4fte mehr mit dem Unternehmen gemacht werden d\u00fcrften. Allerdings sieht die Kohlerichtlinie der Deutschen Bank gro\u00dfz\u00fcgige Ausnahmen f\u00fcr Bestandskunden wie Eskom vor. Diese m\u00fcssen erst ab 2025 Transformationspl\u00e4ne vorlegen, wobei Unternehmen aus Nicht-OECD-L\u00e4ndern erst im Jahr 2030 weniger als 30 Prozent des Umsatzes aus Kohle generieren d\u00fcrfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Regine Richter, Finanz-Campaignerin bei urgewald, bewertet die Ergebnisse: \u201eDie Deutsche Bank ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, warum gro\u00dfz\u00fcgige \u00dcbergangszeiten und Ausnahmen in den Finanzierungsrichtlinien eine Katastrophe f\u00fcr das Klima sind. Solange sie g\u00fcltig sind, flie\u00dft weiter ungebremst Geld an die gr\u00f6\u00dften Klimas\u00fcnder und treibt die Klimakrise voran. Kohle ist kein Gesch\u00e4ft, sie ist eine B\u00fcrde f\u00fcr uns alle. Es ist h\u00f6chste Zeit, die Schlupfl\u00f6cher zu stopfen und die Kohlefinanzierung zu beenden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hat sich die Kohle-Finanzierung von Gesch\u00e4ftsbanken seit 2016 ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Herausgeber der Studie haben die Kohlegesch\u00e4fte von 638 Gesch\u00e4ftsbanken weltweit seit 2016 untersucht. Im Jahr 2023 haben Gesch\u00e4ftsbanken die Kohleindustrie mit fast 136 Milliarden US-Dollar unterst\u00fctzt. Dieser Wert lag nur 20 Prozent unter dem f\u00fcr das Jahr 2016 \u2013 das Jahr, in dem das Klimaabkommen von Paris in Kraft trat. Dies entspricht bei weitem nicht dem erforderlichen Reduktionsniveau und wirft die Frage auf: Warum unterst\u00fctzen die Gesch\u00e4ftsbanken nach wie vor in diesem Umfang den klimasch\u00e4dlichen Kohlesektor?<\/p>\n\n\n\n<p>Katrin Ganswindt, Kohle- und Divestment-Campaignerin bei urgewald, analysiert: \u201eVon den 638 untersucht Banken haben nur etwa 140 ihre Finanzgesch\u00e4fte mit der Kohleindustrie seit 2016 deutlich reduziert. Gleichzeitig liegen 423 der untersuchten Banken immer noch in etwa auf gleichem Niveau, w\u00e4hrend 75 Banken ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Kohlesektor sogar erh\u00f6ht haben. Acht Jahre nach Inkrafttreten des Pariser Abkommens ist es h\u00f6chste Zeit, dass die \u00d6ffentlichkeit erf\u00e4hrt, welche Banken weiterhin Wegbereiter dieser klimasch\u00e4dlichen Industrie sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>92 Prozent der 470 Milliarden US-Dollar, welche insgesamt seit 2021 an die Kohleindustrie geflossen sind, stammen von Gesch\u00e4ftsbanken aus lediglich sieben L\u00e4ndern : China, USA, Japan, Kanada, Indien, das Vereinigte K\u00f6nigreich und Indonesien. Das Gesamtbild in Europa zeigt einen R\u00fcckgang der Kohlefinanzierung um 51 Prozent, von 13,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 auf 6,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023. Der Druck der \u00d6ffentlichkeit und der Investoren hat viele europ\u00e4ische Banken dazu veranlasst, ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Kohleindustrie zur\u00fcckzufahren. Allerdings sind diese Fortschritte uneinheitlich und geschehen noch viel zu langsam. Dementsprechend warnte die Europ\u00e4ische Zentralbank im Januar 2024: \u201eGegenw\u00e4rtig sind die Kreditportfolios der Banken in erheblichem Ma\u00dfe nicht mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens abgestimmt, was bei etwa 90 Prozent dieser Banken zu erh\u00f6hten&nbsp; \u00dcbergangsrisiken f\u00fchrt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie wir Kohlefinanzierung beenden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im vergangenen Jahrzehnt gab es zweimal ein starkes Momentum f\u00fcr den globalen Bankensektor zum Ausstieg aus der Kohle \u2013 in den Jahren 2016 (nach dem Kliamaabkommen von Paris) und 2021 (Szenario \u201eNetto-Null bis 2050\u201c). Dennoch ist acht Jahre nach dem Pariser Abkommen kein Trend zum Ausstieg aus der Kohlefinanzierung zu erkennen und die gro\u00dfe Mehrheit der Banken setzt auf Business as usual. Gleichzeitig fordert das Net Zero By 2050-Szenario der Internationalen Energieagentur einen Ausstieg aus der Kohle in OECD-L\u00e4ndern bis 2030 und f\u00fcr den Rest der Welt bis 2040. Die durchschnittliche Laufzeit eines Bankkredits oder einer Unternehmensanleihe erstreckt sich so lange, dass alle Kohlekredite und Kohle-Underwriting-Gesch\u00e4fte mehrere Jahre vor den Fristen 2030 beziehungsweise 2040 eingestellt werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Katrin Ganswindt: \u201eOhne ein Ende der Kohlefinanzierung ist es schwer vorstellbar, dass wir rechtzeitig aus der Kohle aussteigen k\u00f6nnen. Von den 1.433 Kohleunternehmen, deren Finanzierung wir untersucht haben, planen 40 Prozent immer noch die Entwicklung neuer Projekte und 95 Prozent weigern sich, einen Termin f\u00fcr die Stilllegung ihrer Kohleanlagen festzulegen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/team\/katrin-ganswindt\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"445\" height=\"297\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2024\/05\/Katrin-Ganswindt.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1370\" title=\"Foto: urgewald\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Katrin Ganswindt ist Kohle- und Divestment-Campaignerin bei <a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/\" target=\"_blank\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.urgewald.org\/\" rel=\"noreferrer noopener\">urgewald<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"280\" height=\"144\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2022\/11\/urgewaldLogo.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1109\" style=\"width:264px;height:auto\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/stillbankingoncoal.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"455\" height=\"554\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2024\/05\/still-banking-on-coal-T.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1368\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Studie &#8222;STILL BANKING ON COAL&#8220; ist <a href=\"https:\/\/stillbankingoncoal.org\/\" target=\"_blank\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/stillbankingoncoal.org\/\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00fcber diesen Link einzusehen<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2023 haben Gesch\u00e4ftsbanken die Kohleindustrie mit fast 136 Milliarden US-Dollar unterst\u00fctzt, einem Wert nur 20 Prozent unter dem f\u00fcr das Jahr 2016 \u2013 dem Jahr, in dem das Klimaabkommen von Paris in Kraft trat. 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