{"id":746,"date":"2021-01-25T14:10:57","date_gmt":"2021-01-25T13:10:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/?page_id=746"},"modified":"2021-01-25T14:10:58","modified_gmt":"2021-01-25T13:10:58","slug":"covid-19-auswirkungen-milliardaere-profitieren-trotz-pandemie-die-aermsten-werden-abgehaengt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/covid-19-auswirkungen-milliardaere-profitieren-trotz-pandemie-die-aermsten-werden-abgehaengt\/","title":{"rendered":"Covid-19-Auswirkungen: Milliard\u00e4re profitieren trotz Pandemie, die \u00c4rmsten werden abgeh\u00e4ngt"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Einige wenige \u00fcberstehen die Covid-Pandemie im Luxus, w\u00e4hrend \u00fcber die H\u00e4lfte der Menschheit darum k\u00e4mpft, ihre Rechnungen zu bezahlen und Essen auf den Tisch zu bringen. Oxfam fordert eine Demokratisierung der Wirtschaft: Unternehmen m\u00fcssen so reguliert werden, dass die Interessen aller von Unternehmensentscheidungen Betroffenen ber\u00fccksichtigt werden. Kurzfristig braucht es eine Steuerpolitik, die Unternehmen und Superreiche angemessen an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt, um \u00f6ffentlich finanzierte Systeme f\u00fcr Bildung, Gesundheit und soziale Sicherung auszubauen, von denen vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen profitieren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr>\n<img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-313\" title=\"Foto: Nata Uchava, Freiburg.\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/01\/NU-210125-oxfam.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\">\n<hr>\n&nbsp;\n\n\n\n<p><strong>(Berlin, 25. Januar 2021)<\/strong> Die Covid-19-Pandemie versch\u00e4rft weltweit die soziale Ungleichheit. W\u00e4hrend die 1.000 reichsten Menschen ihre Verluste in der Corona-Krise in nur neun Monaten wettmachten, k\u00f6nnte es mehr als ein Jahrzehnt dauern, bis sich die \u00c4rmsten von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie erholt haben. Darauf weist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht hin, der im Vorfeld der virtuellen Veranstaltung \u201eDavos-Agenda\u201c erscheint. Dem Bericht zufolge droht eine Versch\u00e4rfung der wirtschaftlichen Ungleichheit in fast allen L\u00e4ndern gleichzeitig \u2013 zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen vor \u00fcber einem Jahrhundert. Das liegt auch daran, dass die Wirtschaft vor allem auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Oxfam fordert st\u00e4rkere Unterst\u00fctzung von Menschen in Armut und die Ausrichtung der Wirtschaft am Gemeinwohl.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Bericht \u201eThe Inequality Virus\u201c hat Oxfam 295 \u00d6konom*innen aus 79 L\u00e4ndern befragen lassen. 87 Prozent der Wissenschaftler, darunter f\u00fchrende Ungleichheitsforscher wie Jeffrey Sachs, Jayati Ghosh und Gabriel Zucman, erwarten als Folge der Pandemie in ihrem Land eine \u201eZunahme\u201c oder einen \u201estarken Anstieg\u201c der Einkommensungleichheit. F\u00fcr diesen Fall prognostiziert die Weltbank, dass noch 2030 mehr Menschen in Armut leben werden als vor der Pandemie. Einige weitere Ergebnisse des Oxfam-Berichts sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Corona-Krise ist f\u00fcr die Reichsten vorbei: Das Verm\u00f6gen der (im Dezember 2020) zehn reichsten M\u00e4nner der Welt ist seit Februar 2019 \u2013 trotz der Pandemie \u2013 um fast eine halbe Billion US-Dollar auf 1,12 Billionen US-Dollar gestiegen. Dieser Gewinn w\u00e4re mehr als ausreichend, um die gesamte Weltbev\u00f6lkerung gegen Covid-19 zu impfen und sicherzustellen, dass niemand durch die Pandemie verarmt. Gleichzeitig erlebt die Welt die schlimmste Jobkrise seit \u00fcber 90 Jahren, mit Hunderten Millionen Menschen, die Einkommen oder Arbeit verloren haben.<\/li><li>Frauen sind am st\u00e4rksten betroffen, wieder einmal: In den Sektoren, in denen durch die Pandemie besonders gro\u00dfe Einkommens- und Arbeitsplatzverluste drohen, etwa im Gastgewerbe oder im B\u00fcromanagement, sind 49 Prozent der berufst\u00e4tigen Frauen besch\u00e4ftigt, aber nur 40 Prozent der M\u00e4nner. Frauen stellen weltweit auch etwa 70 Prozent der Arbeitskr\u00e4fte im Gesundheits- und Sozialwesen \u2013 wichtige, aber oft schlecht bezahlte Jobs, die sie einem gr\u00f6\u00dferen Risiko aussetzen, an Covid-19 zu erkranken.<\/li><li>Ungleichheit kostet Leben: In Brasilien ist die Gefahr, an COVID-19 zu sterben, f\u00fcr People of Colour 40 Prozent h\u00f6her als f\u00fcr wei\u00dfe Menschen. In den USA w\u00fcrden fast 22.000 Schwarze Menschen und Menschen mit lateinamerikanischer Migrationsgeschichte noch leben, w\u00e4re die Gefahr an COVID-19 zu sterben f\u00fcr sie genauso gro\u00df wie f\u00fcr wei\u00dfe Menschen. Untersuchungen aus Gro\u00dfbritannien zeigen au\u00dferdem, dass die Todesrate von an COVID-19 erkrankten Menschen in einkommensschwachen Gegenden doppelt so hoch ist wie in wohlhabenden. \u00c4hnliche Ergebnisse gibt es auch aus Frankreich, Spanien und Indien.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Tobias Hauschild, Leiter des Teams \u201eSoziale Gerechtigkeit\u201d von Oxfam Deutschland, kommentiert: \u201eDie tiefe Kluft zwischen Arm und Reich erweist sich als ebenso t\u00f6dlich wie das Virus. Konzerne und Superreiche m\u00fcssen jetzt ihren fairen Beitrag leisten, um die Krise zu bew\u00e4ltigen. Aber das reicht nicht aus. Unternehmen, M\u00e4rkte und Politik sind weltweit so gestaltet, dass kurzfristige Gewinninteressen zu oft \u00fcber das Gemeinwohl triumphieren. Auf der Strecke bleiben Arbeitsschutz, L\u00f6hne und Menschenrechte. Diese zerst\u00f6rerische Logik m\u00fcssen wir umdrehen, doch m\u00e4chtige Wirtschaftsinteressen verhindern bislang den n\u00f6tigen Wandel. Das f\u00fchrt dazu, dass einige Wenige die Pandemie im Luxus \u00fcberstehen, w\u00e4hrend \u00fcber die H\u00e4lfte der Menschheit darum k\u00e4mpft, ihre Rechnungen zu bezahlen und Essen auf den Tisch zu bringen. Deshalb reicht es nicht, Symptome zu bek\u00e4mpfen. Wir m\u00fcssen die Ursachen sozialer Ungleichheit an der Wurzel packen und unsere Wirtschaft solidarisch und \u00f6kologisch gerecht umgestalten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unterst\u00fctzung des Globalen S\u00fcdens und Demokratisierung der Wirtschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Oxfam fordert eine Demokratisierung der Wirtschaft: Unternehmen m\u00fcssen so reguliert werden, dass die Interessen aller von Unternehmensentscheidungen Betroffenen ber\u00fccksichtigt werden. Es braucht ein effektives, gemeinwohlorientiertes Kartellrecht und sektorspezifische Regulierungen, die eine gerechte Verteilung von Gewinnen innerhalb der Lieferkette und die Einhaltung fairer Handelspraktiken sicherstellen. Gemeinwohlorientierte Unternehmen m\u00fcssen besonders gef\u00f6rdert werden, damit sie st\u00e4rker die M\u00e4rkte pr\u00e4gen, zum Beispiel durch Bevorzugung bei \u00f6ffentlicher Beschaffung und Wirtschaftshilfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurzfristig braucht es eine Steuerpolitik, die Unternehmen und Superreiche angemessen an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt. Die Steuergelder werden dringend ben\u00f6tigt, um insbesondere in L\u00e4ndern des Globalen S\u00fcdens Menschen in Armut zu unterst\u00fctzen und \u00f6ffentlich finanzierte Systeme f\u00fcr Bildung, Gesundheit und soziale Sicherung auszubauen, von denen vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen profitieren. Geld hierf\u00fcr ist genug da: H\u00e4tte man die Extragewinne der 32 globalen Konzerne, die im vergangenen Jahr trotz Pandemie die gr\u00f6\u00dften Zuw\u00e4chse hatten, mit einer einmaligen Steuer belegt, w\u00e4ren 104 Milliarden US-Dollar zus\u00e4tzlich verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweise zu den erhobenen Daten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Oxfams Berechnungen basieren auf den neuesten und umfassendsten verf\u00fcgbaren Daten. Die Zahlen zu den Reichsten der Gesellschaft stammen aus den Forbes Milliard\u00e4rslisten. Da die Daten zum Reichtum im Jahr 2020 sehr volatil waren, hat das Credit Suisse Research Institute die Ver\u00f6ffentlichung seines j\u00e4hrlichen Berichts \u00fcber den Reichtum der Menschheit auf das Fr\u00fchjahr 2021 verschoben. Das bedeutet, dass Oxfam nicht wie in den vergangenen Jahren das Verm\u00f6gen der Milliard\u00e4re mit dem der \u00e4rmeren H\u00e4lfte der Menschheit vergleichen konnte.<\/li><li>Mit Stand 31. Dezember 2020 waren laut Forbes die 10 reichsten Personen der Welt: Jeff Bezos, Elon Musk, Bernard Arnault und Familie, Bill Gates, Mark Zuckerberg, Larry Ellison, Warren Buffett, Zhong Shanshan, Larry Page, und Mukesh Ambani.<\/li><li>Nach Berechnungen auf Basis von Daten der Gro\u00dfbank Credit Suisse besa\u00dfen die 1.000 weltweit reichsten Personen vor dem pandemiebedingten B\u00f6rsensturz im Februar 2020 zusammen rund 9,15 Billionen US-Dollar. Nach einem zwischenzeitlichen Einbruch auf etwa 6,4 Billionen US-Dollar waren die Verm\u00f6gen bereits im November mit 9,14 Billionen US-Dollar wieder bei rund 99,9 Prozent des Vorpandemiewertes angekommen, mit gewissen Umverteilungen innerhalb der Milliard\u00e4r*innengruppe.<\/li><li>Die Weltbank hat simuliert, was ein Anstieg der Ungleichheit in fast allen L\u00e4ndern auf einmal f\u00fcr die weltweite Armut bedeuten w\u00fcrde. Die Bank kommt zu dem Ergebnis, dass bei einem Anstieg der Ungleichheit (gemessen am Gini-Koeffizienten) um 2 Prozentpunkte pro Jahr und einem R\u00fcckgang des globalen Pro-Kopf-BIP-Wachstums um 8 Prozent im Jahr 2030 immer noch 501 Millionen Menschen mehr mit weniger als 5,50 Dollar pro Tag auskommen m\u00fcssen als in einem Szenario, in dem es keine Zunahme der Ungleichheit gibt. Infolgedessen w\u00e4re das globale Armutsniveau im Jahr 2030 h\u00f6her als vor dem Ausbruch der Pandemie, wobei 3,4 Milliarden Menschen immer noch mit weniger als 5,50 Dollar pro Tag leben m\u00fcssten. Dies ist das Worst-Case-Szenario der Bank, wobei die Projektionen f\u00fcr die wirtschaftliche Schrumpfung in den meisten Entwicklungsl\u00e4ndern mit diesem Szenario \u00fcbereinstimmen. Im Weltwirtschaftsausblick (Oktober 2020) geht der Internationale W\u00e4hrungsfonds in seinem Worst-Case-Szenario davon aus, dass das BIP erst Ende 2022 wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Die OECD hat davor gewarnt, dass dies zu einem langfristigen Anstieg der Ungleichheit f\u00fchren wird, wenn keine Ma\u00dfnahmen ergriffen werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Situation in Deutschland<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland gab es im Februar 2019 insgesamt 114 Milliard\u00e4r*innen mit einem Gesamtverm\u00f6gen von 485 Milliarden US-Dollar. Zum Stichtag 31.12.2020 gab es trotz pandemiebedingter zwischenzeitlicher Einbr\u00fcche insgesamt 116 Milliard\u00e4r*innen mit einem Gesamtverm\u00f6gen von 606,8 Milliarden US-Dollar.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das durchschnittliche Jahresgehalt eines DAX-CEO (5,58 Millionen Euro) m\u00fcsste eine durchschnittliche Pflegefachkraft in Deutschland \u00fcber 156 Jahre arbeiten. Umgekehrt verdient ein DAX-CEO in 1,6 Tagen das Jahresgehalt einer Pflegefachkraft (35.600 Euro).<\/p>\n\n\n\n<p>Die zehn reichsten Deutschen verf\u00fcgten zum Stichtag 31.12.2020 \u00fcber ein Gesamtverm\u00f6gen von 241,9 Milliarden US-Dollar \u2013 trotz Pandemie eine Steigerung von rund 35 Prozent \/ 62,7 Milliarden US-Dollar gegen\u00fcber Februar 2019. Darunter sind besonders bemerkenswert:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Dieter Schwarz (LIDL, Kaufland, von 22,6 auf 36,8 Milliarden US-Dollar): H\u00f6chster absoluter Zugewinn in Deutschland<\/li><li>Reinhold W\u00fcrth (W\u00fcrth, von 11,2 auf 20,6 Milliarden US-Dollar): W\u00fcrth hat in der Gruppe der zehn reichsten Deutschen den prozentual h\u00f6chsten Zugewinn. In Teilen des Betriebes wurde zwischenzeitlich Kurzarbeit eingef\u00fchrt.<\/li><li>Susanne Klatten und Stefan Quandt (BMW, von 21 auf 26,4 bezeihungsweise von 17,5 auf 20,3 Milliarden US-Dollar): BMW hatte zwischenzeitlich knapp 40.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Im Mai hat BMW 2,50 Euro Dividende f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2019 pro Stammaktie gezahlt. Das entspricht einem Gesamtbetrag von 1,646 Milliarden Euro. 46,8 Prozent dieser Dividende gehen direkt und indirekt an die Familien Klatten und Quandt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/kontakt\/tobias-hauschild\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" title=\"Foto: oxfam.\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2019\/03\/TobiasHauschildK.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">Tobias Hauschild ist Kampagnen-Referent bei <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/ueber-uns\/oxfam\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">OXFAM-Deutschland<\/a>.<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/ueber-uns\/oxfam\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-313\" title=\" \" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2018\/05\/OXFAM.png\" alt=\"\" width=\"160\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/oxfam_factsheet_ungleichheitsvirus_deutsch.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\" \" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/01\/oxfam_factsheet_ungleichheitsvirus_deutsch-T.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">Der Kurz- Bericht &#8222;Das Ungleichheitsvirus&#8220; (16 Seiten) steht <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/oxfam_factsheet_ungleichheitsvirus_deutsch.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF<\/a> bereit.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/the_inequality_virus_-_english_full_report_-_embargoed_00_01_gmt_25_january_2021.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\" \" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/01\/the_inequality_virus_-_english_full_report_-_embargoed_00_01_gmt_25_january_2021-T.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">Der komplette Bericht &#8222;The Inequality Virus&#8220; in englischer Spreche (83 Seiten) steht <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/the_inequality_virus_-_english_full_report_-_embargoed_00_01_gmt_25_january_2021.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF<\/a> bereit.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/the_inequality_virus_-_methodology_note_-_embargoed_00_01_gmt_25_january_2021.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\" \" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/01\/the_inequality_virus_-_methodology_note_-_embargoed_00_01_gmt_25_january_2021-T.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">Methodische Erl\u00e4uterungen zum Bericht stehen <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/the_inequality_virus_-_methodology_note_-_embargoed_00_01_gmt_25_january_2021.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF-Datei<\/a> bereit.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/assets.oxfamamerica.org\/media\/documents\/Pandemic_Profiteers_Exposed.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\" \" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/finanz\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/01\/Pandemic_Profiteers_Exposed-T.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">Das Konzept einer Pandemiesteuer auf die Zusatzgewinne der gr\u00f6\u00dften Konzerne wird im Oxfam Briefing Paper &#8222;Pandemic Profiteers Exposed&#8220; skizziert. Es steht <a href=\"https:\/\/assets.oxfamamerica.org\/media\/documents\/Pandemic_Profiteers_Exposed.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF-Datei<\/a> bereit.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einige wenige \u00fcberstehen die Covid-Pandemie im Luxus, w\u00e4hrend \u00fcber die H\u00e4lfte der Menschheit darum k\u00e4mpft, ihre Rechnungen zu bezahlen und Essen auf den Tisch zu bringen. Oxfam fordert eine Demokratisierung der Wirtschaft: Unternehmen m\u00fcssen so reguliert werden, dass die Interessen aller von Unternehmensentscheidungen Betroffenen ber\u00fccksichtigt werden. 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