{"id":417,"date":"2020-11-19T17:37:38","date_gmt":"2020-11-19T16:37:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/?page_id=417"},"modified":"2021-01-08T18:17:18","modified_gmt":"2021-01-08T17:17:18","slug":"tief-ist-der-brunnen-der-vergangenheit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/tief-ist-der-brunnen-der-vergangenheit\/","title":{"rendered":"Tief ist der Brunnen der Vergangenheit"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Zum historischen Hintergrund des \u00e4thiopischen B\u00fcrgrkrierkiegs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>von Helmut Falkenst\u00f6rfer, Januar 2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ausgangspunkt des \u00e4thiopischen B\u00fcrgerkriegs war letztlich der \u00dcbergang der Macht an den Oromo Abyi Ahmed im Jahr 2018. F\u00fcr die Tigre war das kein Regierungswechsel, sondern der Verlust einer f\u00fcr naturgegeben gehaltenen Macht. Es gab Spannungen. Abiy Ahmed entlie\u00df hohe Tigre-Funktion\u00e4re des Milit\u00e4rs und der Sicherheitskr\u00e4fte. Schlie\u00dflich erkl\u00e4rte Tigray im September 2020 die Zentralregierung f\u00fcr illegitim, da ihre Amtsperiode abgelaufen sei. Das stimmte. Abiy Ahmed hatte die urspr\u00fcnglich f\u00fcr Mai 2020 angesetzten Wahlen verschoben. Aus Coronagr\u00fcnden, wie er sagte. Aber die Verschiebung kam ihm auch politisch gelegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Tigray w\u00e4hlte eine neue Regionalregierung. Abiy Ahmed seinerseits erkl\u00e4rte nun diese Regierung f\u00fcr illegitim. Das kam nicht gut an. Truppen der TPLF <em>(Tigray People\u2018s Liberation Front)<\/em> griffen einen Posten der \u00c4thiopischen Armee in Tigray an. Die TPLF bestreitet das. Neutrale Beobachter gibt es in der Region nicht. Daf\u00fcr jede Menge Ger\u00fcchte. Jedenfalls nahm \u00c4thiopien das zum Anlass von Kriegshandlungen in Tigray, einschlie\u00dflich Luftangriffen auf Stellungen der TPLF. Am Ende nahm die \u00e4thiopische Armee das kampflos ger\u00e4umte Mekelle ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Krieg sei zu Ende, erkl\u00e4rte damals \u00c4thiopiens Staatschef Abiy Ahmed. Er sei keineswegs zu Ende, antwortete Tigray-Chef Debretsion Gebremikael telefonisch aus dem Untergrund. \u201eAn jeder Front\u201c gingen die Gefechte weiter. Das ist leider die richtige Version. Der Krieg ist voll im Gange. Die Armee hat weitere St\u00e4dte besetzt. Die TPLF ist im Untergrund und in der Lage, einen langen Guerillakrieg zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <em>Tigray People\u2018s Liberation Front<\/em> ist zugleich Regierungspartei des angeblich eroberten Bundeslandes Tigray und Guerillabewegung. Sie kann eine gro\u00dfe Zahl von K\u00e4mpferinnen und K\u00e4mpfern aktivieren, nach Angaben der International Crisis Group 250.000. Im Sudan soll es bereits Trainingslager geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die TPLF hat nach der Revolution von 1974 in einem 16-j\u00e4hrigen Guerillafeldzug 1991 die Macht in \u00c4thiopien erobert und bis 2018 behalten. Heute ist sie \u00fcber bewaffnete Dorfmilizen in ganz Tigray pr\u00e4sent. So ein Land erobert man nicht mit der Einnahme der Hauptstadt in einem Blitzkrieg. Man denkt an die afghanischenTaliban, die seinerzeit Kabul kampflos ger\u00e4umt haben, womit der Krieg nicht zu Ende war, sondern erst begann.<\/p>\n\n\n\n<p>Eritrea ist vom Norden her einmarschiert und hat die St\u00e4dte Adua, Aksum und Schirre besetzt. Wie aus Berichten von Fl\u00fcchtlingen und Telefonaten mit Asmara hervorgeht, pl\u00fcndern die eritreischen Soldaten, und auf den Stra\u00dfen von Asmara werden bereits Beutest\u00fccke aus dem Feldzug verkauft \u2013 bis hin zu Haust\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Eingreifen der Eritreer wirft auch ein neues Licht auf den Friedensbringer Abiy Ahmed und seinen Nobelpreis. Man darf annehmen, dass er den Krieg voraussah und n\u00f6rdlich von Tigray keinen Feind haben wollte, sondern einen Verb\u00fcndeten. Der Krieg lag in der Luft. In Addis Abeba sprach man seit l\u00e4ngerem vom bevorstehenden B\u00fcrgerkrieg \u2013 mit der Furcht, da\u00df er komme und der Hoffnung, da\u00df er nicht kommt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Boden des Brunnens<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hat man sich mit der Geschichte \u00c4thiopiens befasst, f\u00e4llt einem Thomas Manns Bild vom tiefen Brunnen der Vergangenheit aus den Josefsbr\u00fcdern ein. Der Boden des Brunnens liegt in der Zeit um Christi Geburt in Aksum im heutigen Tigray. Damals entstand das aksumitische Reich, von dem heute noch die Stelen von Aksum zeugen. Es war eines der bedeutenden Reiche der Antike, das im vierten Jahrhundert begann christlich zu werden. Unter dem Druck der Expansion des Islam minderte sich die Macht des Reiches bis Aksum Mitte des 10. Jahrhunderts durch die Invasion der aus dem S\u00fcden kommenden K\u00f6nigin Gudit zerst\u00f6rt wurde. Aksum war kein Ort der Macht mehr, wurde aber wieder Zentrum von Religion und alter Kultur &#8211; und blieb es bis heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einer dreisprachigen Inschrift in Aksum aus der ersten H\u00e4lfte des vierten Jahrhunderts findet sich zum ersten Mal der Name \u201e\u00c4thiopier\u201c in dem Gebiet, das sich heute \u00c4thiopien nennt. In der griechischen Fassung wird der K\u00f6nig Ezana \u201ebasileus toon aithiopoon\u201c, K\u00f6nig der \u00c4thiopier, genannt. Das bezieht sich wahrscheinlich darauf, dass Ezana Meroe, die Hauptstadt des Nubischen Reiches im Nordsudan, erobert hatte. Das Land wurde damals in der Welt des Mittelmeers \u00c4thiopien genannt. Das griechische a<em>ithiops <\/em>bedeutet w\u00f6rtlich \u201eMensch mit verbranntem Gesicht\u201c und bezeichnet den Dunkelh\u00e4utigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodot (Historie VII, 70) spricht bei der Beschreibung des persischen Heeres von \u201ewollhaarigen\u201c und \u201eglatthaarigen\u201c \u00c4thiopiern und meint damit Kontingente aus Afrika und Indien.<\/p>\n\n\n\n<p>Die heutigen Tigre leben im Gebiet des alten aksumitischen Reiches, und ihre Sprache Tigrinya ist eine Weiterentwicklung des damals gesprochenen Ge\u2019ez. Beeindruckende Zeugnisse der gro\u00dfen Vergangenheit sind die Stelen von Aksum, in der Neuzeit erg\u00e4nzt durch eine Vielzahl eindrucksvoller arch\u00e4ologisch erschlossener St\u00e4tten. In Aksum wird die angebliche Bundeslade des Alten Testaments aufbewahrt. Es gibt zwei gro\u00dfe Marienkirchen, eine aus dem 17., eine aus dem 20. Jahrhundert. Aksum gilt als heilige Stadt und war zeitweise Kr\u00f6nungsstadt der \u00e4thiopischen Kaiser. Anders als das sehr junge Addis Abeba atmet Aksum den Geist alter lebendiger Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>In der ersten H\u00e4lfte des 12. Jahrhunderts entstand mit der Zagwe Dynastie in Lalibela ein neues Machtzentrum. 1270 ging die \u00e4thiopische Herrscherw\u00fcrde nicht ohne Konflikte von Lalibela an den Yekuno Amlak, aus dem semitischen und christlich-orthodoxen Volk der Amharen, den Begr\u00fcnder der sogenannten salomonischen Dynastie. Er erhob den Anspruch, von Salomo und der K\u00f6nigin von Saba abzustammen, von deren Besuch in Jerusalem um 1000 v. Chr. das Alte Testament im 10. Kapitel des 2. Buchs der K\u00f6nige erz\u00e4hlt. Von da an mussten alle Kaiser bis hin zu Haile Selassie von der gemeinsamen Nacht in Jerusalem abstammen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Kaiser aus Tigray<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>600 Jahre sp\u00e4ter bestieg endlich wieder ein Tigre den Kaiserthron: Kasa Marca aus Tigray wurde 1881 unter dem Namen Yohannes IV. Negus Negest, K\u00f6nig der K\u00f6nige, Kaiser. Er gewann Ruhm durch zwei siegreiche Schlachten gegen eine \u00e4gyptische Invasionsarmee, fand aber im Jahre 1889 bei Metemma an der Grenze zum Sudan den Tod gegen die Truppen des 1885 im Sudan gegr\u00fcndeten islamisch-fundamentalistischen Mahdi-Staates. Nachfolger wurde nicht sein Sohn und Erbe Mengesha. Die Macht usurpierte der K\u00f6nig von Shoa und Gr\u00fcnder von Addis Abeba, Sahle Mariam, als Kaiser Menelik II, genannt nach dem sagenhaften Sohn von Salomo und der K\u00f6nigin von Saba. Er konnte zur Kaiserw\u00fcrde greifen, weil er die gr\u00f6\u00dfere Hausmacht besa\u00df, unter anderem durch ein B\u00fcndnis mit Italien und die von dort gelieferten Waffen. Menelik vergr\u00f6\u00dferte durch koloniale Eroberungen \u00c4thiopien auf ann\u00e4hernd das Doppelte. Die Macht blieb bei den Amharen und in Addis Abeba bis zum Sturz Haile Selassies 1974.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Zeit war das Verh\u00e4ltnis von Tigray zum Kaiserreich nicht immer gut. Wahrend der italienischen Invasion von 1935 stellten sich Teile von Tigray auf die Seite Italiens in der Hoffnung so eine bessere Position im Kolonialreich zu erreichen. Als Haile Selassie nach seiner R\u00fcckkehr aus dem Exil die zentralistischen Z\u00fcgel anzog, kam es 1943 in Tigray zu dem woyene-Aufstand, der durch britische Bomben auf Mekelle, die Hauptstadt von Tigray, beendet wurde. Auch das trug zur Marginalisierung von Tigray bei.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sieg in Addis Abeba<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Starker Mann nach der Revolution von 1974 wurde Mengistu Haile Mariam, etwas unklarer Herkunft, jedenfalls kein Tigre. Es gab Tigre, die an der Macht teilhatten. Es gab andere, die gr\u00fcndeten 1975 die Aufstandsbewegung TPLF. Die war marxistisch eingestellt, ebenso wie das Regime, gegen das sie antrat. Sie k\u00e4mpfte, wuchs und k\u00e4mpfte bis sie im Mai 1991 gemeinsam mit der eritreischen EPLF mit einer riesigen Eselkarawane kampflos in Addis Abeba einzog, nachdem Mengistu Haile Mariam von einer Dienstreise abgewichen und ins Exil nach Zimbabwe geflohen war. Eritrea wurde unabh\u00e4ngig; die Tigre mit Meles Zenawi als Ministerpr\u00e4sident \u00fcbernahmen die Macht. Sie gr\u00fcndeten eine Bundesrepublik mit Anlehnung an die deutsche Verfassung. Die Tigre, die weit weniger als ein Zehntel der \u00e4thiopischen Bev\u00f6lkerung stellen, \u00fcbernahmen die zentralen Schl\u00fcssel der Macht. Die wichtigsten anderen V\u00f6lker wurden in Form eines Systems von Blockparteien eingebunden. Zu den Siegern geh\u00f6rte auch die Oromo Liberation Front (O.L.F.). Sie war kurz an der Regierung beteiligt, stieg dann aber 1992 aus und ging in den Untergrund. Dort k\u00e4mpft sie bis heute f\u00fcr einen eigenen Staat der Oromo.<\/p>\n\n\n\n<p>Meles hei\u00dft \u201eer hat zur\u00fcckgegeben\u201c. Der Name wurde von manchen in dem Sinne gedeutet, dass nun Gott den Tigre die Macht zur\u00fcckgegeben habe. Das ging gut bis 2012, als Meles Zenawi starb. Die Macht der Tigre fing an zu erodieren, und 2018 wurde Abiy Ahmed aus dem lange benachteiligten gr\u00f6\u00dften Volk \u00c4thiopiens, den Oromo, Ministerpr\u00e4sident. Wieder waren die Tigre out.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Faktor Rassismus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In dem Brunnen der Vergangenheit liegt ein zweiter Stein: der alte Rassismus der semitischen V\u00f6lker den Afrikanern gegen\u00fcber. Ein Gef\u00e4lle von semitischen zu afrikanischen Sprachen, von hellerer zu dunklerer Haut. Eine Tigre-Freundin redete \u00fcber die Oromo ungef\u00e4hr wie wei\u00dfe S\u00fcdafrikaner \u00fcber schwarze S\u00fcdafrikaner reden. So wie am Nil die \u00c4gypter auf die Nordsudanesen herabschauen und die Nordsudanesen auf die S\u00fcdsudanesen, so blicken die Tigre auf die Amharen herab und die Amharen auf die Oromo und erst recht auf die kleinen V\u00f6lker weiter im S\u00fcden. Wie meist beim Rassismus ist das schwer zu fassen und auch nicht immer und \u00fcberall so. Es gibt auch Mischehen unter den Volksgruppen. Aber auch die Distanz liegt in der Luft. Die Tigre sch\u00e4tzen die Einheit \u00c4thiopiens solange sie oben sind. Sie geben ihrem Unbehagen deutlich Ausdruck, wenn sie \u2013 6 Prozent der 110 Millionen \u00c4thiopier \u2011 von den V\u00f6lkern des S\u00fcdens regiert werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tigre haben 16 Jahre lang um die Macht gek\u00e4mpft, und sie riskieren weitere Jahre des Krieges, wenn sie ihre m\u00fchsam errungene Oberherrschaft wieder herstellen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Alternative f\u00fcr \u00c4thiopien w\u00e4re es, Tigray einfach freizugeben und aus dem \u00e4thiopischen Bundesstaat auszuschlie\u00dfen. Dagegen spricht, dass es im \u00fcbrigen \u00c4thiopien, vor allem unter den Ende des 19. Jahrhunderts erst als Kolonien eroberten V\u00f6lkern Konflikte und potentielle Abspaltungstendenzen gibt. Hier denkt man dann nicht an Afghanistan, sondern an den Zerfall Jugoslawiens.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kolonisator und Kolonie zugleich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das alles ist Teil eines gr\u00f6\u00dferen \u00e4thiopischen Problems, welches wenig im Blickfeld steht. \u00c4thiopien ist zugleich Kolonialmacht und Kolonie. Am Ende des 19. Jahrhunderts, als die europ\u00e4ischen Kolonialm\u00e4chte Afrika besetzten, eroberte der Norden des heutigen \u00c4thiopien den S\u00fcden des Landes. Die semitisch-christlichen V\u00f6lker des Nordens kolonisierten die vornehmlich kuschitischen V\u00f6lker des S\u00fcdens, die \u00fcberwiegend Muslime oder Anh\u00e4nger der alten Religionen waren. Als selbstbewusste afrikanische Macht nahm \u00c4thiopien im Anfang des 20. Jahrhunderts diplomatische Beziehungen zu London, Paris, Rom und Berlin auf und er\u00f6ffnete 1905 f\u00fcr Diplomaten und andere ausw\u00e4rtige G\u00e4ste das noch heute reizvolle Itegue (Kaiserin) Taitu-Hotel in Addis Abeba.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte derr kolonisierten V\u00f6lker sind und waren die Oromo, die rund 35 Prozent der Bev\u00f6lkerung ausmachen. Die F\u00fchrung lag immer beim Norden \u2013 bis 2018 als der Oromo Abiy Ahmed an die Spitze trat. Das war zun\u00e4chst Anlass f\u00fcr den derzeitigen Krieg. Es birgt aber hohes Potential f\u00fcr weitere Konflikte. Die Erfahrung zeigt, dass angrenzende Kolonien sich sp\u00e4ter abl\u00f6sen als \u00fcberseeische. Ein plastisches Beispiel ist die Aufl\u00f6sung der Sowjetunion und der Abfall von Kolonien wie Kasachstan, Azerbetschan, Armenien, Georgien oder Tadschikistan.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><img decoding=\"async\" title=\"Foto: Heiderose G\u00e4rtner-Schultz\" class=\"aligncenter wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2020\/11\/HF2-K.jpg\" alt=\"\" width=\"180\"><\/td><td width=\"75%\">Helmut Falkenst\u00f6rfer ist Mitglied im Redaktionsteam von <strong>proprium | sinn schaffen \u2013 horizonte \u00f6ffnen<\/strong>.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum historischen Hintergrund des \u00e4thiopischen B\u00fcrgrkrierkiegs von Helmut Falkenst\u00f6rfer, Januar 2021 Ausgangspunkt des \u00e4thiopischen B\u00fcrgerkriegs war letztlich der \u00dcbergang der Macht an den Oromo Abyi Ahmed im Jahr 2018. 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