{"id":581,"date":"2022-07-21T16:13:21","date_gmt":"2022-07-21T14:13:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/?page_id=581"},"modified":"2022-07-21T16:13:22","modified_gmt":"2022-07-21T14:13:22","slug":"ngos-veroeffentlichen-datenbank-zu-ruestungsexporten-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/ngos-veroeffentlichen-datenbank-zu-ruestungsexporten-3\/","title":{"rendered":"NGOs ver\u00f6ffentlichen Datenbank zu R\u00fcstungsexporten"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Facing Finance und urgewald haben mit der &#8222;ExitArms&#8220;-Datenbank die erste \u00f6ffentliche, globale Datenbank zu Unternehmen ver\u00f6ffentlicht, die an R\u00fcstungsexporten an Kriegsparteien beteiligt sind. Die Datenbank belegt, dass sich die R\u00fcstungsindustrie nicht immer an internationale Abkommen wie UN-Waffenembargos oder den Vertrag \u00fcber den Waffenhandel (Arms Trade Treaty) h\u00e4lt: Beispielsweise erfolgten auch nach der Verh\u00e4ngung des UN-Waffenembargos Lieferungen an Kriegsparteien im Libyen-Krieg. Speziell vor diesem Hintergrund versucht die ExitArms-Datenbank auch, den tats\u00e4chlichen Waffeneinsatz in Kriegen zu dokumentieren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"413\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2022\/07\/NU-220721-urgewald.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-577\" title=\"Foto: Nata Uchava, Freiburg\"><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>(Berlin, 27. Juni 2022)<\/strong> Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald haben heute <a href=\"https:\/\/exitarms.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">die \u201eExitArms\u201c-Datenbank<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Es handelt sich hierbei um die erste \u00f6ffentliche, globale Datenbank zu Unternehmen, die an R\u00fcstungsexporten an Kriegsparteien beteiligt sind. Als \u201eKriegsparteien\u201c werden im Kontext der Datenbank L\u00e4nder bezeichnet, in denen Kriege herrschen, und externe Akteure\/Staaten, die mindestens direkt durch Truppen an einem Krieg und gegebenenfalls zus\u00e4tzlich indirekt durch Waffenlieferungen an eine kriegf\u00fchrende Partei beteiligt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Start der ExitArms-Datenbank deckt die Analyse die Jahre 2015 bis 2020 ab wobei R\u00fcstungsexporte auch vereinzelt \u00fcber diesen Zeitraum ins Jahr 2021 hinausgehen k\u00f6nnen \u2013 Grund: Zeitunterschied zwischen Bestellung und letzter Auslieferung, die bis zum Rechercheschluss November 2021 noch erfasst werden konnte. Die Datenbank f\u00fchrt rund 500 Unternehmen auf, die in diesem Zeitraum direkt, \u00fcber Tochtergesellschaften oder \u00fcber Joint Ventures an knapp 1.400 R\u00fcstungsexporten beteiligt waren. Hierdurch wurden 33 Kriegsparteien beliefert, die in 52, gr\u00f6\u00dftenteils innerstaatlichen Kriegen involviert waren.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die ExitArms-Datenbank werden methodisch nur Kriege nach dem <a href=\"https:\/\/hiik.de\/hiik\/methodik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eHeidelberger Konfliktbarometer\u201c<\/a> erfasst, die ohne Mandat der Vereinten Nationen gef\u00fchrt werden. So wurden im Untersuchungszeitraum in Afghanistan, Mali, Syrien und Kongo (bestimmte) Konflikte der Stufe 4 und 5 nach Heidelberger Konfliktbarometer mit UN-Mandat gef\u00fchrt, sie sind daher nicht in der ExitArms-Datenbank enthalten. In einem zweiten Schritt werden entsprechende Exporte von Hauptwaffen(systemen) auf Basis der <a href=\"https:\/\/www.sipri.org\/databases\/armstransfers\/sources-and-methods#Coverage.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SIPRI Arms Transfer Database<\/a> auf L\u00e4nderebene identifiziert. Hiervon ausgehend recherchieren Facing Finance und urgewald in einem dritten Schritt akribisch die \u201eWaffenlieferkette\u201c auf Unternehmensebene: vom Design bis hin zum Transport der fertigen Waffe beziehungsweise des fertigen Waffensystems. Die \u201eWaffenlieferkette\u201c nach der ExitArms-Datenbank enth\u00e4lt somit Unternehmen, die f\u00fcr Waffendesign und -produktion sowie -lizensierung, -reparatur, -modernisierung oder -modifizierung verantwortlich sind, und auch den Waffenexporteur im engeren Sinne, der Verkauf und Transport \u00fcbernimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hauptzielgruppe als Nutzer der ExitArms-Datenbank sind Finanzinstitute, die mit ihr erstmalig ein geeignetes Instrument haben, um eine Divestment-Strategie zur R\u00fcstungsindustrie sinnvoll zu formulieren oder zu sch\u00e4rfen. Zudem richtet sich die Datenbank als Informationsquelle an Politik, Regulatoren, Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ExitArms-Datenbank: Differenzierten Blick auf Waffenexporte erm\u00f6glichen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die ExitArms-Datenbank soll \u2013 auch vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine \u2013 zu einer auf Fakten basierenden Debatte um Waffenexporte beitragen. Sie wirbt f\u00fcr einen differenzierten Blick auf deren Folgen und bewertet die Exporte vor dem Hintergrund internationaler Vertr\u00e4ge und Konventionen. Angesichts eines versuchten Imagewandels der R\u00fcstungsindustrie vom \u201eSchmuddelkind\u201c hin zum \u201eGaranten f\u00fcr weltweite Sicherheit und Nachhaltigkeit\u201c warnt Thomas K\u00fcchenmeister, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Facing Finance: \u201eSeit der russischen Invasion in der Ukraine erleben wir eine \u00f6ffentliche Debatte, in der \u00fcbersehen wird, dass R\u00fcstungsunternehmen ihre G\u00fcter nicht nur f\u00fcr die heimische Landesverteidigung oder die Unterst\u00fctzung der Ukraine produzieren, sondern sie auch an zahlreiche kriegf\u00fchrende Despoten und Autokratien liefern. Diese werden damit in die Lage versetzt, im eigenen Land und in anderen L\u00e4ndern teils systematische Menschenrechtsverletzungen oder gar Kriegsverbrechen zu begehen. Die Kriege in Libyen, Syrien und im Jemen, die zu enormen humanit\u00e4ren Katastrophen gef\u00fchrt haben, stehen daf\u00fcr als traurige Beispiele. Sie lassen die Behauptung der R\u00fcstungsindustrie, sie sei \u201asozial\u2018 und \u201anachhaltig\u2018, zynisch erscheinen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>So beliefern einige der in der ExitArms-Datenbank aufgef\u00fchrten R\u00fcstungsunternehmen wie Rostec, Raytheon, Leonardo, Airbus, BAE Systems und Lockheed Martin umfangreich Kriegsparteien weltweit. Teilweise geschieht dies sogar gleichzeitig an rivalisierende L\u00e4nder wie Indien und Pakistan im Kaschmir-Konflikt: So lieferte beispielsweise Rostec im Untersuchungszeitraum der ExitArms-Datenbank Kampfhubschrauber an Pakistan und die zur Abwehr geeigneten tragbaren Luftabwehrflugk\u00f6rper an Indien.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem zeigt die ExitArms-Datenbank, dass R\u00fcstungsfirmen wie Boeing und TKMS (ThyssenKrupp Marine Systems) ihre Gesch\u00e4fte mit Bomben und U-Booten f\u00fcr die T\u00fcrkei auch nach deren Einmarsch in Nordsyrien fortsetzten. Ebenso gingen Raytheons Lieferungen von gelenkten Bomben an Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) nach Beginn des Jemen-Kriegs unvermindert weiter. Die g\u00e4ngige Ausrede der R\u00fcstungsindustrie, sie w\u00fcrde die Lieferungen von Waffen kontinuierlich an die politische Situation in Empf\u00e4ngerstaaten anpassen (Ex-ante- vs. Ex-post-Betrachtung), wird nicht nur in diesen F\u00e4llen durch die ExitArms-Datenbank der L\u00fcge \u00fcberf\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ExitArms-Datenbank belegt ebenfalls, dass sich die R\u00fcstungsindustrie nicht immer an internationale Abkommen wie UN-Waffenembargos oder den Vertrag \u00fcber den Waffenhandel (Arms Trade Treaty, kurz ATT) h\u00e4lt. Beispielsweise erfolgten auch nach der Verh\u00e4ngung des UN-Waffenembargos Lieferungen an Kriegsparteien im Libyen-Krieg. Speziell vor diesem Hintergrund versucht die ExitArms-Datenbank auch, den tats\u00e4chlichen Waffeneinsatz in Kriegen zu dokumentieren \u2013 in einzelnen F\u00e4llen wie dem Libyen-Krieg oder dem Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan ist dies bereits erfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zentrale Ergebnisse der ExitArms-Datenbank-Recherche im \u00dcberblick:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die zehn Unternehmen, die die meisten Kriegsparteien im Untersuchungszeitraum belieferten, waren (konsolidiert auf Mutterkonzern-Ebene betrachtet): Rostec (21 Kriegsparteien), gefolgt von Raytheon und Airbus (je 14), Leonardo (13), Lockheed Martin (12), BAE Systems sowie Pratt &amp; Whitney und Boeing (je 10), AVIC und Rolls-Royce (je 9).<\/li><li>Aus Deutschland wurden zwischen 2015 und 2020 Waffen an 16 verschiedene Kriegsparteien geliefert, insbesondere an Indonesien, \u00c4gypten, Indien, Irak und VAE. Insgesamt 41 in Deutschland ans\u00e4ssige Firmen (26 Mutterunternehmen und 15 Tochterunternehmen) sind derzeit in der ExitArms-Datenbank erfasst. Dar\u00fcber hinaus dokumentiert die ExitArms-Datenbank, wie deutsche Unternehmen ihre Waffenlieferungen \u00fcber ausl\u00e4ndische T\u00f6chterunternehmen abwickeln. Diejenigen Unternehmen, die die meisten Kriegsparteien im Untersuchungszeitraum belieferten, waren die in Deutschland ans\u00e4ssige Tochter von Airbus Group, Airbus Defence and Space (10 belieferte Kriegsparteien), MTU Friedrichshafen (8), Rheinmetall (7) und ThyssenKrupp (5).<\/li><li>Saudi-Arabien, VAE, \u00c4gypten sowie Indien und Pakistan geh\u00f6rten zwischen 2015 und 2020 zu den am meisten belieferten Kriegsparteien weltweit. So sind entsprechend die drei Kriege, die am h\u00e4ufigsten mit Waffen versorgt wurden, der Krieg in Libyen, im Jemen sowie der Kaschmir-Konflikt.<\/li><li>So erhielt beispielsweise Saudi-Arabien im Untersuchungszeitraum als Kriegspartei im Libyen- und Jemenkrieg insgesamt 141 Lieferungen. Die Top 5 Lieferanten an Saudi-Arabien waren dabei Lockheed Martin Corp. (21 Lieferungen), Raytheon (20), Boeing (15), Airbus Group (13) und BAE Systems (13).<\/li><li>Die T\u00fcrkei erhielt im Untersuchungszeitraum als Kriegspartei im Libyen-Krieg und in Nordsyrien insgesamt 63 Lieferungen. Die Top 5 Lieferanten an die T\u00fcrkei waren dabei Raytheon (13 Lieferungen), Leonardo (10), Thales (8), Almaz-Antey und Boeing (jeweils 7).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Finanzindustrie sollte sich von der R\u00fcstungsindustrie distanzieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Niels Dubrow, R\u00fcstungs-Experte bei urgewald: \u201eDie R\u00fcstungsindustrie h\u00e4lt sich nicht immer an gesetzliche Vorgaben und internationale Abkommen, geschweige denn an grundlegende Standards beziehungsweise Normen f\u00fcr verantwortungsvolles Handeln. Die ExitArms-Datenbank zeigt zwar \u201anur\u2018 die Spitze des Eisbergs, sie belegt aber empirisch, dass die R\u00fcstungsindustrie offensichtlich keine Skrupel kennt und Kriegsparteien systematisch aufr\u00fcstet. Solange dies der Fall ist, sollten Unternehmen, die in der ExitArms-Datenbank zu finden sind, von Finanzinstituten bei Krediten, Versicherungen, Investments und Underwriting-Mandaten ausgeschlossen werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Facing Finance und urgewald kritisieren derzeitige Tendenzen bei einzelnen Finanzinstituten, Selbstverpflichtungen zu Waffenexporten zu lockern oder nicht zu versch\u00e4rfen. Als Gr\u00fcnde werden der Krieg in der Ukraine und die Diskussion um die Soziale Taxonomie der EU genannt, die stark von Lobbyaktivit\u00e4ten der R\u00fcstungsindustrie beeinflusst wird. Nicht selten wirkt es, als stecke dahinter allerdings in Wirklichkeit rein opportunistisches Verhalten und das in der Finanzbranche immer noch vorherrschende \u201eProfit vor Moral-Denken\u201c. Thomas K\u00fcchenmeister: \u201eIn den letzten Jahrzehnten haben Banken, Versicherungen und Pensionsfonds aus gutem Grund begonnen, internationale Standards der UN und der OECD zu \u00fcbernehmen, welche die Achtung der Menschenrechte in den Gesch\u00e4ftspraktiken vorsehen. Die R\u00fcstungsindustrie hat dies noch nicht getan und glaubt offensichtlich, dass diese Standards f\u00fcr sie nicht gelten. Will eine, sich zunehmend als nachhaltig darstellende Finanzindustrie nicht zur reinen \u201aGreenwashing-Maschine\u2018 verkommen und jegliche Glaubw\u00fcrdigkeit verlieren, darf sie die R\u00fcstungsindustrie niemals als nachhaltig oder sozial klassifizieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Politik ebenfalls in der Verantwortung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Facing Finance und urgewald verurteilen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auf das Sch\u00e4rfste. Gleichzeitig fordern sie mit Blick auf die Politik: Der Ukraine-Krieg darf nicht dazu f\u00fchren, dass das legitime Recht auf Selbstverteidigung und die Unterst\u00fctzung der Ukraine daf\u00fcr missbraucht werden, um k\u00fcnftig Waffenlieferungen aller Art und an jeden Empf\u00e4nger zu rechtfertigen. Denn so k\u00f6nnte Raum f\u00fcr eine willk\u00fcrliche Anwendung geschaffen werden. Dann n\u00e4mlich, wenn nicht allen Opfern von v\u00f6lkerrechtswidrigen Kriegshandlungen gleicherma\u00dfen das Recht auf Selbstverteidigung zugestanden wird. Das zeigen Beispiele aus der Vergangenheit wie der v\u00f6lkerrechtswidrige Angriff der T\u00fcrkei auf Kurdengebiete in Nordsyrien. Thomas K\u00fcchenmeister: \u201eHier gilt es, Doppelstandards und Selektivit\u00e4t zu vermeiden, damit keine Interessenpolitik mit humanistischer Tarnung betrieben wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Facing Finance und urgewald setzen sich f\u00fcr strengere R\u00fcstungskontrollgesetze auf nationaler und europ\u00e4ischer Ebene ein. Die angek\u00fcndigten Gesetzesvorhaben (unter anderem im Koalitionsvertrag der Bundesregierung) d\u00fcrfen nicht verschoben und m\u00fcssen ambitioniert umgesetzt werden. Hierbei muss verankert werden, dass Waffengesch\u00e4fte mit kriegf\u00fchrenden Staaten grunds\u00e4tzlich verboten sind. Dies schlie\u00dft auch die Durchsetzung, Einhaltung und Anwendung existierenden Rechts wie des Vertrags \u00fcber den Waffenhandel ein. Allerdings kann es Ausnahmen geben, in denen Waffenlieferungen, wie zum Beispiel derzeit an die Ukraine, kurzfristig ein Mittel sein k\u00f6nnen, um das Recht auf Selbstverteidigung gegen einen v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriffskrieg wahrzunehmen. Daf\u00fcr bedarf es dann aber einer sorgf\u00e4ltigen parlamentarischen Begr\u00fcndungspflicht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/team\/niels-dubrow\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"499\" height=\"333\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2022\/07\/Niels-Dubrow.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-578\" title=\"Foto: urgewald\"><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/team\/niels-dubrow\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Niels Dubrow<\/a> ist R\u00fcstungs-Experte bei <a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">urgewald<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"280\" height=\"144\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2019\/09\/urgewaldLogo.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-198\" title=\"\"><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Facing Finance und urgewald haben mit der &#8222;ExitArms&#8220;-Datenbank die erste \u00f6ffentliche, globale Datenbank zu Unternehmen ver\u00f6ffentlicht, die an R\u00fcstungsexporten an Kriegsparteien beteiligt sind. Die Datenbank belegt, dass sich die R\u00fcstungsindustrie nicht immer an internationale Abkommen wie UN-Waffenembargos oder den Vertrag \u00fcber den Waffenhandel (Arms Trade Treaty) h\u00e4lt: Beispielsweise erfolgten auch nach der Verh\u00e4ngung des UN-Waffenembargos &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/ngos-veroeffentlichen-datenbank-zu-ruestungsexporten-3\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNGOs ver\u00f6ffentlichen Datenbank zu R\u00fcstungsexporten\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":20,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-581","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=581"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/581\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":582,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/581\/revisions\/582"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/frieden\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}