{"id":1211,"date":"2024-03-15T15:23:50","date_gmt":"2024-03-15T14:23:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/?page_id=1211"},"modified":"2024-03-15T15:23:51","modified_gmt":"2024-03-15T14:23:51","slug":"wie-entscheiden-bei-der-bewaeltigung-multipler-krisen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wie-entscheiden-bei-der-bewaeltigung-multipler-krisen\/","title":{"rendered":"Wie entscheiden bei der Bew\u00e4ltigung multipler Krisen?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die Kolumne von Hans-Jochen Luhmann (M\u00e4rz 2024)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die uns gestellten Herausforderungen machen Angst. W\u00fcrden wir sie nicht angstgesteuert sondern tapfer angehen, also mit voll aufblendendem Bewusstsein, so m\u00fcssten wir zun\u00e4chst innehalten und abw\u00e4gen, was wir priorisieren wollen. Denn alle Arten von Herausforderungen full speed verfolgen zu wollen, ist zum Scheitern verurteilt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"413\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2024\/03\/240315-NU-HJL-Kolumne.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1206\" title=\"Foto: Nata Uchava, Freiburg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Trade-off von Krisenherausforderungen \u2013 wir k\u00f6nnen nicht alles, was wir m\u00fcssen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben die Kriege. Und wir haben die Umweltkrise, die Krise im Naturbezug des Menschen, symbolisiert durch die Klimakrise. Das sind wesentliche manifeste Krisen. \u00dcberdies haben wir mehrere latente Krisen. Die werden gelegentlich ebenfalls manifest, sie sind es nur gerade nicht. Dessen ungeachtet muss auch gegen die, die im Potentialis sind, vorgesorgt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kriege auszufechten und all die Krisen zu l\u00f6sen, f\u00fcr das zusammen fehlen uns die Ressourcen, sowohl an \u00f6ffentlicher Aufmerksamkeit und Management-Kapazit\u00e4t der Politik als auch an finanziellen Mitteln. Insbesondere fehlt es uns daf\u00fcr an wissenschaftlich-technischen Ressourcen, denn die zuk\u00fcnftige Welt ist eine wissenschaftlich-technisch gemachte Welt. Daf\u00fcr sind eine globale wissenschaftliche Zusammenarbeit und die Wiederherstellung einer internationalen Vertrauensbasis unerl\u00e4sslich, die wir mit den Kriegen gerade dramatisch abbauen. Wie mit diesem Mangel, dieser Knappheit, umgehen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die uns gestellten Herausforderungen machen Angst. W\u00fcrden wir sie nicht angstgesteuert angehen sondern tapfer, das ist mit voll aufblendendem Bewusstsein, so m\u00fcssten wir zun\u00e4chst innehalten und abw\u00e4gen, was wir priorisieren wollen. Denn es gilt: Beide Arten von Herausforderungen <em>full speed<\/em> verfolgen zu wollen, ist zum Scheitern verurteilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein solches Abw\u00e4gen, rein konzeptionell erst einmal, sehe ich aber nirgends auch nur im Ansatz. Ich nehme vielmehr wahr, dass zu beiden Kompartimenten, zu Kriegen und Klima, jeweils gesondert argumentiert wird, unter Beiziehung von Fachleuten zum jeweiligen Kompartiment. Zu vernehmen sind dann Forderungen gem\u00e4\u00df den \u00fcblichen Formeln: \u201e<em>wir m\u00fcssen \u2026, es kann doch nicht sein, dass \u2026<\/em>\u201c. Die Frage nach der Realisierbarkeit des Geforderten <strong>zusammengenommen<\/strong> wird nicht gestellt. Je individuell, pro Kompartiment, mag das Geforderte auch gerade noch leistbar sein. Zusammen jedoch geht es um Volumina an Kapazit\u00e4ten von Politik und Wissenschaft sowie an Finanzen, die unm\u00f6glich zur Verf\u00fcgung stehen. Das blenden wir aus, durch das Design der Thematisierung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir verweigern die Wahrnehmung des Kerns der Herausforderung, welches f\u00fcr multiple Krisen spezifisch ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Motiv der Abw\u00e4gungs-Verweigerung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Ablehnung der Perspektive des Abw\u00e4gens der Herausforderungen Kriege versus Klima (Pandemien, Finanzcrash etc.) gibt es ein Motiv. Das liegt auf der Hand. Es gilt n\u00e4mlich:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"list-style-type:lower-alpha\">\n<li>Die Kriege zu beenden vielleicht nicht, aber ihr Monstertum weitgehend ausbluten zu lassen, weil wir sie nicht l\u00e4nger mit Ressourcen unterst\u00fctzen, das liegt in unserer Hand.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Klimawandel hingegen ist auf analoger Weise, dass wir unser ressourcenreiches Engagement in der Klimapolitik weitgehend einstellen, nicht zu b\u00e4ndigen. Das f\u00fchrte nur zum Gegenteil, zum F\u00fcttern des Monsters.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit ist klar, wohin die begrenzten Ressourcen priorit\u00e4r zu lenken sind: Wir k\u00f6nnen uns die Kriege, diese archaische Form des Konfliktaustrags, nicht l\u00e4nger leisten. Das bedeutet: Sofern man in eine Abw\u00e4gungs-Perspektive ginge, w\u00e4re das Ergebnis klar. Dazu muss man nicht gro\u00df kalkulieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eben deshalb, weil das so offensichtlich ist, so meine Vermutung, scheut ein jeder, in diese Abw\u00e4gungs-Perspektive zu gehen. Die D\u00e4monisierung des Gegners im Krieg hat eine Funktion. Sie erlaubt uns, sagen zu k\u00f6nnen: \u201eWir sind Opfer, wir k\u00f6nnen nicht anders \u2013 also m\u00fcssen wir unbedingt \u2026.\u201c Wir stilisieren uns als optionslos und damit als machtlos. Wir wollen uns erlauben, unserer Verantwortung nicht gerecht zu werden. Wir fl\u00fcchten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Studien zum Umgang mit multiplen Krisen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt selbstverst\u00e4ndlich Untersuchungen, die den Umgang mit multiplen Krisen zum Thema machen, ihn analysieren. Doch die belegen eher die Diagnose: \u201eWir fl\u00fcchten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein beredtes Beispiel ist <a href=\"https:\/\/www.epc.eu\/en\/Publications\/The-Green-Deal-in-times-of-polycrisis-Aligning-short-term-responses-w~5893c8\" target=\"_blank\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.epc.eu\/en\/Publications\/The-Green-Deal-in-times-of-polycrisis-Aligning-short-term-responses-w~5893c8\" rel=\"noreferrer noopener\">eine Untersuchung des European Policy Centers (EPC) in Br\u00fcssel. Ihr Titel: \u201e<em>The Green Deal in times of polycrisis<\/em>\u201c<\/a>. Entstanden ist sie im Rahmen des Projekts \u201c<em>Managing the crises of today and tomorrow<\/em>\u201d. Das hei\u00dft die Aufgabe des reflektierten Umgangs mit multiplen Krisen ist schon im Bewusstsein der politikvorbereitenden Institutionen in Br\u00fcssel angekommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Konkret handelt es sich um eine vor allem r\u00fcckblickende Untersuchung \u2013 aber Empirie tut immer gut. Sie blickt allerdings lediglich nur darauf, wie andere Krisen auf EU-Ebene mit dem dortigen Ansatz der L\u00f6sung der Klimaherausforderung interferiert haben. Die wird in den Mittelpunkt gestellt. Die Kriege mit ihrer Verfeindung, der Unterbrechung etablierter Kooperationsformen wird ausgeblendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Umgang mit der Klimaherausforderung steht pars pro toto \u201eGreen Deal\u201c, gemeint ist aber dieser Politikzug seit Mitte der 2000er Jahre. Als Krisen in den Blick genommen wurden, in getrennten Fallstudien zun\u00e4chst,<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>ab 2007\/08 die sogenannte \u201cglobale\u201d Finanzkrise mit der anschlie\u00dfenden langanhaltenden Staatsschuldenkrise in Europa.<\/li>\n\n\n\n<li>ab 2019: Die Pandemie COVID-19.<\/li>\n\n\n\n<li>ab 2021\/22: Die europ\u00e4ische Energiekrise.<\/li>\n\n\n\n<li>ab 2022: Die Krise, in Europa und weltweit, in der Versorgung mit Nahrungs- und D\u00fcngemitteln.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ergebnis ist: Es ist m\u00f6glich, diese Nebenkrisen so zu managen, dass sie jeweils einen synergetischen Effekt zur L\u00f6sung der Hauptkrise einzubringen verm\u00f6gen. Randbedingung, unter der dieses empirische Ergebnis abgeleitet wird, ist allerdings, dass mehr an Finanzen verf\u00fcgbar gemacht werden kann \u2013 was paradigmatisch <a href=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/finanzielles-zur-bewaeltigung-multipler\" target=\"_blank\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/finanzielles-zur-bewaeltigung-multipler\" rel=\"noreferrer noopener\">mit der Kreditaufnahme NextGenerationEU<\/a> im COVID-19-Kontext geschehen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit wird auf eine der zentralen \u00fcberw\u00f6lbenden Knappheiten im Kampf gegen multiple Krisen, die Finanzen, immerhin hingewiesen. Es wird aber lediglich unterstellt, dass diese Ressource nicht wirklich knapp ist. Damit wird ausgewichen vor der gegebenen Herausforderung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Abtasten der Gr\u00f6\u00dfenordnung: Kosten bisheriger Krisen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Wirtschaftsforschungsinstitute haben die \u201eKosten\u201c des Ukraine-Krieges, inklusive der Sanktions- und Embargo-Kriegsf\u00fchrung, f\u00fcr die <strong>deutsche Volkswirtschaft<\/strong> abgesch\u00e4tzt. Ob mit dem verwendeten makro\u00f6konomischen Kostenbegriff aber wirklich die Knappheit an Staatsfinanzen, die der Politik zur Verf\u00fcgung steht, getroffen ist, ist bereits fraglich. Marcel Fatzscher (DIW) spricht in der &#8222;Rheinischen Post&#8220; von deutlich mehr als 200 Milliarden Euro in zwei Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<em>Vor allem die hohen Energiekosten haben das Wachstum in Deutschland im Jahr 2022 um 2,5 Prozentpunkte oder 100 Milliarden Euro und im Jahr 2023 bis heute um eine \u00e4hnliche Gr\u00f6\u00dfenordnung nochmals reduziert<\/em>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) geht <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/studien\/michael-groemling-wirtschaftliche-auswirkungen-der-krisen-in-deutschland.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/studien\/michael-groemling-wirtschaftliche-auswirkungen-der-krisen-in-deutschland.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">in einer detaillierteren Untersuchung<\/a> von 240 Milliarden Euro aus. <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/ukraine-krieg--so-berechnen-oekonomen-die-kosten-fuer-deutschland-34487598.html\" target=\"_blank\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/ukraine-krieg--so-berechnen-oekonomen-die-kosten-fuer-deutschland-34487598.html\" rel=\"noreferrer noopener\">IW-Experte Michael Gr\u00f6mling<\/a>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<em>W\u00e4hrend die Ausf\u00e4lle im Jahr 2022 bei rund 100 Milliarden Euro liegen, stiegen sie im Jahr 2023 auf gut 140 Milliarden Euro an<\/em>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das entspricht Einbu\u00dfen beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von knapp 3 Prozent (2022) und gut 4 Prozent (2023). Die direkten Leistungen an die Ukraine und an ukrainische B\u00fcrger in Deutschland scheinen da nicht einmal eingerechnet zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Anstieg sei neben den weiter zur\u00fcckgefahrenen Konsumausgaben vor allem mit den erheblich h\u00f6heren Produktionskosten aufseiten der Unternehmen zu begr\u00fcnden \u2013 und den damit einhergehenden Wettbewerbsverlusten. Allerdings seien in diesen Zahlen auch Sp\u00e4t-Folgen der Coronapandemie in den Jahren 2022 und 2023 enthalten. Im vierten Quartal 2023 sei au\u00dferdem der Gaza-Krieg hinzugekommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber vier Jahre gerechnet, zwischen 2020 und 2023, sei durch die Sequenz von Krisen, Corona und Ukraine-Krieg, in Summe 545 Milliarden Euro entfallen. Zum Vergleich:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Krise nach dem Platzen der Internetblase zu Anfang der 2000er Jahre sorgte innerhalb von vier Jahren f\u00fcr Ausf\u00e4lle in H\u00f6he von 255 Milliarden Euro.<\/li>\n\n\n\n<li>In Folge der globalen Finanzmarktkrise ab dem Jahre 2008 seien ebenfalls \u00fcber einen Zeitraum von vier Jahren 445 Milliarden Euro entgangen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vergleicht man diese vier Ausf\u00e4lle mit der gesamten Wertsch\u00f6pfung, die sich im Laufe der Jahre nat\u00fcrlich erh\u00f6ht hat, steht die aktuelle Krise aufgrund des Krieges in der Ukraine nicht an der Spitze. Sie wird von der Finanzkrise von 2008\/2009 \u00fcbertroffen, in der 4,5 Prozent der Wertsch\u00f6pfung verloren gingen. Bei Corona und Ukraine waren es insgesamt lediglich vier Prozent. Allerdings ist ein Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine noch nicht erreicht, ein Gutteil der Rechnung steht noch aus, ist auch erst zu erwarten aufgrund der Wirren nach Beendigung der Kampfhandlungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kriegssch\u00e4den f\u00fcr die Ukraine wurden von der Weltbank zuletzt auf rund 500 Milliarden Euro gesch\u00e4tzt. Darin enthalten sind direkte Kriegszerst\u00f6rungen in H\u00f6he von etwa 150 Milliarden Euro sowie Verluste aufgrund der verringerten Wachstumsperspektiven der Wirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/wupperinst.org\/c\/wi\/c\/s\/cd\/70\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"853\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2020\/10\/Luhmann_Jochen_FG1_farb-1024x853.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-827\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. Hans-Jochen Luhmann ist Senior Expert am <a href=\"http:\/\/wupperinst.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wuppertal Institut f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie GmbH<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die uns gestellten Herausforderungen machen Angst. 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