{"id":230,"date":"2018-06-21T17:40:07","date_gmt":"2018-06-21T15:40:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/?page_id=230"},"modified":"2020-09-12T16:38:35","modified_gmt":"2020-09-12T14:38:35","slug":"kann-das-zwei-grad-ziel-bei-der-erderwaermung-noch-eingehalten-werden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/kann-das-zwei-grad-ziel-bei-der-erderwaermung-noch-eingehalten-werden\/","title":{"rendered":"Kann das Zwei-Grad-Ziel bei der Erderw\u00e4rmung noch eingehalten werden?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zur Klimakonferenz von Paris im Dezember 2015<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Kolumne von Hans-Jochen Luhmann<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr Dezember 2015 ist in Paris eine \u201egro\u00dfe\u201c Konferenz der multilateralen Klimapolitik angesagt: \u201eCoP 21\u201c unter der Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change \u2011 UNFCCC). Die CoP-Konferenzen (Conference of the Parties) erfolgen im Jahresturnus, CoP 1 fand im Jahre 1995 in Berlin statt. Damals war ich gerade zum Wuppertal Institut f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie gewechselt \u2013 CoP 1 unter dem Vorsitz der damaligen Umweltministerin des Gastlandes, Angela Merkel, war ein geeigneter Anlass f\u00fcr mich zur Einarbeitung in dieses Thema, auf dieser Ebene. Das ist nun gut 20 Jahre her.<\/p>\n<p>Angela Merkel ist als Bundeskanzlerin mittlerweile eine sehr erfahrene Top-Politikerin. In multilateraler Klimapolitik gilt sie als so versiert, dass man sie bei diesem Thema, um eine Beamten-Einsch\u00e4tzung zu benutzen, sogar alleine in Verhandlungen schicken kann. Und sie nimmt heute eine klimapolitische Schl\u00fcsselrolle ein. Diese Frau, die im Juni 2015 Gastgeberin beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau sein wird, hat in ihrer <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/Rede\/2015\/05\/2015-05-19-merkel-klimadialog.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rede am 19. Mai beim diesj\u00e4hrigen Petersberger Klima-Dialog<\/a> eine, aber auch nur eine, \u00e4u\u00dferst bemerkenswerte Aussage gemacht:<\/p>\n<p><em>\u201eWir sprechen uns mit Blick auf die Konferenz in Paris f\u00fcr mindestens 60 Prozent Reduktion [der Treibhausgasemissionen] gegen\u00fcber 2010 als globales Langfristziel aus. Das w\u00fcrde einer globalen Minderung um mindestens 50 Prozent gegen\u00fcber 1990 entsprechen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>\u201eG<em>lobales Langfristziel<\/em>\u201c steht f\u00fcr \u201e<em>Ziel bis 2050<\/em>\u201c. <a href=\"http:\/\/www.klimaretter.info\/politik\/hintergrund\/18813-ein-neues-klimaziel-fuer-2050\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Im Original n\u00e4mlich hatte sie noch gesagt: \u201eWir k\u00f6nnten uns vorstellen, bis 2050 eine weltweite Reduktion von 60 Prozent gegen\u00fcber 2010 einzugehen.&#8220;<\/a> Man hat davon auszugehen, dass dies das Ergebnis des G7-Gipfels in Elmau und vermutlich im besten Fall auch des Gipfels in Paris zu Ende des Jahres sein wird. \u201e<em>Mindestens 50 Prozent bis 2050 gegen\u00fcber 1990<\/em>\u201c f\u00fcr die Reduktion der Treibhausgasemissionen ist also das H\u00f6chste, was f\u00fcr Paris als Ergebnis erwartet werden kann.<\/p>\n<p><strong>Das maximal-Zwei-Grad-Ziel: bereits abgemeiert?<\/strong><\/p>\n<p>Ein solches Ziel kann nicht willk\u00fcrlich gesetzt werden. Es ist vielmehr abzuleiten aus einerseits dem Umweltqualit\u00e4tsziel, welches mit Artikel 2 UNFCCC gesetzt und mit dem Beschluss von Cancun (CoP 16) im Jahr 2010 auf eine weltweite globale Erw\u00e4rmung von \u201emaximal plus 2 Grad Celsius\u201c konkretisiert festgelegt worden ist. Dieses Umweltqualit\u00e4tsziel entspricht einem verbleibenden Budget an Kohlenstoff, welches noch entweder verfeuert oder durch Freisetzung aus Biomasse in die Atmosph\u00e4re entlassen werden darf. Das entsprechende Restbudget bis 2050 allein f\u00fcr CO<sub>2<\/sub> (unter der Annahme f\u00fcr andere Treibhausgase, dass diese unter einer definierten Schranke bleiben) hat der Weltklimarat (IPCC) in seinem j\u00fcngten Bericht auf 1.000 Gigatonnen CO<sub>2<\/sub> bestimmt. <a href=\"http:\/\/infographics.pbl.nl\/website\/globalco2-2014\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die diesbez\u00fcglichen Emissionen lagen 2010 bei etwa 37 Gigatonnen pro Jahr, Tendenz seitdem steigend (+ 2,3 Gigatonnen pro Jahr bis 2013 gegen\u00fcber 2010)<\/a>.<\/p>\n<p>Das bedeutet: Die Merkelsche Zielangabe geht nicht auf. Das finale Klima-Ziel, welches die Politk im vollen Konsens noch beziehungsweise endlich im Jahre 2010 bestimmt hat, ist nur zu erreichen, wenn es nicht irgendwann linear abw\u00e4rts geht mit den Treibhausgasemissionen \u2013 es muss vielmehr eine Kraft hinzutreten, die f\u00fcr eine positive R\u00fcckkopplung im Abw\u00e4rtsmarsch der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen sorgt.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"http:\/\/wupperinst.org\/home\/\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\" \" class=\"aligncenter wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2018\/05\/Luhmann-g11-270x300.jpg\" alt=\"\" width=\"180\"><\/a><\/td>\n<td width=\"75%\">Dr. Hans-Jochen Luhmann ist Senior Expert am <a href=\"http:\/\/wupperinst.org\/home\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wuppertal Institut f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie GmbH<\/a>.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p><strong>Worauf ist dann noch ernstlich Hoffnung zu setzen?<\/strong><\/p>\n<p>In der Klima-Community wird h\u00e4nderingend nach solchen Perspektiven Ausschau gehalten. Mir ist k\u00fcrzlich eine untergekommen, die mir einleuchtet. Vermittelt hat sie mir der britische Geowissenschaftler Jeremy Leggett in seinem neuesten Buch, einer Art Tagebuch, von 2013 bis M\u00e4rz 2015 en bloc online publiziert \u2013 der Rest, bis Dezember 2015, bis \u201eParis\u201c also, soll in Fortsetzungen erscheinen, jeweils am Ersten eines Monats.<\/p>\n<p>Leggetts Kernerwartung richtet sich auf Entwicklungen in drei Feldern, zu denen er direkten Zugang hat. Die verm\u00f6gen den Umschwung zu bringen. Zu ihnen z\u00e4hlt nicht die Politik, insbesondere nicht die multilaterale Klimapolitik \u2013 die spielt nur am Rande eine Rolle. Ausgangspunkt ist eine schlichte Einsicht. Es steht eine Scherenbewegung bevor:<\/p>\n<p>(Feld 1) Fossile Brennstoffe zu f\u00f6rdern, wird notwendigerweise immer aufw\u00e4ndiger und teurer, da von den g\u00fcnstigen zu den schwieriger zu erschlie\u00dfenden Vorkommen fortgeschritten werden muss.<\/p>\n<p>(Feld 2) Energie aus Wind und insbesondere aus Sonne (Photovoltaik) zu gewinnen, erg\u00e4nzt um dezentrale Speicher oder andere Ausgleichsformen, wird hingegen mit zunehmender Menge immer g\u00fcnstiger, da der technische Fortschritt hier noch ein erhebliches unausgenutztes Potential aufweist.<\/p>\n<p>Die Kosten-Kurven beider \u201eKlingen\u201c der Schere werden sich eines Tages schneiden. Ab diesem Tag wird die Kostenrelation umschlagen: Von diesem Tag an werden die fossilen Energietr\u00e4ger ausgedient haben. Der noch ungenutzte Rest wird unter der Erde verbleiben, er wird dann kein \u201eBoden<em>schatz<\/em>\u201c mehr sein. Das ist, so abstrakt formuliert, kaum strittig.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf das menschengemachte Klimaproblem ist der entscheidende Punkt, wo dieser Schnittpunkt auf der Zeitachse zu liegen kommen wird. Konkret: Wird dieser Tag des Umschlags so rechtzeitig eintreten, dass das Zwei-Grad-Ziel bei der Erderw\u00e4rmung noch eingehalten werden kann? Oder wird er, wenn alles im Selbstlauf geschieht, daf\u00fcr zu sp\u00e4t eintreten? Um diese existentielle Frage zu beantworten, muss man Zweierlei kl\u00e4ren:<\/p>\n<p>(i) Wie wird dieser \u201eTag\u201c bestimmt? Ergibt er sich von alleine, aus dem Konflikt der technischen Optionen, oder ist er auch menschenbeeinflusst? Und:<\/p>\n<p>(ii) Wo liegt er eigentlich wirklich \u2013 fern oder nah?<\/p>\n<p>Ad (i): Es handelt sich auf beiden Seiten der Scherenbewegung um Energieformen, die nicht einfach anfallen, sondern vielmehr produziert werden. Ihre Verf\u00fcgbarkeit wird gem\u00e4\u00df langfristigen Kalk\u00fclen geplant, denn sie erfordern erhebliche und langfristige Investitionen, um geerntet werden zu k\u00f6nnen. In diese Kalk\u00fcle gehen Erwartungen \u00fcber die Zukunft w\u00e4hrend der Errichtungs- und Nutzungszeit einer Kohlemine, einer \u00d6l-F\u00f6rdereinrichtung in der Arktis oder eines Solarparks ein. Zudem bedarf das alles komplement\u00e4r passender Infrastrukturen, f\u00fcr die Nutzungszeiten von 50 Jahren und mehr in Anschlag gebracht werden. Das hei\u00dft f\u00fcr all diese Investitionen ist nicht so sehr das Kalk\u00fcl des je einzelnen Investors entscheidend. Die Einzelinvestitionen sind vielmehr alle eingebettet in eine kollektive Planung, teilweise auf Staatenebene, meist aber global, weil vieles doch durch die global einm\u00fctigen Vorstellungen der international t\u00e4tigen (Entwicklungs-)Banken gepr\u00e4gt wird.<\/p>\n<p>Ad (ii): Die Vorstellung, dass \u201eeines <em>fernen<\/em> <em>Tages<\/em>\u201c ein Umschlag in der relativen Wirtschaftlichkeit eintreten werde, ist angesichts dessen praktisch irref\u00fchrend. Im Kalk\u00fcl der Anleger von Kapital, in ihrem so beschriebenen \u201eVerhalten\u201c, liegt n\u00e4mlich etwas Zeit\u00fcberbr\u00fcckendes in Richtung Gegenwart vor. Das bietet einen Ansatzpunkt, das f\u00fcr die Zukunft von interessierten Kreisen zu erwarten Gegebene zum Gegenstand eines Konflikts in der Gegenwart zu machen.<\/p>\n<p>Das ist das Feld 3. Der \u201eTag\u201c des Umschlags ist potentiell heute, denn \u00fcber den Konflikt entschieden wird \u201eheute\u201c \u2013 von Menschen, von einer \u00e4u\u00dferst kleinen Gruppe von Menschen sogar. Es handelt sich um die sogenannten \u201eInvestoren\u201c \u2013 beziehungsweise ihre Treuh\u00e4nder. Deren Bewusstsein anzusprechen, ist nicht eine solch zeitfressende Mammutaufgabe wie das \u00dcberzeugen ganzer Bev\u00f6lkerungen in Demokratien.<\/p>\n<p><strong>Carbon Tracker<\/strong><\/p>\n<p>Diese Investoren bed\u00fcrfen der Beratung. Das ist das Gesch\u00e4ftsmodell von Analysten-Firmen, die h\u00e4ufig Teil von Investment-Banken sind. Sie stehen also auf der Seite der Anleger, kritisch gegen\u00fcber den Kapital-suchenden Unternehmen. Die oben eingef\u00fchrte Scherenbewegung sowie die Festlegung der Staatengemeinschaft auf das Zwei-Grad-Ziel stellen, in die Sprache der Finanzwelt \u00fcbersetzt, das Aufkommen von Risiken f\u00fcr solche Finanzanlagen dar, die auf den Wert von Engagements in fossile Energietr\u00e4ger setzen. Das ist ebenfalls eine allseits akzeptierte Feststellung.<\/p>\n<p>Die Frage ist nur, welche der get\u00e4tigten oder noch zu t\u00e4tigen Investments es treffen wird \u2013 welche zu den 80 Prozent geh\u00f6ren werden, die nicht mehr verbrannt werden k\u00f6nnen, und welche zu den gl\u00fccklichen 20 Prozent, die noch verwertet werden k\u00f6nnen. Jedes in fossile Energietr\u00e4ger investiert Unternehmen behauptet von sich, dass seine Investments so g\u00fcnstig seien, dass sie noch in die Verwertung gelangen werden. Je einzeln mag das \u00fcberzeugend sein \u2013 in Summe aber kann es nicht wahr sein.<\/p>\n<p>Also besteht eine klassische Aufgabe f\u00fcr Analysten. Ausgangspunkt ist: Das Risiko ist kollektiv unbestritten existent. Die offene Frage lautet: Wen trifft es? Das ist zu kl\u00e4ren. In Frage kommen daf\u00fcr zwei Typen von Analysen:<\/p>\n<p>(a) energietr\u00e4gerspezifische, also f\u00fcr Branchen, f\u00fcr Kohle, \u00d6l und Gas; und<\/p>\n<p>(b) darin jeweils unternehmensspezifische.<\/p>\n<p>Dieser Aufgabe hat sich erstmals Carbon Tracker mit Sitz in London gewidmet \u2013 gegr\u00fcndet auf Initiative von Stiftungen in den USA, rund um die Rockefeller-Familie, nach dem Desaster 2009 in Kopenhagen bei CoP 15. Das Personal rekrutierte sich damals an diesem Dienstort leicht aus erfahrenen Personen von Gro\u00dfbanken mit illustren Namen \u2013 die Weltfinanzkrise erwies sich in ihren Auswirkungen auf die Bankenlandschaft als \u00e4u\u00dferst hilfreich. Au\u00dferdem hatten etliche versierte Personen die Lektion der \u201ebubbles\u201c gelernt \u2013 also waren sie sensibilisiert, den n\u00e4chsten <em>bubble<\/em>, nun den <em>carbon bubble<\/em>, nicht wieder zu \u00fcbersehen.<\/p>\n<p>Carbon Tracker, 2010 vom Stapel gelassen, war erfolgreich \u2013 Leggett beschreibt das in etlichen Eintr\u00e4gen seines Tagebuch-Buches. Der weitest gehende Erfolg ist sicherlich, dass es gelang, die Problematik in Form eines Verdachts auf einen erneut sich aufbauenden <em>bubble<\/em> als Aufgabe zur \u00dcberpr\u00fcfung an Institutionen zu \u00fcbertragen, die nach der Finanzsystemkrise, also j\u00fcngst erst, gegr\u00fcndet und mit der Verantwortung f\u00fcr die Stabilit\u00e4t des Finanzsystems betraut worden sind.<\/p>\n<p>Leggett schildert,<a href=\"http:\/\/www.parliament.uk\/documents\/commons-committees\/environmental-audit\/Letter-from-Mark-Carney-on-Stranded-Assets.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> wie das (erfolgreich) mit der Bank of England bereits gelaufen ist<\/a> \u2013 noch nicht Thema ist bei ihm, dass <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2015\/letter-to-ecb-president-draghi-on-carbon-bubble\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">die EZB von Mitgliedern des Europaparlaments gedr\u00e4ngt<\/a> wird, dieses Risiko zu untersuchen, sowie dass, <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/finance\/economics\/11563768\/G20-to-probe-carbon-bubble-risk-to-global-financial-system.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Medienberichten zufolge, die G20 das Financial Stability Board der BIZ in Basel um eine Pr\u00fcfung gebeten<\/a> habe.<\/p>\n<p>Mir scheint, so k\u00f6nnte es gehen \u2013 das k\u00f6nnte die gesuchte und entscheidende zus\u00e4tzliche Kraftquelle von au\u00dfen sein. Sie k\u00f6nnte ausl\u00f6sen, dass der Umschlageffekt aus der Scherenbewegung, der nach Eintritt in sich selbstverst\u00e4rkend ist, alsbald eintritt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Klimakonferenz von Paris im Dezember 2015 Die Kolumne von Hans-Jochen Luhmann F\u00fcr Dezember 2015 ist in Paris eine \u201egro\u00dfe\u201c Konferenz der multilateralen Klimapolitik angesagt: \u201eCoP 21\u201c unter der Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change \u2011 UNFCCC). 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