{"id":239,"date":"2018-06-21T18:12:09","date_gmt":"2018-06-21T16:12:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/?page_id=239"},"modified":"2020-09-12T16:39:52","modified_gmt":"2020-09-12T14:39:52","slug":"die-kommende-fracking-regulierung-in-deutschland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/die-kommende-fracking-regulierung-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Die kommende Fracking-Regulierung in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><em>Die Kolumne von Hans-Jochen Luhmann<\/em><\/p>\n<p>Beim Fracking wird Fl\u00fcssigkeit, meist durch unterschiedliche Chemikalien vergeltes Wasser, durch eine Bohrung in mehrere hundert bis zu mehrere tausend Meter tiefe Bohrungen gepresst, um dort Gestein aufzubrechen und so an Gas und \u00d6l in sogenannten \u201eunkonventionellen\u201c Lagerst\u00e4tten zu gelangen. \u00dcberraschend wurde k\u00fcrzlich bekannt, dass in Deutschland bislang bereits um die 300 solcher \u201eFracs\u201c durchgef\u00fchrt worden sind \u2013 allerdings im Zusammenhang mit konventionellen Lagerst\u00e4tten. Seit wenigen Jahren wird auch in Deutschland eine kontroverse Debatte \u00fcber die Umweltbelastungen, insbesondere die Trinkwassergef\u00e4hrdung, durch diese Technologie gef\u00fchrt. Das ist insbesondere in solchen Gegenden der Fall, in denen die Berechtigung f\u00fcr die Exploration unkonventioneller \u00d6l- und Gasvorkommen bereits vergeben ist. Diese akut \u201ebetroffenen\u201c Regionen machen etwa ein Achtel des Bundesgebiets aus.<\/p>\n<p>Die Regulierung des Fracking steht im Jahre 2015 in Deutschland auf der Tagesordnung der Politik. So ist es <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/_Anlagen\/2013\/2013-12-17-koalitionsvertrag.pdf?__blob=publicationFile\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">im schwarz-roten Koalitionsvertrag vom 27. November 2013<\/a> vereinbart. Dort steht als Diagnose<\/p>\n<p><em>\u201e[&#8230;] der Einsatz der Fracking-Technologie bei der unkonventionellen Erdgasgewinnung \u2013 insbesondere bei der Schiefergasf\u00f6rderung \u2013 [ist] eine <strong>Technologie mit erheblichem Risikopotential<\/strong>. Die <strong>Auswirkungen<\/strong> auf Mensch, Natur und Umwelt sind wissenschaftlich noch <strong>nicht<\/strong> hinreichend <strong>gekl\u00e4rt. Trinkwasser und Gesundheit<\/strong> haben f\u00fcr uns absoluten <strong>Vorrang<\/strong>.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Als Therapie wird angek\u00fcndigt:<\/p>\n<p>\u201e<em>Die Koalition wird kurzfristig \u00c4nderungen f\u00fcr einen besseren Schutz des Trinkwassers im Wasserhaushaltsgesetz sowie eine Verordnung \u00fcber die Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfung (UVP) bergbaulicher Vorhaben vorlegen, die <strong>vor<\/strong> Zulassung von Ma\u00dfnahmen zur Aufsuchung und <strong>Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerst\u00e4tten mittels Fracking<\/strong> eine obligatorische UVP und \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung vorsieht.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Da hat man die Politik zu loben: Sie ist \u00e4u\u00dferst transparent und pr\u00e4zise \u2013 es darf sich niemand beschweren, er werde get\u00e4uscht. Die Diagnose sagt, die Auswirkungen eines allf\u00e4lligen Einsatzes der Fracking-Technologie auf<em> \u201eMensch, Natur und Umwelt\u201c <\/em>seien<em> \u201ewissenschaftlich noch nicht hinreichend gekl\u00e4rt<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>Pragmatisch angenehm hat der Koalitionsvertrag entschieden, auf Effekte hinsichtlich \u201e<em>Trinkwasser und Gesundheit\u201c <\/em>abzustellen bei der Regulierung in der jetzigen 18. Legislaturperiode; und dass dazu, zu diesem Teilaspekt,<em> \u201ekurzfristig \u00c4nderungen f\u00fcr einen besseren Schutz\u201c <\/em>verabredet seien. So ist es inzwischen <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Themen\/Industrie\/Rohstoffe-und-Ressourcen\/fracking.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">in Form eines Referentenentwurfs (vom November 2014)<\/a> vorbereitet. So wird es nun kommen.<\/p>\n<p><strong>Der Vexierbildcharakter von Politik<\/strong><\/p>\n<p>An dieser Stelle wird der Vexierbild-Charakter von Politik deutlich. Politik, hier die herrschende Koalition, verk\u00fcndet:<\/p>\n<p>(a) welches Thema sie sich vorgenommen hat, und<br \/>\n(b) was sie dazu entschieden <em>hat<\/em>.<\/p>\n<p>Zum Anblick, und so entsteht das Vexierbild, bietet Politik allerdings stets mit, was<\/p>\n<p>(a) sie sich <em>nicht<\/em> vorgenommen hat, was also ungeregelt bleiben soll, und was sie<br \/>\n(b) offen l\u00e4sst, das geregelt werden muss aber nicht vorgeben will.<\/p>\n<p>Diesen Mit-Anblick bietet Politik nur unbetont. Schauen wir einmal beim Thema Fracking auf dieses Komplement, auf das also, was <em>nicht<\/em> zur Regulierung im Programm steht. Auf das Ausgeblendete und Unentschiedene.<\/p>\n<p><strong>Alles in Ordnung?<\/strong><\/p>\n<p>Verabredet ist, aus Wasserschutz-Motiven, dass man eine \u201e<em>Verordnung \u00fcber die <strong>Umwelt<\/strong>vertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfung (UVP) bergbaulicher Vorhaben vorlegen\u201c<\/em> will. Das klingt so, als ob man hier rechtlich jungfr\u00e4ulichen Boden beackern k\u00f6nnte. Das stimmt aber nicht. Es existiert bereits eine UVP-Bergbau aus dem Jahre 1990. Nur um deren \u00c4nderung geht es. Die m\u00fcsste, so k\u00f6nnte man verlangen, ihrem Titel schon gerecht werden.<\/p>\n<p>Es ist klar, dass die Fassung von 1990 Klimaeffekte nur schwammig vorsah und nicht wirklich statuierte, dass erwartbare Volumina an Treibhausgasemissionen anzugeben sind. Nun wurde entschieden, den Klimaeffekt von Fracking auch in der bergrechtlichen Novellierung im Jahre 2015 au\u00dfen vor zu lassen. Das geht nur, wenn die Effekte auf die \u201eUmwelt\u201c so eingeschr\u00e4nkt definiert bleiben, dass Effekte auf die Treibhausgasb\u00edlanz nicht auszuweisen sind.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"http:\/\/wupperinst.org\/home\/\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\" \" class=\"aligncenter wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2018\/05\/Luhmann-g11-270x300.jpg\" alt=\"\" width=\"180\"><\/a><\/td>\n<td width=\"75%\">Dr. Hans-Jochen Luhmann ist Senior Expert am <a href=\"http:\/\/wupperinst.org\/home\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wuppertal Institut f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie GmbH<\/a>.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>So kommt es nun zu einer novellierten UVP-V Bergbau, die bei \u201eunkonventionellem Fracking\u201c eine obligatorische Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfung (UVP) vorsehen wird, bei der aber das Klima nicht Teil der \u201eUmwelt\u201c ist. So ist die Novelle angelegt: Die \u00c4nderungen (in den zu ber\u00fccksichtigenden Effekten) beziehen sich allein auf den Wasserk\u00f6rper. Das Erdbebenrisiko, dessen Existenz gerade bei den Nachbarn, \u00fcber dem Groningen-Feld, endlich an die gro\u00dfe Glocke geh\u00e4ngt wird, war bislang nicht auf dem Schirm in Berlin.<\/p>\n<p><strong>Bedeutung<\/strong><\/p>\n<p>Fracking als Technologie wurde bereits in den 1940er Jahren entwickelt und anschlie\u00dfend zunehmend eingesetzt, in Deutschland zur Erdgasgewinnung in den etablierten Gasf\u00f6rdergebieten in Niedersachsen seit den 1960er Jahren. Eine Regulierung von <strong>Fracking als<\/strong> <strong>Technologie<\/strong> in diesem Sinne existierte bislang implizit, als Teil der bergrechtlichen Verfahren. Eine explizite Regulierung hingegen gab es nicht.<\/p>\n<p>Es war jenseits von engsten Fachkreisen nicht einmal bekannt, dass diese Technologie, j\u00fcngst aufgrund von desastr\u00f6sen Erfahrungen in den USA \u00fcbelst beleumundet, in Deutschland bereits seit Jahrzehnten Anwendung fand. Bei der nun vorbereiteten Regulierung handelt es sich in dieser Hinsicht um eine vorsichtige \u201enachholende\u201c Regulierung. Ihr Ziel ist, dazu alles beim Alten zu belassen.<\/p>\n<p>Die bisherige Anwendung von Fracking soll vom \u00fcblen Leumund neuerer Technologien verschont bleiben, und es soll weiterhin erlaubt sein, Erdgas mit den \u00fcberkommenen Methoden in den F\u00f6rdergebieten in Niedersachsen zu gewinnen \u2013 ist ja bisher alles gut gegangen. Bei diesem Verfahren geht es um das Aufsprengen von Randbereichen traditioneller Gas- und Erd\u00f6lvorkommen \u2013 man stelle sich einen Hohlraum vor, in dessen Randbereichen noch etwas zu holen ist. W\u00fcrde der Einsatz der etablierten Fracking-Technologie dort mittels umweltrechtlich motivierter Beschr\u00e4nkungen unm\u00f6glich gemacht, dann ginge das F\u00f6rderniveau alsbald auf Null zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das ist nicht das Ziel, das verfolgt wird, im Gegenteil. Deswegen hei\u00dft es so pr\u00e4zise, dass \u201e<em>eine obligatorische UVP und \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung\u201c <\/em>lediglich<em> \u201e<strong>vor<\/strong> Zulassung von Ma\u00dfnahmen zur Aufsuchung und <strong>Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerst\u00e4tten mittels Fracking\u201c<\/strong> <\/em>vorgesehen sei, nicht also bei Fracking zur Gewinnung von Erdgas aus lediglich konventionellen Lagerst\u00e4tten. Fokus der Regulierung laut Ank\u00fcndigung im Koalitionsvertrag hat nicht Fracking generell zu sein, sondern <em>Fracking in einem neuartigen Einsatzfeld,<\/em> \u201e<em>insbesondere bei der Schiefergasf\u00f6rderung<\/em>\u201c, der Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerst\u00e4tten.<\/p>\n<p>Bei Schiefergas handelt es sich nicht wie bei gew\u00f6hnlichem Erdgas um in erdgeschichtlichen Zeiten gesammeltes, in unterirdischen Hohlr\u00e4umen verbliebenes Methan. Schiefergas ist vielmehr in feste, tief liegende Gesteinsschichten eingebunden. Es hat keinem erdgeschichtlichen Konzentrationsprozess unterlegen \u2013 gleichsam \u201enoch nicht\u201c. Hier nun will der Mensch selbst Erdgeschichte im Schnelldurchlauf simulieren und das dispers vorhandene Gas einsammeln.<\/p>\n<p>Dazu werden die festen Gesteinsschichten fl\u00e4chig unterirdisch mit minimalen Rissen versehen. Diese Haarrisse werden durch eingesp\u00fclten Sand, zum Beispiel Quarzsand, offengehalten. Das eingeschlossene Gas kann entweichen, migrieren \u2013 prinzipiell mit unbekanntem Ziel. Durch Anlegung von Druck ist das allerdings teilweise und in der aktiven Produktionszeit steuerbar. Das so jeweils durch einen \u201eFrac\u201c <strong>migrierf\u00e4hig gemachte Gas<\/strong> ist in seiner Menge begrenzt, dann kann gegebenenfalls nachgefrackt werden.<\/p>\n<p>Unterschiede bei dieser Schiefergasf\u00f6rderung zur bisher verwendeten modifiziert \u201ekonventionellen\u201c F\u00f6rderung in Niedersachsen liegen weniger in der verwendeten Fracking-<em>Technologie<\/em>, sie liegen vielmehr in den Reservoirs, auf die nun zugegriffen werden soll. Der Unterschied liegt in der Art des Speichergesteins (besonders geringe Permeabilit\u00e4t, schnell abfallender Porendruck bei der F\u00f6rderung), in dem eine weiterentwickelte Fracking-Methode zur Anwendung gebracht wird: Innerhalb der gasf\u00fchrenden Schicht werden nun Horizontalbohrungen durchgef\u00fchrt, die bis zu zwei Kilometer lang sein k\u00f6nnen. Wenn man statt auf das Anwendungsgebiet auf die Technologie fokussiert, dann k\u00f6nnte man hier durchaus von einem Verfahren sprechen, das wegen m\u00f6glicher noch nicht bekannter Folgen neu zuzulassen w\u00e4re. Dieser Sprechweise aber wird zumindest von den gesetzgebenden K\u00f6rperschaften nicht gefolgt.<\/p>\n<p>Fokussiert man auf das Zusammenspiel von neuem Anwendungsgebiet und neuer Technologie, dann wird man erwarten m\u00fcssen: Damit wird erheblichen Methan-Mengen, welche dispers vorkommen und nicht wie im konventionellen Fall als konzentrierte (Rest-)Blase, erm\u00f6glicht zu \u201emigirieren\u201c, der Weg nach oben, ins Freie bereitet. Wohin dort genau, ist offen. Intendiert ist: zum Eingangsbereich der niedergebrachten Bohrung, um von dort gesammelt und \u201ekontrolliert\u201c gef\u00f6rdert und abgeleitet zu werden, um anschlie\u00dfend verkauft und qua Verbrennung genutzt zu werden.<\/p>\n<p>Realistischerweise ist nach den Gesetzen der Physik davon auszugehen, dass dies nicht der einzige Pfad ist, welchen das qua Fracking migrierf\u00e4hig gemachte Rohgas in der Erdkruste w\u00e4hlen wird. Es ist vielmehr zu erwarten, dass ein gewichtiger Teil des bislang eingesperrten Gases die neugeschaffenen Wegsamkeiten nutzen wird, um gleichsam selbst\u00e4ndig, unkontrolliert jedenfalls, irgendwo an die Erdoberfl\u00e4che zu migrieren und von dort in die Erdatmosph\u00e4re \u00fcberzutreten \u2013 ganz analog dazu, wie die Geschwister-Gasanteile von jenem Erdgas, welches heute in Blasen versammelt ist, um sich daraus \u201ekonventionell\u201c f\u00f6rdern zu lassen, es in erdgeschichtlichen Zeitr\u00e4umen zuvor auch getan haben.<\/p>\n<p>Das werden die Gase insbesondere nach Einstellung der F\u00f6rderung tun \u2013 der Fachausdruck f\u00fcr ihr Entweichen ist <em>post production emission<\/em>. Mit Zulassen der \u201e<strong><em>Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerst\u00e4tten mittels Fracking\u201c<\/em><\/strong> wird somit eine \u201eKlima-Altlast\u201c, eine (weitere) \u201eEwigkeitslast\u201c, geschaffen, von denen wir in Bergbaugebieten eh schon zuviele haben. Das kann man heute wissen.<\/p>\n<p><strong>Bewusste Fokussierung auf den blinden Fleck<\/strong><\/p>\n<p>Dieser erwartbare \u00dcbertritt von Methan in die Erdatmosph\u00e4re auf breiter Fl\u00e4che ist klimarechtlich eine \u201eEmission\u201c. Sie ist zweifelsfrei anthropogen. Folglich ist Deutschland verpflichtet, die dispers von seinem Territorium aus entweichenden \u201efl\u00fcchtigen\u201c Gas-Mengen zu bestimmen. Sie m\u00fcssen in das j\u00e4hrliche Emissions-Inventar eingestellt werden. Dazu muss sich Deutschland bef\u00e4higen.<\/p>\n<p>Der \u201eblinde Klima-Fleck\u201c in der aktuell vorbereiteten Fracking-Regulierung in Deutschland, von dem hier die Rede ist, liegt an dieser Stelle: Daf\u00fcr, f\u00fcr die Erledigung dieser h\u00f6chst anpruchsvollen Aufgabe, die sp\u00e4ter unvermeidlich entweichenden Mengen sachgerecht feststellen zu k\u00f6nnen, f\u00fcr das Monitoring und Reporting, wird keine Kapazit\u00e4t aufgebaut. Dann aber kann sp\u00e4ter auch das Ausma\u00df an Emissionen, das nun einmal realistischerweise zu erwarten ist, nicht wahrgenommen werden. Es geht um diffuse Spurengasemissionen \u00fcber eine gro\u00dfe Fl\u00e4che, \u00fcber eine lange Zeit \u2013 nicht um Punktquellen von aktiven Produktionsvorg\u00e4ngen, worauf das bestehende Monitoringsystem konzeptionell angelegt ist.<\/p>\n<p>Ohne konzeptionelle Vorbereitung auf die Detektierbarkeit dieses neuen Typs von Begleit- und vor allem Folge-Emissionen wird man sp\u00e4ter achselzuckend sagen \u201eWir k\u00f6nnen nichts feststellen\u201c \u2013 was dann korrekt ist. Im Volksmund tr\u00e4gt dieses Verhalten den Namen \u201esich blind stellen\u201c. Und es hat in Deutschland, gerade dort, eine unselige Vergangenheit. Dass wir uns mal wieder blind stellen, das allerdings k\u00f6nnen wir sehen. Wenigstens das.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kolumne von Hans-Jochen Luhmann Beim Fracking wird Fl\u00fcssigkeit, meist durch unterschiedliche Chemikalien vergeltes Wasser, durch eine Bohrung in mehrere hundert bis zu mehrere tausend Meter tiefe Bohrungen gepresst, um dort Gestein aufzubrechen und so an Gas und \u00d6l in sogenannten \u201eunkonventionellen\u201c Lagerst\u00e4tten zu gelangen. \u00dcberraschend wurde k\u00fcrzlich bekannt, dass in Deutschland bislang bereits um &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/die-kommende-fracking-regulierung-in-deutschland\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie kommende Fracking-Regulierung in Deutschland\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":130,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-239","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/239","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=239"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/239\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":807,"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/239\/revisions\/807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/hans-jochen-luhmann\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=239"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}