{"id":259,"date":"2020-03-19T15:59:33","date_gmt":"2020-03-19T14:59:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/klima\/?page_id=259"},"modified":"2020-09-09T14:48:20","modified_gmt":"2020-09-09T12:48:20","slug":"trotz-klimakrise-bankenfinanzierung-fuer-fossile-energietraeger-waechst-weiter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/klima\/trotz-klimakrise-bankenfinanzierung-fuer-fossile-energietraeger-waechst-weiter\/","title":{"rendered":"Trotz Klimakrise: Bankenfinanzierung f\u00fcr fossile Energietr\u00e4ger w\u00e4chst weiter"},"content":{"rendered":"\n<p><em>In den vier Jahren nach dem Pariser Klimaschutzabkommen haben weltweit f\u00fchrende Banken 2,7 Billionen US-Dollar f\u00fcr fossile Industrien zur Verf\u00fcgung gestellt. Die Deutsche Bank finanziert zwar mittlerweile weniger, geh\u00f6rt allerdings weltweit f\u00fcr \u00d6l- und Gas-F\u00f6rderung in der Arktis \u2013 einem besonders umweltsch\u00e4dlichen Gesch\u00e4ft der fossilen Industrien \u2013 wie beim Kohle-Bergbau weiter zu den f\u00fchrenden Geldgebern. Die Commerzbank steigert ihre fossile Finanzierung deutlich.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr>\n<img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-313\" title=\" \" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/klima\/wp-content\/uploads\/sites\/17\/2020\/03\/Banking_on_Climate_Change-quer.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\">\n<hr>\n&nbsp;\n\n\n\n<p><strong>(San Francisco, Berlin, 18. M\u00e4rz 2020)<\/strong> W\u00e4hrend die Klimawissenschaft einen raschen Abzug von Geldern aus fossilen Energietr\u00e4gern anmahnt, pumpen weltweit f\u00fchrende Banken j\u00e4hrlich steigende Summen in die klimasch\u00e4dlichen Industrien. In den vier Jahren nach dem Pariser Klimaschutzabkommen haben sie 2.100 f\u00fchrenden Kohle-, \u00d6l- und Gas-Unternehmen insgesamt 2,7 Billionen US-Dollar zur Verf\u00fcgung gestellt. Das ist das Ergebnis der Studie <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"\u201eBanking on Climate Change 2020\u201c (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.ran.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Banking_on_Climate_Change__2020_vF.pdf\" target=\"_blank\">\u201eBanking on Climate Change 2020\u201c<\/a>, der diesj\u00e4hrigen Ausgabe der weltweit umfangreichsten Analyse zur Finanzierung fossiler Energietr\u00e4ger durch Banken.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.ran.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Banking_on_Climate_Change__2020_vF.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/klima\/wp-content\/uploads\/sites\/17\/2020\/03\/Banking_on_Climate_Change__2020_vF-T.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-261\" width=\"320\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Herausgeber der Studie sind die US-NGOs Rainforest Action\nNetwork, Indigenous Environmental Network, Oil Change International und Sierra\nClub sowie BankTrack (Niederlande) und Reclaim Finance (Frankreich). urgewald\nhat die Recherche durch seine globale Kohledatenbank Global Coal Exit List\nma\u00dfgeblich unterst\u00fctzt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Studien-Autor*innen haben die Kreditsummen und\nInvestment-Dienstleistungen von 35 global f\u00fchrenden privatwirtschaftlichen\nBanken aus Kanada, China, Europa, Japan und den USA recherchiert. Dar\u00fcber\nhinaus haben sie die Klimaschutzrichtlinien der Banken analysiert. In\nDeutschland wurden die Deutsche Bank und, erstmals in der Analyse, die\nCommerzbank untersucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Alison Kirsch, Expertin f\u00fcr Klima- und Energiethemen bei\nRainforest Action Network, kommentiert: \u201eUnsere Studie zeichnet ein zutiefst\nbeunruhigendes Bild. Sie zeigt, wie stark uns Finanzinstitute in Richtung der\nKlimakatastrophe treiben. Die Banken scheitern kl\u00e4glich darin, auf die\nDringlichkeit der Klimakrise zu reagieren. Da die Zahl der Todesopfer und die\nZerst\u00f6rung durch beispiellose \u00dcberschwemmungen, D\u00fcrren, Br\u00e4nde und St\u00fcrme\nw\u00e4chst, ist es emp\u00f6rend, dass die Banken immer noch Unternehmen finanziell\nunterst\u00fctzen, die CO2-Emissionen besonders stark erh\u00f6hen wollen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Blick auf Europa erg\u00e4nzt Katrin Ganswindt,\nEnergie-Campaignerin bei urgewald: \u201eWollen wir das 1,5-Grad-Ziel von Paris noch\nerreichen, m\u00fcssen wir in Europa bis 2030 aus Kohle aussteigen. Damit das\ngelingt, m\u00fcssen nicht nur Stromkonzerne, sondern auch die Banken in den\nn\u00e4chsten zehn Jahren ihre Kohlegesch\u00e4fte beenden. Nur das ist glaubw\u00fcrdiger\nKlimaschutz. Die aktuellen Zahlen zeigen, selbst die Vorreiter in Europa sind\nnoch nicht auf Kurs.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtige Ergebnisse\ninternational<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Trend der langsam zur\u00fcckgehenden Finanzierung f\u00fcr Kohle\nwird durch ein Wachstum der Finanzierung f\u00fcr die \u00d6l- und Gasindustrie leider\nmehr als ausgeglichen. Das erkl\u00e4rt das j\u00e4hrliche Wachstum der Betr\u00e4ge:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>2016: 640 Milliarden US-Dollar<\/li><li>2017: 674 Milliarden US-Dollar<\/li><li>2018: 700 Milliarden US-Dollar<\/li><li>2019: 736 Milliarden US-Dollar<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Seit dem Klimaabkommen von Paris haben die untersuchten\nBanken 975 Milliarden US-Dollar an 100 Unternehmen vergeben, die ihre Gesch\u00e4fte\nmit fossilen Energietr\u00e4gern besonders aggressiv expandieren wollen \u2013 womit sie\ndirekt das Ziel der Weltgemeinschaft torpedieren, den Temperaturanstieg auf 1,5\nGrad zu begrenzen. Die f\u00fcr diese Firmen bereitgestellten Gelder haben zudem\nzwischen 2018 und 2019 um 40 Prozent zugenommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die US-Bank JPMorgan Chase ist abermals und mit gro\u00dfem\nAbstand der weltweit gr\u00f6\u00dfte Geldgeber f\u00fcr fossile Energietr\u00e4ger. Insgesamt hat\ndie Bank im Untersuchungszeitrum 269 Milliarden US-Dollar in die fossilen\nSektoren gepumpt und ihre Finanzierung f\u00fcr die expandierenden fossilen\nUnternehmen zwischen 2018 und 2019 um mehr als 15 Prozent erh\u00f6ht. Auf JPMorgan\nChase folgen US-Banken Wells Fargo, Citi und Bank of America als n\u00e4chstgr\u00f6\u00dfte\nGeldgeber. Der wichtigste europ\u00e4ische Geldgeber f\u00fcr den gesamten\nUntersuchungszeitraum ist Barclays aus Gro\u00dfbritannien, w\u00e4hrend BNP Paribas aus\nFrankreich \u2013 entgegen der eigenen Klimaschutzversprechen \u2013 im letzten\nUntersuchungsjahr 2019 die meisten Gelder f\u00fcr die fossilen Sektoren vergeben\nhat.<\/p>\n\n\n\n<p>Was hoffen l\u00e4sst: Die Finanzindustrie hat zuletzt immer\nst\u00e4rker auf \u00f6ffentlichen Druck reagiert und neue Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr fossile\nGesch\u00e4fte eingef\u00fchrt, vor allem f\u00fcr Kohlefirmen und ihre Projekte. Es gibt\neinen klaren Trend unter den Banken erstmals eingef\u00fchrte Klimaschutzrichtlinien\nim Laufe der Zeit zu versch\u00e4rfen. Oft beginnen die Banken mit der Einschr\u00e4nkung\nihrer Finanzierung im Kohlebereich, um sp\u00e4ter auch Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr \u00d6l und\nGas einzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>26 der Banken haben ihre Kohlefinanzierung zum\nTeil reduziert.<\/li><li>16 der Banken haben ihre \u00d6l- und Gasfinanzierung\nzum Teil reduziert.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Allerdings: Die Tatsache, dass die 35 untersuchten Banken\nzuletzt erneut mehr Geld f\u00fcr die fossilen Industrien insgesamt bereitgestellt\nhaben, zeigt die gro\u00dfen L\u00fccken in ihren bisherigen Richtlinien:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Keine der Banken hat ihr Gesch\u00e4ft bisher auf das\n1,5-Grad-Ziel von Paris ausgerichtet \u2013 das gilt auch f\u00fcr diejenigen mit\nvergleichsweise starken Klimaschutzrichtlinien wie etwa Cr\u00e9dit Agricole aus\nFrankreich als bestbenotete Bank.<\/li><li>Auch die neuen Richtlinien der US-Banken Goldman\nSachs und JPMorgan Chase von Dezember 2019 beziehungsweise Februar 2020 sind\nlediglich kleine Fortschritte und haben massive L\u00fccken, vor allem, da sie nur\ndie Finanzierung f\u00fcr Kohleprojekte und einige Kohlebergbaufirmen reduzieren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die neue Richtlinie der Royal Bank of Scotland (RBS) vom\nFebruar dieses Jahres hat das Potenzial zum neuen Goldstandard der\nKlimaschutzrichtlinien im Finanzsystem zu werden. RBS k\u00fcndigte an, die\nKlimaauswirkungen ihrer Finanzierungen bis 2030 mindestens zu halbieren und die\nFinanzierung f\u00fcr gro\u00dfe \u00d6l- und Gasunternehmen unter bestimmten Umst\u00e4nden zu\nbeenden. Entscheidend wird sein, ob RBS auch eine geplante Expansion fossiler\nGesch\u00e4fte bei ihren Kunden mit dem Abzug von Geldern sanktioniert. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ergebnisse f\u00fcr die\nDeutsche Bank<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Deutsche Bank hat ihre fossile Finanzierung in den\nvergangenen vier Jahren permanent reduziert und fast halbiert, von 21,8 Milliarden\nUS-Dollar im Jahr 2016 auf 11,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2019. Unter\nanderem in den Bereichen LNG und Kohlekraftwerksbetreiber hat die Deutsche Bank\nihre Gelder deutlich zur\u00fcckgefahren. Mit einer Gesamtsumme von 68,9 Milliarden\nUS-Dollar \u00fcber die letzten vier Jahre liegt sie im internationalen Vergleich\nauf Rang 19 der gr\u00f6\u00dften fossilen Geldgeber.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie geh\u00f6rt allerdings weiter zu den f\u00fchrenden Geldgebern f\u00fcr\n\u00d6l- und Gas-F\u00f6rderung in der Arktis \u2013 einem besonders umweltsch\u00e4dlichen\nGesch\u00e4ft der fossilen Industrien. Zwischen 2018 und 2019 stieg ihre Geldvergabe\nf\u00fcr Unternehmen in diesem Feld sogar deutlich an auf 239 Millionen US-Dollar in\n2019. Nach JPMorgan Chase und Citi liegt sie mit insgesamt 1,4 Milliarden.\nUS-Dollar auf Rang drei der wichtigsten Banken f\u00fcr diese zerst\u00f6rerischen\nGesch\u00e4fte. Auch im Bereich Kohle-Bergbau geh\u00f6rt die Deutsche Bank mit insgesamt\n1,7 Milliarden US-Dollar nach wie vor zu den f\u00fchrenden Geldgebern weltweit und\nliegt auf Rang sieben. Bei der Finanzierung f\u00fcr die Bereiche Fracking (6,7 Milliarden)\nsowie Offshore-\u00d6l- und Gas (5,3 Milliarden) liegt sie international im\nMittelfeld auf Rang 14 beziehungsweise 15. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Deutsche Bank finanziert au\u00dferdem weiterhin, wenn auch\nmit zuletzt deutlich gesunkenen Summen, Unternehmen, die fossile Projekte\naggressiv expandieren wollen, allein mit 3,3 Milliarden US-Dollar in 2019.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt erreicht die Bank nur 13 von 200 m\u00f6glichen Punkten\nf\u00fcr ihre Klimaschutzrichtlinien. Zum Vergleich: Die franz\u00f6sische Konkurrentin\nCr\u00e9dit Agricole erh\u00e4lt 82 Punkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Katrin Ganswindt von urgewald kommentiert: \u201eEs ist\nerfreulich, dass die Deutsche Bank ihr Gesch\u00e4fte mit der fossilen Energiewirtschaft\nverringert hat. Sie bleibt aber f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte fossile Bank in Europa. Noch immer\nschlie\u00dft sie im Kohlebereich nur die Finanzierung konkreter Projekte aus, nicht\naber die Finanzierung der verantwortlichen Unternehmen. So finden sich selbst\numstrittene Kohleriesen wie die indische Adani-Gruppe, der Skandalkunde von\nSiemens, unter den Kunden der Deutschen Bank.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/urgewald.org\/team\/katrin-ganswindt\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" title=\"Foto: urgewald.\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/klima\/wp-content\/uploads\/sites\/17\/2018\/11\/Katrin-Ganswindt.png\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">Katrin Ganswindt ist verantwortlich f\u00fcr Kampagnen zum Kohleausstieg in der Energie- und Finanzindustrie bei <a href=\"https:\/\/urgewald.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">urgewald<\/a>.<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><a href=\"https:\/\/urgewald.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-313\" title=\" \" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/klima\/wp-content\/uploads\/sites\/17\/2018\/11\/urgewaldLogo.jpg\" alt=\"\" width=\"180\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Ergebnisse f\u00fcr die\nCommerzbank<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Commerzbank vergibt unter den 35 untersuchten Banken am\nwenigsten fossile Gelder, hat ihre Finanzierung im Untersuchungszeitraum jedoch\nmehr als verdreifacht, von 1,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 auf 3,8 Milliarden\nim Jahr 2019. <\/p>\n\n\n\n<p>Ihre Finanzierung f\u00fcr stark expandierende fossile\nUnternehmen hat die Commerzbank, wenn auch auf niedrigem Niveau, Jahr f\u00fcr Jahr\ndeutlich erh\u00f6ht, von 300 Millionen US-Dollar in 2016 auf 1,4 Milliarden\nUS-Dollar in 2019. \u00c4hnlich sieht das Bild aus bei ihrem Engagement f\u00fcr\nUnternehmen, die \u00d6l- und Gasf\u00f6rderung in der Arktis betreiben sowie f\u00fcr die\nFracking-Industrie. Hier unterst\u00fctzte sie 2019 mit 347 Millionen (\u00d6l\/Gas\nArktis) beziehungsweise 375 Millionen US-Dollar (Fracking). Bei der\nFinanzierung von Kohle-Bergbau liegt sie international auf Rang 12 mit\ninsgesamt 713 Millionen US-Dollar.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ihre Klimaschutzrichtlinien erh\u00e4lt die Commerzbank 26,5\nvon 200 Punkten und geh\u00f6rt damit zu den zehn bestbewerteten Banken \u2013 von denen\nalle aber weiterhin viel Luft nach oben haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Ganswindt sagt: \u201eDie Commerzbank hat einen soliden Start mit ihrer Kohlerichtlinie von 2016 hingelegt. F\u00fcr deutsche Firmen gilt ein Schwellenwert von 30 Prozent Kohle bei der Stromproduktion. F\u00fcr Bestandskunden, wie Deutschlands wichtigste Kohlefirmen RWE und Uniper, gibt es aber eine \u00dcbergangsfrist bis 2021. Einen Fahrplan, wie sie den Kohleanteil bis 2030 gegen Null sinken l\u00e4sst, fehlt der Commerzbank bisher. Deutsche und Commerzbank haben neben der Credit Suisse die schlechtesten Kohlerichtlinien aller europ\u00e4ischen Gro\u00dfbanken. Mehr Ernsthaftigkeit beim Kampf gegen die Klimakrise w\u00e4re gerade bei den deutschen Banken dringend n\u00f6tig.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-subtle-light-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td width=\"25%\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.ran.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Banking_on_Climate_Change__2020_vF.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\" \" width=\"180\" class=\"aligncenter wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/klima\/wp-content\/uploads\/sites\/17\/2020\/03\/Banking_on_Climate_Change__2020_vF-T.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/td><td width=\"75%\">Die Studie &#8222;Banking on Climate Change 2020&#8220; steht <a href=\"https:\/\/www.ran.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Banking_on_Climate_Change__2020_vF.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00fcber diesen Link zum Download als PDF<\/a> bereit.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vier Jahren nach dem Pariser Klimaschutzabkommen haben weltweit f\u00fchrende Banken 2,7 Billionen US-Dollar f\u00fcr fossile Industrien zur Verf\u00fcgung gestellt. 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