{"id":792,"date":"2023-07-13T16:39:44","date_gmt":"2023-07-13T14:39:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/klima\/?page_id=792"},"modified":"2023-07-13T16:39:45","modified_gmt":"2023-07-13T14:39:45","slug":"ausschreibung-fuer-offshore-windenergie-kommt-erstmals-ohne-foerderung-aus-projekttraeger-zahlen-126-milliarden-euro-an-den-staat","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/klima\/ausschreibung-fuer-offshore-windenergie-kommt-erstmals-ohne-foerderung-aus-projekttraeger-zahlen-126-milliarden-euro-an-den-staat\/","title":{"rendered":"Ausschreibung f\u00fcr Offshore-Windenergie kommt erstmals ohne F\u00f6rderung aus \u2013 Projekttr\u00e4ger zahlen 12,6 Milliarden Euro an den Staat"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Da insbesondere gro\u00dfe erneuerbare Energie-Anlagen immer kosteng\u00fcnstiger werden, brauchen Offshore-Windparks keine Subventionen mehr. Beim Ausschreibungsverfahren f\u00fcr 7.000 Megawatt Offshore-Windenergie in der deutschen Nord- und Ostsee haben sich die Projekttr\u00e4ger f\u00fcr den Zugriff auf die Meeresfl\u00e4chen gegenseitig \u00fcberboten: Die M\u00e4r vom teuren \u00d6kostrom ist damit endg\u00fcltig vom Tisch. Jeweils 630 Millionen Euro des erzielten Geldbetrages flie\u00dfen in den Meeresnaturschutz sowie die nachhaltige Fischerei.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"413\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/klima\/wp-content\/uploads\/sites\/17\/2023\/07\/230713-NU-duh-offshore.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-791\" title=\"Foto: Nata Uchava, Freiburg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>(Berlin, 12. Juli 2023)<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/offshore-windpark-auktion-rechte-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Erstmals bezahlen Offshore-Projekttr\u00e4ger 12,6 Milliarden Euro f\u00fcr die Nutzungsrechte von Windpark-Fl\u00e4chen und stellen dem Staat 630 Millionen f\u00fcr den Meeresnaturschutz zur Verf\u00fcgung<\/a>. Das Ausschreibungsverfahren f\u00fcr 7.000 Megawatt Offshore-Windenergie hatten zwei Tochtergesellschaften der BP sowie die Unternehmen North Sea OFW N12-1 und Baltic Sea OFW f\u00fcr sich entschieden. Von dem insgesamt zweistelligen Milliardenbetrag gehen laut Bundesnetzagentur 90 Prozent in die Reduzierung des Strompreises und je f\u00fcnf Prozent \u2013 also jeweils 630 Millionen Euro \u2013 in den Meeresnaturschutz sowie die nachhaltige Fischerei. <a href=\"https:\/\/www.bundesnetzagentur.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2023\/20230712_OffshoreErgebnisse.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die f\u00fcr den nachhaltigen Meeresschutz bestimmten Anteile m\u00fcssten innerhalb eines Jahres an den Bundeshaushalt geleistet werden, teilt die Bundesnetzagentur mit<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Deutsche Umwelthilfe bewertet dies als wichtiges Signal f\u00fcr den Ausbau der Erneuerbaren in Deutschland. Sascha M\u00fcller-Kraenner, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Deutschen Umwelthilfe: \u201eEs ist erfreulich, dass sich der Wind nach nun mehrj\u00e4hriger Ausbauflaute endlich wieder dreht. Windstrom auf See ist mittlerweile wirtschaftlich so attraktiv, dass sich die Projekttr\u00e4ger f\u00fcr den Zugriff auf die Meeresfl\u00e4chen gegenseitig \u00fcberbieten. Die M\u00e4r vom teuren \u00d6kostrom ist damit endg\u00fcltig vom Tisch. Begr\u00fc\u00dfenswert ist auch, dass insgesamt 630 Millionen dem Meeresnaturschutz zu Gute kommen. Nun kommt es auf die sinnvolle Nutzung dieser Gelder an. Minister Habeck und Ministerin Lemke m\u00fcssen jetzt zeitnah und in Zusammenarbeit mit Umweltorganisationen ein Konzept erarbeiten, das konkrete Ma\u00dfnahmen darlegt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuellen Ausschreibungen der Windenergie auf See erfolgten zum ersten Mal im sogenannten \u201edynamischen Gebotsverfahren\u201c, in dem sich der Bieterprozess umkehrt. In bisherigen Verfahren mussten sich die Projektentwickler bei der Bewerbung um eine F\u00f6rderung unterbieten: das Unternehmen, das am wenigsten F\u00f6rderung braucht, erhielt den Zuschlag. Jetzt \u00fcberbieten sich die Projektentwickler f\u00fcr die Nutzung der Meeresfl\u00e4chen. Da insbesondere gro\u00dfe erneuerbare Energie-Anlagen immer kosteng\u00fcnstiger werden, brauchen die Windparks keine Subvention mehr.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.duh.de\/ueberuns\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"212\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/klima\/wp-content\/uploads\/sites\/17\/2019\/12\/Sascha_Mueller-Kraenner-300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-231\" title=\"Foto: Deutsche Umwelthilfe\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Sascha M\u00fcller-Kraenner ist Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der <a href=\"https:\/\/www.duh.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Deutschen Umwelthilfe<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.duh.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sinn-schaffen.de\/klima\/wp-content\/uploads\/sites\/17\/2019\/01\/DUHLogo-1024x125.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-104\" width=\"396\" height=\"48\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da insbesondere gro\u00dfe erneuerbare Energie-Anlagen immer kosteng\u00fcnstiger werden, brauchen Offshore-Windparks keine Subventionen mehr. 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