4 Frankfurter KI Symposium KI und Datensouveraenitaet

Das diesjährige KI-Symposium beschäftigt sich zentral mit dem Thema der digitalen Souveränität. Während so manch einer unkt, der Zug sei für Europa längst abgefahren, belegen auf den Markt geworfene Produkte, dass es sich lohnt, auch ohne zig-Milliarden-Budget eigene Entwicklungen voranzutreiben. China führt gerade mit „Kimi“ die US-Hochglanzprodukte bei den LLM-Systemen vor, ein Produkt, das noch nicht mal „state-of-the-art“ ist und ohne maximale Finanzunterstützung erstellt werden konnte.

Um am Ende aber erfolgreich zu sein, bedarf es des Zusammenwirkens aller Akteure – einschließlich der Verbraucher – damit Lösungen auf allen digitalen Gebieten, die frei von chinesischer oder insbesondere US-Beeinflussung sind, am Markt dauerhaft zu platzieren. Auch in Europa, nicht nur in Kalifornien gibt es reichlich Garagen, aus denen Zukunftsprodukte „entweichen“ könnten.

Rom ist bekanntlich Teil Europas. Und darum wird auch das, was von dort – genauer gesagt aus dem Vatikan verlautete – ein Schwerpunkt der Betrachtungen um KI darstellen. Menschenrechte, religiöse Ethik und verantwortungsvoller Einsatz der „künstlichen Intelligenz“ werden bei den Betrachtungen unserer Key-Note-Speaker stets mitschwingen.

In diesem Jahr sind eingeladen:

Bernd Lange, der Vorsitzende des Handelsausschusses des Europäischen Parlaments (SPD), Dr. Paul Rübig, Mitglied im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) (ÖVP), Dennis Radtke, MdEP, Vorsitzender der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDU), Prof. Emeritus der RPTU Kaiserslautern, Dr. Hans Dieter Rombach, Fraunhofer IESE, der bereits 2025 teilgenommen hat, Robin Brandstädter, ebenfalls Fraunhofer IESE, Prof. Dr. Katja Winkler, Professorin für Christliche Anthropologie und Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Dr. Valentina Busik, Dermatologin, die für Anamnese-Gespräche flankierend KI-Chat-Bots einsetzt, Dr. Tobias Krafft, Geschäftsführer von Trusted AI, der sich mit Zertifizierung von KI-Systemen befasst und zusammen mit den Organisatoren des Symposiums Michael Detjen und Rudolf Tillig auf der diesjährigen re:publica zum Thema „Dateneigentum“ sprechen durfte, Dr. Marcel Rohr, Head of AI Strategy der Telekom MMS, Martin Wild, Geschäftsführer der SOGEDES GmbH; Dr. Michele Sciurba, Menschenrechtsanwalt und Managing Director der GMVV, eines Global Think Tanks und Mitveranstalter des FKI-Symposiums.

Geplant ist zudem, in Zusammenarbeit mit der IG Metall, ein Betriebsräte-Seminar zu speziellen KI-Fragen in der Arbeitswelt dem Symposium vorzuschalten und den Teilnehmern danach die Gelegenheit zu geben, sich an der Debatte um die abgegebenen Statements zu beteiligen.

Interessenten für das Symposium melden ihren Teilnahmewunsch bitte an mittels einer E-Mail an data.property@manufactur.ai , damit wir sie in unsere Datenbank aufnehmen können.