Mehr Wertschätzung für das Engagement von Freiwilligendienstleistenden gefordert

 

(Düsseldorf, 21. August) Der BDKJ-Bundesverband (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) reagiert auf die Ankündigung, dass Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten ab dem neuen Jahr in Uniform Züge der Deutschen Bahn kostenfrei nutzen können und fordert mehr Wertschätzung für das Engagement von Freiwilligendienstleistenden ein.

Seit drei Jahren setzen sich Freiwilligendienstleistende in Deutschland für die kostenfreie Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ein. BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier erläutert: „Für das Erreichen der Einsatzstellen sind die meisten Freiwilligendienstleistenden im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst auf Bus und Bahn angewiesen. Die Kosten dafür stellen aber oft eine große Herausforderung dar. Dem BDKJ geht es neben der Anerkennung von diesem Engagement in erster Linie darum, dass Freiwilligendienste wirklich allen jungen Menschen ermöglicht werden“.

Mit der Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige wurde in den letzten Jahren die Forderung unterstrichen, dass das Engagement der circa 100.000 Freiwilligendienstleistenden pro Jahr nicht durch teure Ticketpreise eingeschränkt wird.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat betont, dass die neue Regelung für die Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten Ausdruck für die Wertschätzung ihres Einsatzes sei. Bisher konnten aktive Wehrdienstleistende allerdings schon gratis Heimfahrten antreten, nun ab dem 1. Januar 2020 alle Züge der Deutschen Bahn kostenfrei nutzen.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft. Er ist zudem bundeszentraler Träger für jährlich über 10.000 Freiwilligendienstleistende im In- und Ausland.