Die Rolle von „Sieg-Theorien“ für das Ende des Kriegs in der Ukraine

Die Kolumne von Hans-Jochen Luhmann (August 2025)

1.      Einleitung

Zum seelisch Verstörenden des Kriegs in der Ukraine gehören nicht allein die getöteten jungen Menschen sowie die für ihr Leben geprägten Verstümmelten und Gemarterten. Dazu gehört auch die verbreitete gedankliche Ausweglosigkeit dazu, wie der Krieg zu Ende gehen könnte. Letzterer Mangel ist in Deutschland besonders offenkundig. Die Formel „Der Diplomatie eine Chance geben“ ist abstrakt und deshalb eher eine Formel der Hilfe suchenden Verzweiflung angesichts einer denkerischen Verweigerung seitens der fachlichen Eliten in Deutschland. Die Profis in Medien, Think Tanks und Parlament verweigern sich einer pragmatischen Perspektive, wie der Krieg gestoppt werden beziehungsweise zu einem Ende kommen könne.

Anderswo ist das, kulturbedingt, anders. Im Angelsächsischen, zwei Nationen mit imperialer Vergangenheit, wird dazu wirklich nachgedacht – Deutschland hingegen denkt außenpolitisch provinziell, es fehlt an Erfahrung und also an Pragmatismus. In dieser Kolumne stelle ich zwei Beispiele aus angelsächsischen Denkwerkstätten vor, eines tendenziell pro-russisch, eines pro-europäisch. Vorweg aber ein Hinweis auf einen aufschlussreichen Blick in die Höhle des Löwen, in die Denkstuben der NATO, wo die defätistische Vorstellung eines Ewigkeits-Konflikts genährt wird.

2.      NATO-Zentrale

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat kürzlich einen interessanten Bericht unter dem Titel „Die Zukunft der NATO“ erarbeiten lassen. Aus diesem Anlass haben zwei Autoren vom Hessischen PRIF (Peace Research Institute Frankfurt) im NATO-Hauptquartier recherchiert. Hier ihr Eindruck:

Im NATO-Hauptquartier wie auch im Kreis der NATO-Staaten herrscht weitgehende Einigkeit, dass die russische Bedrohung systemisch sei. Stoltenberg sprach wiederholt von einem russischen »pattern of increasingly reckless behaviour«. Als Ursache des Konflikts galt ihm Putins Anspruch auf eine weitreichende Zone privilegierten Einflusses sowie seine Sicht, Freiheit und Demokratie bedrohten sein Regime. Folglich sei diese Bedrohung dauerhaft: »Even if war were to end tomorrow, there is no sign that Putin’s broader ambitions have changed«.“ (S. 5)

So personalisiert denkt man im NATO-Hauptquartier. Wenn Putin stirbt, dann wäre nach NATO-Sicht das Problem beseitigt. Das aber kann nicht ernstlich die Meinung sein.

Interessant fand ich die folgende Darstellung zur Historie der Neuaufstellung der NATO im Verhältnis zu Russland:

Die NATO reagierte auf den Schock des offenen Angriffskriegs ab 2022 auch deshalb so schnell, weil ihre militärischen Bürokratien die Planungen für eine Rekonstitution der Verteidigung bereits aufgenommen hatten. 2019 hatte der Militärausschuss eine neue politisch-militärische Richtlinie auf den Weg gebracht (MC 400/4, MC Guidance for the Military Implementation of Alliance Strategy). Sie diente im Folgenden dem SACEUR als Grundlage für die Entwicklung militärischer Planungen im Rahmen des 2020 verabschiedeten Concept for Deterrence and Defence of the Euro-Atlantic Area (DDA) ….

Die Spannung zwischen vorausgehender militärischer Planung und nachfolgender politischer Vorgabe löste sich mit dem Beginn des Kriegs auf.

Das bedeutet: Die militärische Planung der NATO ist im Vorfeld der Invasion Russlands in die Ukraine der Legitimierung durch die politischen Gremien der NATO „vorweggelaufen“ – sie ist ohne politisches Mandat planerisch tätig gewesen, die Militärs haben sich „selbstmandatiert“. Die russischen Stellen werden das sicherlich wahrgenommen und reagiert haben. Diesen Entwicklungen im Vorfeld der Invasion muss noch stärker nachgegangen werden.

Doch nun zu zwei Darstellungen aus den beiden angelsächsischen Nationen, die ein baldiges Ende jeweils durch eine pragmatische Sieg-Vorstellung der eigenen Seite vorschlagen. Und „Sieg“ ist bekanntlich die zentrale Reputationsmarke, um ein Ende der Kampfhandlungen innenpolitisch zu überstehen.

3.      Ende qua postuliertem russischem Sieg

Autor ist hier Thomas Graham, ein US-amerikanischer Russland-Spezialist mit langjährigem Engagement in der Bush-Administration. Anschließend hat er sich Kissingers Beratungskanzlei angeschlossen. Heute ist er Mitglied des „advisory board of Russia Matters“, eines Projekts des Harvard Kennedy School’s Belfer Center for Science and International Affairs. Graham ist somit jemand, der Russland von Grund auf kennt und in Moskau auch gelesen wird.

Graham hat sich am 28. Juli 2025 mit einem Artikel zu Wort gemeldet mit dem Titel „Why Putin Should Declare Victory in Ukraine Now. In diesem Beitrag richtet er einen Aufruf an den Kreml, als sei er Nationaler Sicherheitsberater in Moskau. Zusammenfassend sagt er:

The great irony is that for all practical purposes, Russia has already largely achieved its goals, while prosecuting the war further saps the strength Russia will need to hold its own in the intensifying great-power competition that will shape world events in the years ahead. An astute strategist would recognize that it’s time to declare victory,

Der „kluge Stratege“ ist er natürlich selbst, die Denkweise ist professionell und Entscheider-nah. Das Kalkül ist begründet in dem Aufruf an den Führer: Bringe das militärische und das geostrategische Denken zusammen, wäge die Effekte auf beiden Feldern ab! Und da Präsident Putin, wie die Episoden in den Wochen vor dem 24. Februar 2022 gezeigt haben, in Moskau intellektuell einsam ist, kann ein solcher einfühlsamer Zuruf aus der Ferne schon Einfluss haben.

Graham geht die Kriegsziele Russlands eines nach dem anderen durch, um jeweils zu zeigen, in welchem Sinne sie entweder erreicht sind oder ihre Erreichbarkeit zumindest in Reichweite liegt.

  1. Ein NATO-Beitritt der Ukraine sei faktisch ausgeschlossen, das haben die westlichen Staaten dadurch gezeigt, dass sie unwillens waren, der Ukraine als Voll-Alliierte beizustehen. Die Beschlüsse auf den diversen NATO-Gipfeln seit 2022 unterstreichen das.
  2. Russland habe 85 Prozent des Territoriums der vier überwiegend russisch-sprachigen Oblaste erobert, deren Anschluss an Russland Ende September 2022 als Kriegsziel reklamiert und einseitig bereits zum Teil russischen Staatsgebietes erklärt wurde. Dabei ist zu bedenken, dass die Zahl 85 Prozent unterstellt, dass die zu besetzenden Gebiete in Russlands Kriegszielen territorial präzise bestimmt worden seien. Das aber ist nicht der Fall. In der Entscheidung Präsident Putins vom 30. September 2022, mit Vertretern dieser vier Gebiete einen Beitritt zur russischen Föderation zu vereinbaren, wurden die exakten Grenzen sehr bewusst offen gehalten. Die Entwürfe der endgültigen Annexionsdokumente nahmen wiederholt auf Gebiete „am Tag der Aufnahme in die Russische Föderation“ und am Tag der „Bildung einer neuen Teilrepublik innerhalb der Russischen Föderation“ Bezug, also auf zukünftige Ereignisse.
  3. Die Forderung einer, so wörtlich, „Demilitarisierung“ der Ukraine werde sich, pragmatisch gesehen, im Zuge der Verhandlungen über den Charakter der Neutralität der Ukraine beziehungsweise die ihr zu gewährenden Sicherheitsgarantien ergeben. Diese Verhandlungen werden zu Begrenzungen der Größe der ukrainischen Streitkräfte und ihrer sicherheitlichen Verbindungen mit Europa und den Vereinigten Staaten führen.
  4. Es sei davon auszugehen, dass alsbald nach der Erklärung eines Waffenstillstandes das Kriegsrecht in der Ukraine aufgehoben wird und Wahlen zum Präsidentenamt und zum Parlament stattfinden werden. Das Ergebnis werde eine neugebildete Regierung in der Ukraine sein. Die Forderung nach einem „regime change“ wird damit erfüllt werden.
  5. Dass die Rechte der Russisch sprechenden Bevölkerung respektiert werden, werde im Rahmen des EU-Beitritts gesichert werden – darauf könne Russland sich verlassen.
  6. Mit einem Waffenstillstand werden die Vereinigten Staaten und die Europäer bereit sein, ihre Sanktionen schrittweise aufzuheben.

Graham hält den verbleibenden Unsicherheiten auf der Seite der Bedingungen einer Kriegsbeendigung entgegen, was Russland auf der geopolitischen Seite zu gewinnen habe mit einer Entscheidung für einen Waffenstillstand in der gegenwärtigen Situation.

Je länger der Zermürbungskrieg andauere, desto schwächer werde Russland relativ zu den verschiedenen Machtzentren in der multipolaren Welt werden, von der Putin behauptet, dass sie im Entstehen begriffen sei.

Dies treffe ganz offenkundig zu auf die Vereinigten Staaten und China. US-amerikanische und chinesische Regierungsmitarbeiter haben es angedeutet: Beide Staaten haben ein hohes Interesse an der Fortsetzung des militärischen Konfliktaustrags in der Ukraine. Aus Sicht der USA schwächt er die militärischen Fähigkeiten Russlands, ohne dass den Vereinigten Staaten, die die Lasten auf Europa abgeschoben haben, in Zukunft noch nennenswerte Kosten entstehen. Aus chinesischer Sicht erhöhe ein Andauern des militärischen Konfliktaustrags in der Ukraine die Abhängigkeit Russlands von China.

Russland täte mit einer Fortführung des Krieges in der Ukraine das Seine für diese Tendenz, indem es technologisch hinter die anderen Großmächte zurückfällt, da es Ressourcen prioritär für unproduktive militärische Anforderungen bereitstellt. Kurz gesagt: Russlands Handlungsspielraum auf der Weltbühne würde sich in den kommenden Jahren infolge des Krieges verringern. Bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts könnte es sich leicht als die schwächste unter den Großmächten erweisen – sein massives Atomwaffenarsenal würde daran nichts ändern.

4.      Ende qua europäischem Sieg

Autor ist hier der Brite Jack Watling. Er ist Senior Fellow am Royal United Services Institute (RUSI) in London mit seiner 190jährigen Geschichte des Nachdenkens zu Verteidigungs- und Sicherheitsfragen. Dort ist er Spezialist für Landkriegsführung. Der Titel seines Aufsatzes, vorsichtig mit einem Fragezeichen versehen, lautet:

Ukraine: A European Vision of Victory?

Eine „European Vision of Victory“ ließ mich aufhorchen. Die Ukraine ihren Krieggegen Russland unendlich weiterführen zu lassen, ohne ein in absehbarer Zeit erreichbares Ziel, erscheint mir nicht nur ethisch unvertretbar. Es ist vielmehr auch für den Westen höchst riskant. Wenn sich nämlich in der Ukraine nach Ende der Kampfhandlungen die Auffassung verbreitet, als Kanonenfutter benutzt und also „verraten“ worden zu sein, kann sich leicht unter den dortigen bewaffneten Gruppen, die aus der Armee ausgeschieden sein werden, eine Stimmung verbreiten, wie sie in Deutschland nach Ende des Ersten Weltkrieges in Freischärler-Verbänden verbreitet war. Und wenn das Ziel gar jenes ist, welches Thomas Graham angedeutet und der US-Verteidigungsminister Lloyd Austin zu Anfang des Krieges explizit ausgesprochen hat, Russland nämlich abnutzen zu lassen zum Nutzen der westlichen Allianz, die ihre Soldaten aufspart, so ist das ethische Dilemma noch ärger.

Relativ dazu tritt Watling mit einem Gedankengang an, der einen Weg zu entfalten beansprucht, der innerhalb der Frist eines Jahres zu einem erreichbaren Ziel führt, welches einem westlichen „Sieg“ entspreche. Das Fragezeichen soll signalisieren: Prüft es!

Der Gedankengang umfasst Militärisches als auch Ökonomisches. Im Zentrum steht die Behauptung einer Nichtlinearität, die ich mangels Kenntnis nicht recht zu beurteilen vermag. Es geht um die Wiederaufwuchsfähigkeit des von hohen Verlusten betroffenen Offizierskorps der russischen Armee, der Landstreitkräfte. Gegenwärtig fürchtet sich der Westen vor einem Angriff Russlands, weil Russland auf Kriegswirtschaft umgestellt hat und militärische Ausrüstungsgüter in hohem Maße zu produzieren vermag – Watling weist aber darauf hin, dass Russlands Zugriff auf eingelagerte Altbestände aus sowjetischer Zeit in diesen Tagen zu Ende gehe, ab 2026 sei alles an Vorräten aufgebraucht, ab dann müsse Russland soviel produzieren wie im Kampf verloren geht. Als Grund zur Furcht wird überdies angeführt: Sein Militär habe aufgrund des Ukraine-Krieges einen Kompetenzgewinn gegenüber den westlichen Streitkräften erfahren, eben weil es nun kriegserfahren sei. Doch das viele Gerät braucht auch Menschen. Deshalb gilt: Nach einer Rekonvaleszenz-Phase von vielleicht sechs Jahren sei es in der Lage, die NATO-Staaten mit Aussicht auf Erfolg anzugreifen, sofern diese nicht aufrüsten.

Watling behauptet nun, wenn die Abnutzung durch die Ukraine ein einziges Jahr mehr noch weiter anhalte, dann sei eine solche Dezimierung des Offizierskorps der russischen Landstreitkräfte entstanden, dass gleichsam der „Kern“ der Armee zu klein sei, als dass sie sich aus sich selbst heraus in der erwähnten Zeitspanne regenerieren könne. Hinzukommt die Option einer ökonomischen Beschränkung. Watling verweist darauf, dass Präsident Putin entschieden habe, dem Militär ein Auskommen mit der gegebenen Obergrenze an Ausgaben zuzumuten – eine Konsequenz dessen, dass der Westen in der Lage war, den Weltmarktpreis für Rohöl unter 60 US-Dolar pro Barrel zu drücken; und Watling meint, dass diese Entscheidung aus Stabilitätsgründen für das Regime unverrückbar sei. Die gegenwärtigen hohen Zahlen von Neu-Rekrutierungen (35.000 bis 47.000 Mann/Monat) seien allein durch die aktuell sehr hohen finanziellen Anreize möglich – unter ökonomischem Druck sei das nicht durchhaltbar. Watling zusammenfassend zur Achillesferse:

the key to Russia’s ability to rebuild combat power is money, which is overwhelmingly generated through the oil and gas sector.

Komplementär ist nach dem Watlingschen Sieg-Konzept somit eine ökonomische Einschränkung wichtig, welche Russlands Staatshaushalt erheblich trifft. Die setzt bei Russlands Exporten von Rohöl und Ölprodukten an:

  • Zu mehr als 60 Prozent gehen die über den Exporthafen Ust-Luga und dann durch die Ostsee – und das ist wegen der territorialen Bestimmtheit der Vorkommen und der Pipelinerouten auch kurzfristig nur in engen Grenzen änderbar. Damit können die Tankschiffe, beladen mit russischem Öl, nicht anders, als dänisches Hoheitsgebiet zu durchfahren. Wenn westliche Sanktionen dazu führen, dass solche Schiffe keinen Flaggenstaat mehr finden und dennoch die dänischen Hoheitsgewässer passieren wollen, so könne ihnen Dänemark die Passage verwehren und dies als NATO-Staat auch durchsetzen – so die Meinung Watlings. Das gelte selbst dann, wenn die flaggenlosen Tanker von russischen Kriegsschiffen begleitet werden.
  • Die übrigen Öl-Exporte Russlands, so Watling, können durch Sanktionierung der Häfen, in denen Russland sie zu entladen sucht, weiter erheblich eingeschränkt werden.
  • Als drittes Mittel sieht er eine zusätzliche und umfangreiche Ausrüstung der Ukraine mit präzisen Mittelstreckenraketen (LRF) vor, mit denen die Ukraine Raffinerien und Abtransport-Logistik in Russland erheblich treffen kann.

Eine solche Politik werde Russland an den Verhandlungstisch bringen und von seinen Kriegszielen in Gänze Abschied zu nehmen zwingen.

Ein „Sieg“ Europas sei das in einem doppelten Sinne. Einmal weil die Ukraine nicht verloren hat, sondern zu einem verhandelten Waffenstillstand gekommen sein würde. Zum Zweiten, und darauf legt der Autor besonderen Wert, weil Europa der Sorge vor einem Angriff Russlands erst einmal entledigt worden ist.

Hans-Jochen Luhmann, Mitglied der Studiengruppe „Frieden und Europäische Sicherheit“ der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW).

Es wird vom Lion Air Flug am Tag zuvor (28. Oktober 2018) berichtet, dass die Piloten mit demselben Problem zu kämpfen hatten, zufällig aber ein nicht-diensthabender erfahrener Pilot mit im Cockpit war und sagen konnte „Ich kenne das Problem, Ihr müsst den Hebel X drücken.“

Die Untersuchungen in Seattle haben inzwischen etwas weit Ärgeres herausgebracht: Für die gesamte 737-Serie wurde das Duplizitätsprinzip für die Computersteuerung an Bord zwar hardwareseite eingebaut – dann aber wurden die faktisch nicht sinngemäß laufen gelassen, also einer aktiv, éiner im Stand-by, um im Fall des Ausfalls übernehmen zu können. Die beiden Bordcomputer waren vielmehr so eingestellt, dass die pro Flug abwechselnd nur einzeln eingeschaltet wurden.

Vgl. dazu die folgende Meldung vom 6.6.14 (Interfax Ukraine):
<<Interior Minister Arsen Avakov has said. „I have decided that a hundred percent of combat and patrol units of the Interior Ministry will take part in the antiterrorism operation. This is not only a necessity but also a test of their proficiency, spirit and patriotism. The tempering of units with real threats and challenges is a factor of the creation of a new police force which will be trusted by the public,“ … Avakov reported that 21 officers of the Chernihiv special-purpose patrol battalion comprising volunteers refused to go on a patrol mission in Luhansk region. „The battalion was assigned a patrolling mission in Luhansk region the day before yesterday. Eighty-six men departed to the designated sector to do a man’s job and to accomplish a combat mission in the regime of antiterrorism patrols. Twenty-one persons refused to go and submitted their resignations… They were dismissed immediately,„>>