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Martin Heckel, „Martin Luthers Reformation und das Recht“

Reformationsgeschichte ist wesentlich Rechtsgeschichte. Die Auseinandersetzungen vollzogen sich in Rechtsvorgängen und verkörperten sich in Rechtsformen. Heckels rechtshistorische Analysen vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart zeigen dies überzeugend und beispielhaft, reichlich und eindringlich.





Hans-Martin Barth, „Das Vaterunser. Inspiration zwischen Religionen und säkularer Welt“

Ein mutiges Unterfangen von Barth, „Das Vaterunser“ mit areligiösen und säkularen Wirklichkeitsverständnissen ins Spiel zu bringen. Ein auch für Laien verständliches Buch, das dabei anspruchsvoll ist!





Mathias Rohe, „Der Islam in Deutschland. Eine Bestandsaufnahme“

Angesichts einer weithin ungeklärten Gemengelage von vermeintlichen Scheinfakten und unberechenbaren Realitäten hat sich zunehmend ein diffuses „Angstthema“ entwickelt, das unterbewusst die gegenwärtige Debatte (mit)prägt. Rohe beschreibt eindringlich und ausführlich die Vielfalt muslimischen Lebens in Deutschland. Er schildert die Bedeutung unterschiedlicher Glaubensrichtungen sowie Kulturen.





Lutz Berger, „Die Entstehung des Islam. Die ersten hundert Jahre. Von Mohammed bis zum Weltreich der Kalifen“

Welche spätantiken Voraussetzungen ermöglichten den schnellen Siegeszug der neuen Religion? Wie hat sich der Islam im Zuge der arabischen Eroberungen zu einer neuen Religion formiert? In den Gesellschaften Westeuropas setzte ein Rückschritt in der Entwicklung ein; der Süden und Osten der Mittelmeerwelt blieb wohlhabend und öffnete sich bis nach Zentralasien, was den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch ungemein beflügelte.





Mathias Rohe, Havva Engin, Mouhanad Khorchide, Ömer Özsay, Hansjörg Schmid, “Handbuch Christentum und Islam in Deutschland. Grundlagen, Erfahrungen und Perspektiven des Zusammenlebens“

Die Auswahl der Texte für die vorliegende Taschenbuchausgabe erfolgte im Hinblick darauf, dass allen am Thema Interessierten ein kompakter und kompetenter Überblick über empirisch-statistische Grunddaten, die rechtsstaatlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie theologischen Grundlagen des Zusammenlebens geboten werden soll.





Christoph Markschies, „Gottes Körper. Jüdische, christliche und pagane Gottesvorstellungen in der Antike“

Erst im Mittelalter hat sich die heute geläufige Vorstellung von Gott als einem körperlosen Wesen allgemein durchgesetzt. Zuvor war ganz selbstverständlich, dass der jüdische und christliche Gott einen Leib und Körper hat: Was keinen Körper hat, existiert nicht; also muss Gott einen Körper haben.





Uwe Swarat, Thomas Söding, „Heillos gespalten? Segensreich erneuert? 500 Jahre Reformation in der Vielfalt ökumenischer Perspektiven“

Da die Reformation ein gesamtkirchliches Ereignis war und sich ihre Wirkung tief in die Kultur und Mentalität vieler Menschen erstreckte, kann die öffentliche Diskussion nicht nur von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der römisch-katholischen Kirche geführt werden. Ökumene in Deutschland ist heute multilateral. Es gehören zu ihr auch die evangelischen Freikirchen, die altkatholische Kirche sowie die orthodoxe und altorientalischen Kirchen.





Hans-Martin Barth, „Das Vaterunser. Inspiration zwischen Religionen und säkularer Welt“

Hans-Martin Barth fragt nach den Kontexten, in die das Vaterunser im 21. Jahrhundert gestellt ist. Er zeigt überraschende Möglichkeiten, das Gebet Jesu mit großen Texten anderer Religionen und sogar mit dem Denken und Zweifeln von Religionskritikern, Nichtchristen und „Areligiösen“ ins Gespräch zu bringen.



Petra Rechenberg-Winter, „Leid kreativ wandeln. Biografisches Schreiben in Krisenzeiten“
Die Stärke des Buchs steckt in der Begrenzung der Aufgabe, nämlich zum Schreiben in Trauer-, Krisen- und Leidzeiten anzuleiten, besonders Menschen, die in der Beratung tätig sind, Material an die Hand zu geben, damit sie mit Betroffenen arbeiten können. Petra Rechenberg-Winter ist eine der profiliertesten Autorinnen auf dem Gebiet des kreativen und therapeutischen Scheibens.


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