Solidarität mit Jürgen Grässlin
„Netzwerk des Todes“, im September 2015 veröffentlicht, beschreibt, dass Waffengeschäfte illegal abgewickelt werden, wenn die Richtlinien den Export nicht erlauben, nötigenfalls auch mit Unterstützung aus Berliner Ministerien. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Autoren Jürgen Grässlin, Daniel Harrich und Danuta Harrich-Zandberg, weil die veröffentlichten Dokumente der Geheimhaltung unterlagen.

 

amnesty international: EU-Staaten ignorieren Lieferstopps für Waffen nach Ägypten
Die Europäische Union hatte einen grundsätzlichen Lieferstopp für Waffen und Munition nach Ägypten beschlossen, nachdem ägyptische Sicherheitskräfte im August 2013 Hunderte Demonstranten getötet hatten. Zwölf EU-Staaten ignorieren diesen Lieferstopp allerdings weiterhin.

 

Wenn es nur eine Abgas-Affäre wäre …
Was „VW-Skandal“ genannt wird, steht für ein multiples systemisches Versagen in Wirtschaft und Politik. Die Benennung blended Verantwortlichkeiten und Kumpaneien aus. In dieser Kolumne ist aufgelistet, was der sogenannte „VW-Skandal“, einigermaßen vollständig ins Licht gerückt, alles an Versagen umfasst. DIE KOLUMNE VON HANS-JOCHEN LUHMANN

 

Thema: Protestanten ohne Protest

Protestantismus ohne Protest
„Alle Beteiligten müssen tot und alle Quellen zugänglich sein, und dann brauchen wir immer noch viel Zeit, um alles zu durchdenken.“ Erst jetzt, mehr als 70 Jahre nach Kriegsende stellt sich die Evangelische Kirche der Pfalz ihrer Verstrickung in das NS-Regime.

Eine Landeskirche auf regimetreuem Kurs
Für die pfälzische Landeskirche waren in der NS-Zeit institutionelle Eigeninteressen leitend. Wenn kirchliche Interessen gefährdet waren, gab es seitens des Landeskirchenrates gelegentlich Einsprüche. Weniger wagte es die Kirchenleitung, für politisch und rassisch Verfolgte einzutreten. Die vertrauensvolle Kooperation mit dem Staat wollte man nicht gefährden.

„Der Kachelofen brannte tagelang“
Die Quellenlage zur NS-Kirchengeschichte der Pfalz ist gut. Bei der Beurteilung sind allerdings typische Asymmetrien zu beachten: Für die Zeit vor 1945 ist damit zu rechnen, dass regimekritische Äußerungen, Haltungen und Vorgänge höchstens mit größter Vorsicht verschriftlicht wurden. Nach 1945 hingen politisches Überleben und persönliche Identitätskonstruktionen davon ab, ob man seine Distanz zum Nationalsozialismus plausibel machen konnte.

 


 

Nach der Parade ist vor der Parade
Ist es sinnvoll und möglich, von kirchlicher Seite etwas zur „gaypride“ anzubieten, einen Gottesdienst mit den Menschen vorzubereiten und anzubieten, die an der Parade mitarbeiten? In den letzten Jahren gibt es immer mehr gruppenspezifische Gottesdienstangebote. DAS GRAN-CANARIA-TAGEBUCH VON HEIDEROSE GÄRTNER-SCHULTZ

 

Finanztransaktionssteuer jetzt: 10.000 Organisationen fordern Einführung im Juni 2016
Die Panama-Papiere haben gezeigt, dass eine grundlegende Strukturreform des gesamten Finanzsektors dringend notwendig ist. Die Finanztransaktionssteuer würde zudem Einnahmen in Milliardenhöhe einbringen, die für die globale Armutsbekämpfung und den Klimaschutz eingesetzt werden sollten.

 

„Parteien haben die Religionspolitik vernachlässigt – AfD nutzt das aus“
Die Politik reagiert auf die wachsende Religionsvielfalt nur langsam und zögerlich. In der Kopftuchgesetzgebung hat sie Probleme verschärft statt sie zu lösen. Von einer systematischen und flächendeckenden Religionspolitik zur Sicherung der gleichen Religionsfreiheit etwa von Muslimen kann bisher nicht die Rede sein.

 

Fotos: Nata Uchava, Freiburg.

 

Finanzierung von Menschenrechtsverletzungen durch Handel mit Mineralien
Die Europäische Union importiert 16 Prozent der weltweit gehandelten sogenannten Konfliktmineralien Zinn, Wolfram, Tantal und Gold, unter anderem zur Herstellung von Technologieprodukten. Bisher sind weiterverarbeitende Unternehmen wie Elektronikhersteller und die Autoindustrie noch vollkommen aus der Verantwortung ausgenommen.

 

Unterhalb der Staatstheologie: Zitate zur inneren Vielfalt der schiitischen Theologie im Iran
Nach Chomeinis Konzept hat die Geistlichkeit die Macht in Iran direkt übernommen. Der Gedanke war, dass man nun unmittelbar Gottes Willen umsetzen kann. Faktisch entstand eine geistliche Diktaturmit allen hässlichen Seiten, die Diktaturen an sich haben.

 

Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen im Südosten der Türkei
Kurdische Menschenrechtsorganisationen berichten von zahllosen Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen des türkischen Militärs und der Spezialkräfte. Scharfschützen zielten in den Straßen auf ZivilistInnen, Krankenhäuser wurden geschlossen und zu Militärstützpunkten oder Polizeistationen gemacht, der Zugang zu Gesundheitsdiensten wurde verweigert, Helfer bedroht und getötet.

 

Protestantische Frömmigkeitskultur in Deutschland: Das Konzept der Konfession
Das Konzept der „Konfession“ war im Deutschland des 19. Jahrhunderts das entscheidende begriffliche Instrument zur Gleichstellung der christlichen Religionsparteien unterhalb der Oberhoheit des Staates. Die religiöse Lage innerhalb der heutigen deutschen Zivilgesellschaft spiegelt sich im Konzept der „Konfession“ nur noch teilweise wieder. Ethische und politische, selbst religiöse Überzeugungen zwischen Kirchenmitgliedern und Nichtmitgliedern unterscheiden sich kaum noch, Glaubensunterschiede zwischen Katholiken und Protestanten sind gering geworden. VON LUCIAN HÖLSCHER

 

Mehr als 40 Organisationen legen gemeinsamen „Klimaschutzplan 2050“ vor
Ein breites Spektrum von mehr als 40 Organisationen appelliert an die Bundesregierung, die nationalen Klimaschutzziele zu verschärfen und dies gesetzlich festzuschreiben. In ihrem „Klimaschutzplan 2050 der Zivilgesellschaft“ beschreiben sie detailliert die notwendigen Transformationspfade und politischen Maßnahmen in unterschiedlichen Sektoren sowie übergreifende Strategien.

 

Argentinien: Teure Kreditaufnahme zur Auszahlung der Geier
In diesen Tagen gibt Argentinien Staatsanleihen in Höhe von 15 Milliarden US-Dollar aus. Der Großteil des erlösten Geldes fließt direkt an die Gläubiger die vor US-amerikanischen Gerichten auf volle Bezahlung ihrer Forderungen geklagt haben, die sie nach der argentinischen Wirtschaftskrise 2001 zu einem Bruchteil des ursprünglichen Wertes aufgekauft hatten. Verglichen mit dem Einkaufswert erzielen sie einen Gewinn von bis zu 1.000 Prozent.

 

„Religionspolitik nicht länger vernachlässigen“
Die Politik ist gut beraten, Diskussionsprozesse über allgemeine und konkrete religionspolitische Fragen in Gang zu bringen. Nur wenn die Bevölkerung ein Verständnis für die Realität der religiösen Vielfalt entwickelt, können Abwägungsprozesse um die Rechte religiöser und nicht-religiöser Mehrheiten und Minderheiten gelingen. Bisher hat die deutsche Politik die Bevölkerung nicht rechtzeitig auf die Religionsvielfalt vorbereitet und religionspolitische Debatten und Entscheidungen vermieden.

 

Weltweites Bündnis von Friedensorganisationen fordert Umwidmung der Militärausgaben: „Dem Frieden eine Chance geben“
Anlässlich des globalen Aktionstages gegen Militärausgaben am 18. April 2016 fordert das Forum Ziviler Friedensdienst gemeinsam mit 27 Friedensorganisationen mehr Geld für Friedensförderung und die Beseitigung der wahren Ursachen von Konflikten. Nur mit einer Umverteilung der horrenden Militärausgaben zugunsten von Friedensförderung, Armutsbekämpfung, Klimawandel und der Umsetzung der globalen Agenda für nachhaltige Entwicklung wird eine andere Welt möglich, die Frieden und Sicherheit für alle Menschen bietet.

 

t04Underdressed im Nirgendwo
Karin Wildberger aus Kaiserslautern berichtet von ihrem Einsatz bei „Brot für die Welt“ in Kamerun: „Uns fiel es schwer zu sagen, was wirklich deutsche Kultur ist. Traditionelle Kleidung? Uns fiel nicht wirklich etwas ein, was uns nicht fremd gewesen wäre, und auch Lieder gab es nicht sonderlich viele. Wir haben dann alle unsere Birkenstock-Sandalen angezogen und Faschingslieder gesungen.“ (VON KARIN WILDBERGER)

 
 

t04Rassismus in der Friedensbewegung: Gibt’s doch gar nicht! Oder?
Strukturelle Gewalt prägt unsere Gesellschaft: in Form von sozialer Ungerechtigkeit, Armut oder Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, sexueller Orientierung oder anderen willkürlich gesetzten Zuordnungen. Friedensorganisationen müssen sich auch mit diesen Themen auseinandersetzen.

 

Thema: Martin Luther

500 Jahre Reformation in Deutschland: Wie erinnern wir uns daran?
Die gesellschaftspolitische Lage, in der die meisten Christen in Deutschland, Europa und weiten Teilen der übrigen Welt heute leben, hat sich gegenüber dem Reformationszeitalter gewandelt: Katholiken und Protestanten leben heute in Deutschland meist friedlich zusammen, sie leben zudem inmitten einer religiös pluralistischen Bevölkerung, in der mehr als ein Drittel überhaupt keiner Religionsgemeinschaft angehören. Die beiden großen Traditionsstränge des westlichen Christentums, Katholizismus und Protestantismus, bilden nur zwei Seiten derselben Medaille. Sie so zu betrachten, scheint heute unserer Situation angemessener zu sein als eine ewige Wiederholung der alten und meist veralteten Kontroversen. VON LUCIAN HÖLSCHER

Volker Leppin, „Die fremde Reformation“ (Rezension)
Allzu einheitliche Vorstellungen und strikte Modelle der bisherigen Geschichtsschreibung profilieren die Reformation auf Kosten einer Negativzeichnung des Mittelalters und reduzieren dessen Komplexität. Leppin betrachtet Luther konsequent in seinem spätmittelalterlichen Umfeld und gelangt damit zu überraschenden theologischen Erkenntnissen und historischen Ergebnissen. Der junge Luther war demnach einer von vielen mystischen Schriftstellern, seine Botschaft kein unvermittelter Bruch mit einem versteinerten Mittelalter.

Volker Reinhardt, „Luther der Ketzer“ (Rezension)
Volker Reinhardt zeigt, warum die Päpste das „Geschrei“ im fernen Deutschland oft nicht ernst nahmen und zeichnet ein erstaunlich neues Bild von dem Kampf und dem Konflikt der Mentalitäten und Interessen, der die Welt bis heute verändert hat. Luther erscheint dabei immer wieder als ein „Genie der Netzverknüpfung und der Mediennutzung“. Das Feindbild des Papsttums vergewisserte ihn zunehmend über seinen eigenen Standort, lieferte Selbstbestätigung und die nötigen Energien für den unausweichlichen Endkampf gegen den Antichrist.

Martin Luther: Nach 500 Jahren immer noch aktuell
Aufgrund seiner Theologie gilt Martin Luther völlig zu Recht als der Initiator der Reformation und als ihr wichtigster Theologe. Denn diese Theologie war geeignet, über den puren Protest hinaus eine tragfähige Form von Christlichkeit zu begründen, die als Alternative zur überkommenen Kirche des Mittelalters angesehen werden konnte. VON MARTIN SCHUCK

Martin Luther: Der erste öffentliche Theologe
Die meisten reformatorischen Schriften wurden von einer örtlichen Druckerei produziert und in der näheren Region verbreitet. Die wenigsten nur wurden überregional bekannt – die Schriften Luthers einmal ausgenommen. Der Verlauf der Reformation war eine Folge ihrer publizistischen Voraussetzungen und Bedingungen. Reformation in Kursachsen verlief deshalb anders als in Nürnberg oder Straßburg, und wieder anders als in Württemberg oder Norddeutschland. VON MARTIN SCHUCK

 


 

Petition an die Europäische Kommission: Briefkastenfirmen schließen, Geldwäsche stoppen, beteiligte Banken bestrafen!
Das Verschleierungssystem, das die #PanamaPapers offenbart haben, dient auch zur Finanzierung organisierter Kriminalität – von Menschenhandel über illegale Waffengeschäfte bis hin zur Terrorfinanzierung. Der Sumpf aus Steueroasen, Briefkastenfirmen und Geldwäsche muss endlich trockengelegt werden! VON SVEN GIEGOLD

 

Bankrichtlinien schließen Rüstungsfinanzierung oft nicht umfassend aus
Umfragen zeigen, dass Bundesbürger mehrheitlich Rüstungsgeschäfte ihrer Banken ablehnen. Die Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald legen mit ihrer Studie „Die Waffen meiner Bank“ Recherchen zu den deutschen Geldgebern relevanter Rüstungshersteller vor. Die Studie untersucht deutsche Banken und ihre Finanzbeziehungen der letzten drei Jahre zu wichtigen globalen und nationalen Rüstungsfirmen.

 

t04Der Antelope Canyon in den USA
Eine Fotoreihe von Clemens Schlüter.

 
 
 

Geld kommt nicht in der Realwirtschaft an und wirkt nicht sozial-ökologisch
Anlageentscheidungen werden zuerst nach der Rendite getroffen, dann folgen Sicherheit und Laufzeit. Die Frage nach der Wirkung einer Anlage stellt sich schlichtweg nicht. Das ist „systemisch organisierte Verantwortungslosigkeit“, so der Vorstandssprecher des GLS-Bank, Thomas Jorberg.

 

Integration: Syrer in Deutschland teilen die Sorgen der Mehrheitsgesellschaft
Angesichts der wachsenden Religionsvielfalt in Deutschland verlaufen Spannungslinien oft zwischen der Mehrheitsgesellschaft und religiösen oder ethnischen Minderheiten. Daher reicht es nicht aus, nur die Haltungen, Normvorstellungen und das Selbstbild der Mehrheitsgesellschaft zu erfassen. Vielmehr gilt es, auch die Haltungen, Deutungen, Wünsche und Abneigungen von Minderheiten sorgfältig zu analysieren. Politische und rechtliche Regelungen greifen nur in dem Maße, wie sie auf gesamtgesellschaftliche Unterstützung stoßen.

 
 

Neue Fotoreihen unserer Fotografen




Jürgen Zubiller: Völklinger Hütte



Britta Scherfer: Lost Places

 
 

Das Jahr 2015 verzeichnet einen dramatischen Anstieg dokumentierter Hinrichtungen
Am 6. April 2016 hat Amnesty International den Bericht „Todesurteile und Hinrichtungen 2015“ vorgelegt. Die Zahl der weltweit registrierten Hinrichtungen hat 2015 mit mindestens 1.634 einen neuen Höchstwert erreicht. „Die Zahl der bekanntgewordenen Hinrichtungen ist im Vergleich zu 2014 um mehr als 50 Prozent gestiegen, diese Entwicklung ist verstörend und besorgniserregend“, sagt Oliver Hendrich, Experte zum Thema Todesstrafe bei Amnesty International in Deutschland.

 


 

t04Nach der ersten Fotoserie: Weitere Impressionen aus Iran im Jahr 2016
Fotoreihe mit Impressionen einer Reise im Jahr 2016 durch Iran. Bilder aus einem bisher weitgehend unbekannten Land. Wie die erste Serie der Reihe unbedingt sehenswert!

 

Von Kyros zum Atomabkommen
Eine kulturelle, historische, theologische und politische Reise durch Persien, seine Geschichte und seine Gegenwart. VOM 8. BIS 22. OKTOBER 2016.


 

Der eine Gott und die Vielzahl der Religionen – Argumente für eine christliche Religionstoleranz
Von manchen wird der monotheistische Glaube an den einen und einzigen Gott verantwortlich gemacht für Gewalt und Unfrieden in der Welt. Doch er kann ebenso gut eine Kraft sein für Frieden und Versöhnung in der modernen Welt. Entscheidend ist, dass der Austausch zwischen den Religionen in einem dialogischen Geist geschieht – mit Menschen ganz verschiedener Positionen, auch mit verschiedenen Positionen im Religionsdialog. VON GERD THEISSEN

Muslimen ist interreligiöser Dialog wichtig
„Wir sollten nicht immer suchen, wo unsere Ansichten verschieden sind, sondern lieber gucken, was wir gemeinsam haben“, betont der bosnische Muslim Asmir Kosuta im Gespräch mit der Storytelling-Website des 100. Deutschen Katholikentags. „Dass wir immer wieder unterschiedlicher Meinung sind, gehört dazu. Das hat Gott so gewollt.“

 
 

Unsere Kolumnisten




Hans-Jochen
Luhmann

Die politische Kolumne



Heiderose
Gärtner-Schultz

Im Vorübergehn



Karin
Wildberger

Tagebuch aus Kamerun

 
 


 

Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW): scharfe Kritik am Kriegseinsatz der türkischen Streitkräfte
Die türkische Regierungspolitik gehe einher mit schwersten Menschenrechtsverletzungen und werde durch Milliarden-Überweisungen der EU auch noch unterstützt. Eine Rückkehr zum 2013 begonnenen türkisch-kurdischen Friedensprozess sei das Gebot der Stunde, andernfalls drohe die Türkei in Krieg und Chaos zu versinken. Um den abgebrochenen Friedensprozess wiederzubeleben, bräuchte es eine Vermittlung von außen, unterstützt insbesondere von der EU und den USA, die erheblichen Einfluss auf das NATO-Land Türkei haben.

 

Verband der Islamischen Kulturzentren verurteilt Anschläge von Brüssel
Die terroristischen Anschläge in Brüssel treffen die ganze Menschheit. In derartigen schwierigen Zeiten gilt es noch mehr für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zusammenzurücken.

 
 

t04Friedensappell an die Welt
Am 16. März 2016 haben der Kairoer Großimam Scheich Ahmed Mohammad al-Tayyeb und die Deutsche Bischofskonferenz die gemeinsame Verantwortung der Religionen für den Frieden angemahnt. In einer gemeinsamen Erklärung betonten sie, dass Christen und Muslime verpflichtet seien, sich öffentlich und entschieden gegen jede Form von Gewalt auszusprechen.

 

Flüchtlinge als Objekte von Geopolitik
Ende 2014 warnte die UN vor kommenden Flüchtlingskrisen. Hintergrund war die völlig unzureichende finanzielle Ausstattung des UN-Welternährungsprogramms. Folge war, dass seit Ende 2014 die Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern in Jordanien und im Libanon immer schlechter wurden. Daher entschieden sich viele Syrer, die Lager dort zu verlassen. DIE KOLUMNE VON HANS-JOCHEN LUHMANN

 

TTIP unterhöhlt den Verbraucherschutz
TTIP versucht, Marktbarrieren für US-Unternehmen durch Vorschriften aus dem Gesundheits- und Umweltbereich abzuschwächen oder zu beseitigen. Für viele europäischen Betriebe aus der bäuerlichen Landwirtschaft und für viele mittelständische Verarbeitungsbetriebe in der Ernährungsbranche wäre eine Angleichung der Standards existenzbedrohend. EINE STUDIE DES BUNDESVERBANDES DER GRÜNEN WIRTSCHAFT ZUM GEPLANTEN FREIHANDELSABKOMMEN